„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 25. Mai 2017

Diffuse Ängste

Kirchentag in Berlin, Volksmassen versammeln sich und die Polizei ist mit Großaufgebot unterwegs.
Warum eigentlich? Die Antifa hat sich nicht angekündigt. Und die innerkirchlichen Konflikte werden meist auch eher in Diskussionsrunden ausgetragen. Also warum dieses massive Aufgebot? Wegen Obama und Merkel? Haben die etwa diffuse Ängste? Wovor?

Dort, genau auf diesem Kirchentag, wäre die beste Gelegenheit für Merkel, ihren Worten Taten folgen zu lassen, und statt Polizeihundertschaften aufmarschieren zu lassen Blockflöten zu verteilen und mit den Teilnehmern und ihrem Gast fröhliche Weihnachtslieder zu spielen.

„Kumba Ya!“gegen den Terror und diffuse Ängste.

Na los, Merkel, jetzt zeig mal, was Ehrlichkeit ist!

Scherzkekse

Was macht man so als gelangweilter Asylwerber in dem Land, das man um lebenslangen Schutz anfleht? Naja, man macht kleine Scherze. Das Leben muss ja lustig weitergehen, gell? So ein traumatisiertes Geflüchtetenschicksal begründet doch kein Blasen von Trübsal.

Also dachten sich anscheinend zwei angeblich 16-jährige angebliche Afghanen mit angeblichem Anspruch auf Asylbegehr: „Hey, was macht man so, wenn‘s öd wird und man Langeweile hat, während die Ehrenamtlichen das Bett aufschütteln und die Essensreste wegräumen? Ach, weißt du noch, die nette Bahn hier, die uns gratis hergekarrt hat, der können wir doch einen kleinen Streich spielen, was sich liebt das neckt sich, los!“

Und so verteilten die beiden lustigen Scherzkekse „Rundhölzer“ (hört sich niedlicher an als „Baumstämme“) auf den Bahngleisen. Wahrscheinlich wollten sie auch nur sehen, ob ein „Railjet“ wirklich fliegen kann. Haha. Wie lustig. Denken sich auch die „Niederösterreichischen Nachrichten“:

Ein schlechter Scherz hätte ihm schlimmsten Falle mit einer Zugkatastrophe enden können. Zwei Jugendliche hatten Rundhölzer auf die Bahngleise in Rohrbach gelegt.“

Ja, denkt sich da der besorgte Bürger, hätte da nicht auch was passieren können, wenn Baumstämme auf Gleise gelegt werden? Aber wie wir wissen, sind ja besorgte Bürger eh bloß rechtspopulistische rassistische Spaßbremsen, die immer nur im Panikmodus vor Gefahren warnen.

Zu diesem Zeitpunkt hätte laut ÖBB ein Triebwagen der ÖBB diesen Bereich passiert. „Im schlimmsten Falle kann ein Zug bei so einer Aktion entgleisen“, gibt ÖBB-Sprecher Christopher Seif zu bedenken.“

Oh, er gibt zu bedenken. Findet das gar nicht so lustig, aber außer ein paar Bedenken jetzt auch nicht so schlimm. Muss man ja nicht überbewerten. Sind halt Kinder. Wollen wir mal nicht so sein. Sonst stinkt das noch nach Rassismus und Islamophobie.

Mal sehen, welchen nächsten Scherz sich die beiden ausdenken. Immerhin werden die hier noch sehr viel Langeweile haben.

Burkini

Immer, wenn sich irgendwo in unserem Kulturkreis ein sprenggläubiger Surensohn medienwirksam und unter Mitnahme möglichst vieler unschuldiger Menschen, die nicht seiner krankhaften Götzenanbetung folgen, zu seinen 72 paradiesischen Jungfern detoniert, folgen unweigerlich die politisch korrekten Artikel über die tägliche schwere Diskriminierung der armen Mohammedaner, als ob man uns permanent einreden wollte, es bliebe ihnen ob unserer schwer unterdrückenden und erniedrigenden Handlungsweise gar nichts anderes übrig, als sich vor Verzweiflung und unter Mitnahme unserer Kinder in die Luft zu sprengen.

Und so wundert es auch nicht wirklich, dass prompt der „Kurier“ eine empörungsschwangere Meldung über schwere Muselmanendiskriminierung veröffentlicht, wobei man es aus verständlicher Emotionalität mit der journalistischen Sorgfalt jetzt nicht übertreibt.
Und wie so oft beginnt das Elend schon bei der Schlagzeile.

Neuwaldegger Bad: Hausverbot für Burkini-Trägerinnen“

Was? Hausverbot? Das heißt, die dürfen generell das Gelände gar nicht betreten?
Scheint so, denn es wird ja noch einmal nachgetreten:

Im privaten Wiener Freibad will man keine Besucherinnen in Ganzkörperbekleidungen.“

Na gut, schalten wir mal die Empörungsbesoffenheit ab und erinnern uns, wie es damals im faktischen Zeitalter gewesen wäre:
Erstens handelt es sich um ein privates Bad, und da können die Besitzer theoretisch sogar vorschreiben, dass nur Menschen mit lila gestreiften Pyjamas und gelber Krawatte eingelassen werden.
Zweitens, wen das stört, der kann immer noch ins städtische Freibad gehen oder gleich an die Donau, es gibt nämlich kein grundlegendes Menschenrecht auf Freibadbesuch oder öffentliche Körperbewässerung.
Drittens könnte man es als Diskriminierung auslegen, wenn man explizit nach Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder anderen unabänderlichen Merkmalen sortieren würde, aber nein, man verbittet sich nur bestimmte, angeblich doch immer nur freiwillig angelegte, Bekleidungen.
Viertens wäre der Zusatz, dass man dämlich herumkichernde und die weiblichen Badegäste mit dem Handy filmende Jungmännchenscharen auch nicht toleriert, die beste Werbung für die Badbetreiber und durchaus geschäftsfördernd.

Aber, und jetzt kommt das Aber, es gibt ja gar kein Hausverbot. Es gibt nur eine Bekleidungsvorschrift für die Benutzung des Schwimmbeckens. Man toleriert dort nämlich auch keine Pyjamas oder lange Jeans und Pullover. Kann man auf dem ganzen Gelände tragen, wenn man will, aber nicht damit ins Schwimmbecken gehen. Und das gilt für alle Ganzkörperbekleidungen inklusive dem sogenannten „Burkini“.
Journalisten mit einem Mindestmaß an Verantwortungsbewusstsein und Objektivität hätten also bereits auf die dreiste Lüge in der Schlagzeile, dort würde Hausverbot erteilt, verzichtet. Aber wer propagandistisch die Stimmung hochheizen will, der nimmt eine Wahrheit und verdreht sie dann so, dass sie seinen Intentionen angepasst wird. Hier die Wahrheit einer Badevorschrift, umgewandelt zur Lüge eines Hausverbotes. So werden Fake News produziert von den sogenannten Qualitätsmedien, die sich als Garant gegen Fake News verkaufen wollen.

Zeitgleich mit den ersten warmen Tagen im Jahr kommt auch ein altbekanntes Thema wieder aufs Tapet. Und ja, es ist wieder der Burkini.“

Nein, es kommt nicht aufs Tapet, sondern wird gerade hier und jetzt von genau euch selbst auf das Tapet gezerrt. Ist ein kleiner aber nicht unbedeutender Unterschied. Aber so kann man es darstellen, als würde man ja gar nichts darüber schreiben, wenn nicht eh schon alle wild darüber diskutieren würden. Und wieder eine Verdrehung.

Muslimas, die es vorziehen, im Burkini oder einem Ganzkörperanzug schwimmen zu gehen, sei es nicht geraten, dafür das Neuwaldegger Bad in Wien-Hernals aufzusuchen. Denn dort ist jetzt jegliche Form der "Ganzkörperbekleidung" während des Schwimmens verboten. "Erlaubt ist ausschließlich die bei uns ortsübliche Badebekleidung: Badehose, Badeshorts, Badeanzug und Bikini.", heißt es in der Badeordnung des Privatbads, die auf drei Tafeln erläutert wird.“

Nein, es ist nicht „jetzt“ verboten, sondern schon immer. Wie ein unschuldig in den Satz verirrtes kleines Wörtchen doch den Sinn dahin verdrehen kann, als hätte man bisher dort selbst in Jeans und Shirt baden gehen dürfen, aber „jetzt“ würde man, nur wegen den armen diskriminierten Muslimas in ihren Ganzkörperfetzen, so etwas brutal verbieten. Man hätte übrigens auch keine bösen weißen Männer in Businessanzügen oder Nonnen in vollem Ornat schwimmen lassen, selbst wenn die es wollten. Aber wen interessieren die schon, und außerdem betrifft es Muslimas nur dann, wenn sie aus fundamentalreligiöser Indoktrination oder brutalem familiärem Zwang heraus die Anleitungen aus einem anderthalb Jahrtausende alten Wüstenpamphlet für wichtiger erachten als die Teilhabe am normalen mitteleuropäischen Leben. Aber wir überbieten uns ja momentan in den Mühen, die besonders fundamentalreligiösen Wüstensöhne und -töchter besonders schonend und liebevoll zu behandelt. Wahrscheinlich damit sie sich nicht sofort aus Empörung in die Luft sprengen.
Nochmal der Hinweis, es handelt sich um ein privates Bad, und da können die Besitzer theoretisch sogar vorschreiben, dass nur nackt ins Wasser gegangen werden darf. Wer solches nicht toleriert, für den gibt es immer die Möglichkeit, den Besuch dieses Bades zu meiden.

Besonders wertvoll erachte ich den folgenden Absatz:

Auch im Wachaubad in Melk, NÖ, dürfen laut Auskunft an der Kassa Burkini-Trägerinnen nicht hinein. "Es besteht Badebekleidungspflicht (Bikini, Badeanzug bzw. Badehose)", steht in der Badeordnung. Im Erlebnisbad im ländlichen Kirchberg/Pielach erfordert diese ebenfalls die "ortsübliche Badebekleidung" – und zwar seit 25 Jahren, wie Bürgermeister Anton Gonaus, erklärt. Probleme gebe es damit nicht. Allerdings gab es dort auch bisher keine Burkini-Trägerinnen.“

Wie soll man das jetzt bitte verstehen, wenn nicht als Anleitung für Provokateure, genau jetzt in genau diese Bäder zu gehen und dort, mit dem Handy gefilmt und einen Empörungssturm der Antifa provozierend, als Beweis für rassistische Diskriminierung eine Burkiniträgerin vom Bademeister aus dem Schwimmbecken holen zu lassen? Macht man sich hier wirklich zum Handlanger der Islamisierung?
Scheint so.

Die Frauenbeauftragte der Islamischen Gemeinschaft in Österreich(IGGiÖ), Carla Amina Baghajati, stimme so ein Verbot traurig. "Damit werden Muslima in ein Eck gestellt. Ihnen wird vermittelt, dass sie nicht dazugehören", sagt Baghajati. Sie stellt auch den Begriff "ortsüblich" infrage. "In den vergangenen Jahren haben wir Ganzkörperanzüge in den Wiener Schwimmbädern etabliert." Sie könnten durchaus als ortsüblich gelten.“

Muslima, die sich ausschließlich in Ganzkörperverhüllungen in der Öffentlichkeit (eben nicht) zeigen, sich also permanent von allen anderen abgrenzen, werden nicht in ein Eck gestellt sondern stellen sich selbst in das Eck. Wer mir symbolisiert, mit mir nichts zu tun haben zu wollen, braucht sich nicht beschweren, wenn ich mit ihm auch nichts zu tun haben will. Sie stellen ihre Forderung, unbedingt zeigen zu müssen, anders zu sein, in den Vordergrund und beschweren sich dann, man würde sie behandeln, als würden sie nicht dazugehören? Ihre Kleidung ist das Symbol dafür, dass sie genau das nicht tun und auch nicht wollen.

Wohin die argumentative Reise geht, ist hier aber ganz deutlich zu erkennen: Erst wird über Weigerung der Teilnahme am Schwimmunterricht und Antidiskriminierungsblabla erzwungen, dass immer mehr nachgeben und die spezielle muslimische Mode akzeptieren, und dann wird diese bereits zur „ortsüblichen Kleidung“ erklärt.
Dass es die „Frauenbeauftragte“ der IGGiÖ nicht traurig stimmt, wenn ihr eigener Verein Muslimas vorschreibt, dass jede wirkliche Muslima unbedingt auf dem Kopftuch beharren muss, sagt mir genug, um zu wissen, wohin ich deren Meinung stecken kann.

Um dem Ganzen eine Krone aufzusetzen, werden auch noch Leute befragt, um zu suggerieren, dass die meisten begeistert für die Erlaubnis des Burkini sind.

Generell stößt ein Burkini-Verbot bei der KURIER-Umfrage auf breite Ablehnung. "In seiner Privatzeit soll jeder tragen können, was er möchte", sagt Pensionistin Elisabeth Scheiderbauer.“

Eine Umfrage unter zwei Frauen? Naja, das ist schon repräsentativ.
Aber könnte der Pensionistin mal einer verklickern, dass niemand den Muslimas verbietet, in ihrer Privatzeit zu tragen, was sie wollen, aber es auch ein Recht gibt, auf seinem Privatbesitz Regeln aufzustellen? Lässt sie einen nackten Transvestiten mit lila Federbusch am Kopf und sonst nix am Körper in ihre Wohnung rein oder ruft sie in diesem Fall diskriminierend und die eigenen Worte vergessend die Kieberer?

Doch wenn man diesem journalistischen Meisterwerk auf das Krönchen noch einen Diamanten pflanzen will, dann kommt man mit dieser Geschichte:

Auch Apothekerin Sabine Hisa findet den Bann "komplett unnötig. Es dürfen ja auch Menschen mit Taucherausrüstung ins Wasser. Wo ist da der Unterschied?" Hisa ist selbst Muslimin. Sie trägt zwar kein Kopftuch, kennt aber die Diskussionen. Mitunter hätten Leute gar gemeint, sie solle Kopftuch tragenden Kolleginnen dieses herunterreißen.
Nun mischt sich Hisas Tochter Lina ein. "Letztens wurde meiner Freundin in der Schule das Kopftuch heruntergerissen", erzählt sie. "Aber die hatte darunter gar keine Haare. Sie hat Krebs gehabt."

Das ist 1001 Nacht vom Feinsten!
Und die wollen uns was von postfaktisch erzählen?
Man verdreht Tatsachen, baut ringsherum eine künstliche Empörung auf, holt sich die Meinung ausgerechnet jener, die die Frauen in den Stoffsack zwingen und erzählt dann noch tränendrüsendrückende Kopftuchgeschichten.
Und nein, auch im Taucheranzug darf keiner ins Schwimmbecken. Wenn das einzige Argument eine Unwahrheit ist, dann ist die Aussage irrelevant.

Dass es sich um drei Autorinnen handelt, die diesen Artikel verzapft haben, macht es jetzt auch nicht mehr besser.
Dass der „Kurier“ ziemlich nachgelassen hat die letzten Jahre ist ja kein Geheimnis. Aber wie tief das Blatt inzwischen gesunken ist, das ist hart.

Ach ja, geht noch was? Ja, es geht noch was.
Weil „Aktivistinnen“ etwas „gegen Strache“ machen wollten, setzten sie durch, dass im Wiener „Bdeschiff“ Burkinis nicht nur erlaubt, sondern faktisch ausdrücklich erwünscht sind. Denn:

Für Burkini-Trägerinnen ist der Eintritt gratis – und zwar die gesamte Saison über.“

Genau. So verleitet man wenigstens auch noch jene muslimischen Mädchen, die sich normal kleiden würden, dann für den Eintritt aber voll zahlen müssten, zum Burkini-Tragen, um gratis reinzukommen. Das ist genau das Gegenteil dessen, was mit Integration gemeint wäre. Aber linken Aktivistinnen ist kein Anwanzen an keine noch so primitive und patriarchalische Götzenanbetung zu blöd, wenn sie nur ein „Zeichen gegen Strache“ setzen können. Da ist ihnen selbst die verheerende Wirkung einer solchen Regelung Jubel wert.
Manchmal denkt man sich, dümmer geht’s nimmer.
Und dann kommen „Aktivistinnen“.

Mittwoch, 24. Mai 2017

muslimische Diskussionsregeln


Gier

Die nackte Gier nach Kohle treibt mich dazu, jetzt eine faire und gerechte Forderung zu stellen, die wegen ihrer Fairness und Gerechtigkeit zumindest von den Roten unbedingt unterstützt werden müsste: Ich fordere, da mein Blog für jeden Menschen mit Internetanschluss frei lesbar ist und der Information und Meinungsbildung dient und damit ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft ist, dass zumindest jeder Haushalt, der einen Internetanschluss oder ein Smartphone besitzt, besitzen könnte oder in der Lage wäre, sich so etwas anzuschaffen oder schenken zu lassen, per Gesetz dazu gezwungen wird, mir pro Monat eine fixe Gebühr von einem Euro zu überweisen. Über eine Sondergebühr für meine Entschädigung, weil ja jemand mein geistiges Eigentum kopieren und für sich nutzen könnte, denke ich noch nach.

Was, das erscheint irgend jemandem frech? Da kommt jemand auf die Idee, ich bräuchte ja nur Beitragszahler freischalten? Es wäre ja eine geradezu sittenwidrige, ekelhafte Zwangs-Abzocke sich einfach frech bei jedem zu bedienen? Es wäre krank, eine Zwangsabgabe zu fordern, die sich allein auf die Möglichkeit begründet, weil mir ja auch keiner Geld dafür zahlen muss, wenn ich am Straßenrand stehe und Würstel verkaufe, nur weil ich ihm die Möglichkeit gebe, ein Würstel kaufen zu können, auch wenn er gar keines will?

Mag ja alles richtig sein.
Für normale Menschen, für mich und für dich. Deshalb würde das bei mir auch nicht funktionieren.
Aber im Kopf eines Herrn Wrabetz existiert dies als ernst gemeinte Forderung. Der ORF stellt ungefragt und freiwillig seine Programme per Streaming ins Internet und begründet daraus eine Forderung, dass jeder GIS zahlen muss, der technisch in der Lage sein könnte, diese Dienste zu nutzen, auch wenn er es nie tut.

Und es wird funktionieren.

Und jeder, der im Herbst zur Wahl gerufen ist, sollte sich genau anschauen, welche Parteien diese Abzocke fördern. Und überlegen, ob er solchen Vereinen genug Vertrauen entgegenbringt, dass er glaubt, dass sie im politischen Tagesgeschäft in seinem Interesse handeln werden.

Der Vorzeige- ja was eigentlich?

Franco A. war Soldat der deutsch-französischen Brigade. Deutsch-französische Brigade, das heißt auf Französisch: Franco-Allemande. Franco A. bei der Franco-Allemande. Zufälle gibt’s.“

So schreibt Nicolaus Fest auf seinem Blog zum Fall Franco A., und listet noch viel mehr Seltsamkeiten rund um diese Causa auf.
Fakt ist nur, dass die Kiste zum Himmel stinkt. Alles andere bleibt unklar.

Antisemitismus

Mehr als 20% der Einwohner Israels sind muslimische Araber, das sind immerhin gute 1,7 Millionen. Und wehe, der Judenstaat würde es sich erlauben, diese Leute irgendwie als zweitklassig zu behandeln. Deshalb quält und unterdrückt er sie auch sehr subtil mit gleichberechtigter Teilhabe an Sozialsystem, Gesundheitssystem, Arbeitsmarkt.

Nur als kleines Beispiel: Ein israelischer Soldat, der selbst in Notwehr einen angreifenden arabischen Messerstecher erschießt, muss sich in Israel vor einem Gericht zum Mordvorwurf verantworten. Ein Palästinenser, der jüdische Kinder im Schlaf meuchelt, wird in der arabischen Welt als Held gefeiert und, sollte jemand dieses feige Schwein doch noch erwischen, zum verehrungswürdigen Märtyrer im Heiligen Krieg ausgerufen. Der feige Meuchelmörder bekommt 72 Jungfern, der Soldat Handschellen.
Israel bestraft Mörder von Arabern.
Araber feiern Mörder von Juden.
Das ist der Unterschied, der gerne verschwiegen wird.

Und so kommt es, dass es als Selbstverständlichkeit eingefordert wird, dass diese oben genannten 1,7 Millionen Muslime in Israel leben und arbeiten dürfen, aber gleichzeitig die Tatsache, dass in der Stadt Hebron im Westjordanland, in der 200.000 Palästinenser leben und es 500 Juden wagen, ebenso leben zu wollen, diese Juden als Provokation, als Landnehmer, als Feinde betrachtet werden.

Nun kann man kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, dass es eben ein Teil der arabischen bzw. muslimischen Mentalität ist, dass das, was sie selbst als selbstverständliches Recht einfordern, von jedem anderen in Anspruch genommen als geradezu in wahnsinnigen Furor führende bodenlose Provokation aufgenommen wird. Das kennen wir ja von hier auch. Dieses folkloristische Ausrasten, wenn Menschen zweiter Klasse (Kuffar, Frauen) die gleichen Rechte in Anspruch nehmen wollen, die das Herrenmännchen für sich als selbstverständlich reklamiert. Da wird schon mal mit Machete oder Axt losgemetzelt oder eine Anhängerkupplung als Mitfahrgelegenheit gebraucht. Ist halt so. Muss man akzeptieren, wegen bunt und multikulti und so.

Für die EU ist diese „Provokation“ einiger tausend Juden, die es frech wagen, in Städten jenseits der Israelischen Grenzen zu leben, für deren mehrheitlich muslimische Einwohnerschar das natürlich eine bodenlose Provokation ist, genug Grund, um ein „Kauft nicht beim Juden!“ auszurufen, wenn dieser es wagt, im Westjordanland zu leben. „Der Jude“ als Solcher hat eben gefälligst innerhalb der ihm von der damaligen Kolonialmacht Palästinas Großbritannien zugewiesenen Lebensraum zu bleiben und sich jeden Tages des Überlebens zu freuen als Inselbewohner in einem Meer aus offener, vernichtungsgeiler Feindschaft.

Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass in unseren Qualitätsmedien wir dem „profil“ auf eine sehr kreative Weise formuliert und das Bild geschaffen wird, selbst einfach in einer ganz normalen Stadtwohung in Hebron wohnende alte Juden wären brutale Landnehmer und Provokateure. Zwei Promille Juden in einer nichtjüdischen Stadt sind auch unerträglich. Nur zwanzig Prozent Muslime mit Zauselbärten und Kopftüchern in Berlin, Köln oder Wien müssen als bunte Gesellschaft toleriert werden.

Und so wird über eine Siedlerfrau geschrieben:
Manya Hillel trägt die Mode der nationalreligiösen Siedlerinnen. Ein farbiges Kopftuch, dazu wadenlanger Rock und Schlabber-T-Shirt. Fast immer in unmittelbarer Nähe: ein Kinderwagen. Die 39-Jährige hat sechs Kinder und eine Berufung. Sie will mit ihrer Präsenz Tatsachen in diesem umstrittenen Land schaffen.“

Also wenn das in einer AfD-Postille über eine nationaltürkische Muslima in Neukölln steht, die mit der Kraft ihres Bauches und der Lenden ihres Mannes das Herz des Khalifates in Berlin zu errichten als Lebensaufgabe versteht, kann ich mir den Furor der vereinten Sturmtruppen aus Linksradikalen, Altstasi und SED-Kampfgenossen so richtig vorstellen. Aber wenn es nur um so eine religiöse Judentussi geht, die ihr Haus auch noch auf einem Hügel im Araberland zu bauen sich erfrechte, dann geht das schon in Ordnung.

Übrigens haben die Juden das Westjordanland im Sechstagekrieg erobert, der ausbrach, als Ägypten Israel blockierte und tausende Panzer gegen die Grenzen Israels auffahren ließ. Weltweit hat keiner ein Problem damit, Gebietseroberungen angegriffener Staaten bei ihren Angreifern als Kriegsbeute anzuerkennen. Wer macht Slowenien heute noch ernsthaft die Südsteiermark streitig? Und selbst die Benes-Dekrete werden bis heute akzeptiert. Aber wenn es um Juden geht, dann setzt die Vernunft scheinbar aus. Juden haben nicht die gleichen Rechte wie andere Völker. Das haben sie mit den Deutschen gemeinsam. Wenn das kein historischer Zynismus ist.

Vor Allem, wenn sich jetzt Deutsche zu den moralischen Richtern über den Staat der Juden aufschwingen. Deutschland, das ist nicht nur der Rechtsnachfolger jenes Reiches, das die Totalvernichtung aller Juden zum obersten Existenzziel ausgerufen hatte, sondern auch das Land, in dem heute wieder „Juden ins Gas!“ gegrölt werden darf. Hier wird der Zeigefinger tief in Moralin getaucht und den Juden dann ausgerichtet, sie hätten sich bescheiden zu benehmen, schön brav in ihrem vergrößerten Ghetto am Mittelmeer zu bleiben und sich auch nicht gegen die permanenten Angriffe durch arabische Fanatiker allzu sehr zu wehren. Man macht sich die Finger nicht mehr mit einem Holocaust schmutzig sondern lagert das Ghetto aus Europa aus und wirft es dann seinen natürlichen Feinden, also den vorher von dort vertriebenen Arabern, zum Fraß vor.

Und dann unterstellen diese bigotten Armleuchter ihrer politischen Konkurrenz allen Ernstes „Antisemitismus“? Was für eine widerliche Schmierenkomödie.

Dienstag, 23. Mai 2017

Terroristen und andere Verbrecher

von LePenseur 


Was von den Verbrechern zu halten ist, die solche Greueltaten begehen, muß nicht weiter ausgeführt werden. Ich verkneife mir daher nähere Hinweise, daß solche Anschläge zwar niemals gänzlich verhinderbar sind, jedoch durch laissez-faire-Willkommenspolitik gegenüber jedem "rechtgläubigen" & sonstigen "Kulturbereicherer", der nach Europa einreisen will, entscheidend erleichtert werden.

Wer sich jedoch unter solchen Auspizien immer noch veranlaßt fühlt, den Gutmenschen ostentativ raushängen zu lassen (indem er z.B. die – ohnehin mehr als löchrige! – Schließung der Balkanroute als "Fehler" bezeichnet), darf sich nicht wundern, wenn die aufgebrachten Wähler sich irgendwann nur mehr verarscht vorkommen, und dementsprechend dann pöhse "Populisten" wählen.

Und wenn ein "Presse"-Journaillist sich nicht entblödet, aus den Splittern und Körperteilfetzen einer Nagelbombe noch politkorrektes Kleingeld zu drechseln, indem er unter einer Betroffenheit heuchelnden Schlagzeile "Perfider geht es kaum noch: Terror gegen Teenies"
Die Briten werden am 8. Juni unter dem Schock des Terrors ein neues Parlament wählen - und die Tories um Theresa May, die haushohen Favoriten, wohl im Amt bestätigen. Alles andere wäre eine Sensation.
(Hier weiterlesen)
... schreibt, dann weiß ich nicht, wie ich soviel essen kann, wie ich kotzen möchte! Wenn solcherart die schon zuvor haushohen Favoritin May ganz nach dem Gusto Brüsseler EUrokraten moralisch-demokratisch delegitimiert werden soll, indem man ihr ein "Na, kein Wunder, nach einem solchen Anschlag!" als ekelig hingespuckten Kaugummi an die Sohle klebt, dann verrät das schon eine Perfidie, die der Titelzeile jede (Un-)Ehre machte ...

Jetzt kommen wieder gleich die "Kein Generalverdacht"-Mahner und Consorten: ein elendes Gesindel, das den Ausdruck "Pack", der von unserem Polit-Establishment promiscue an alle, die seiner Macht (und seinen profitablen Futtertrögen) gefährlich werden könnten, verteilt wird, weitaus mehr verdienen als jene zurecht aufgebrachten Bürger, die es satt haben, von Politruks und Bürokraten bspw. als Gastwirte wegen nicht korrekt dimensionierter Nichtraucherzonen mit Ordnungsstrafen und Ersatzvornahmen in den Ruin getrieben zu werden, wogegen unsere Justiz und Polizei sich jederzeit von Flüchtilanten am Nasenring vorführen läßt, und von gezieltem Wegschauen bis unerträglich milden Urteilen, die jeder Gerechtigkeit Hohn sprechen, alles unternehmen, um künftige Verbrechen zu begünstigen.

ADHS

O-Ton Lunacek: "Wir sind die Einzigen, mit denen es keine Freiheitlichen in der Regierung gibt. Wir sind die Einzigen, die hier links der Mitte stehen."

Ich bin überzeugt, die glaubt das wirklich. So richtig ernst. Die glauben wirklich, dass es da ganz am linken politischen Rand einen Strich gibt, wo „Mitte“ steht. Weil die Roten sind ja ganz rechts. Und die NEOS auch, geradezu ultrarechts.
Leute, Ihr seid die Einzigen, die hier zumindest weit links der Realität stehen. Ganz weit links.

Inzwischen sind die Grünen für mich zur führenden ADHS-Partei geworden. Immer wenn ich einen
von denen seine Wortblasen absondern höre, denke ich mir: „ADHS – Ach du heilige Scheiße!“

Schwachstelle

Der Berg hat gekreißt und selbst das geborene Mäuschen ist, gewissermaßen, mausetot.
Man hatte auf den Chuck-Norris-Effekt gesetzt und vergessen, dass dem Messias aus Würselen drei entscheidende Dinge dazu fehlen: Chuck, Norris und Effekt. Man dachte sich:
„Martin Schulz braucht kein Wahlprogramm, Martin Schulz ist das Wahlprogramm!“
Und dann musste man feststellen, dass Martin Schulz eine inhaltlich leere Plapperpuppe ist, der der innerliche Plattenspieler bei dem Wort „Gerechtigkeit“ festgehakelt ist. Inzwischen hört sich das wie eine Kermit-Persiflage der gebetsmühlenartig von der ehemaligen leeren Plapperpuppe Faymann wiederholten „fair und sozial“-Worthülsen an. Da hat die Oma von der Familie Putz mehr Pepp.
Wenn eine leere Sprechblase das Wahlprogramm ist, dann ist das Wahlprogramm eine leere Sprechblase.

Und so titelt die „Welt“:

Das SPD-Wahlprogramm hat eine entscheidende Schwachstelle“

Äh, ja. Kann man so sagen. Die entscheidende Schwäche des SPD-Wahlprogramms ist, nun ja, das SPD-Wahlprogramm.
Was die Roten, die mir langsam vorkommen wie ein an den Börsen auf unaufhaltsamer Talfahrt befindlicher „Dientsleister“ im Klinkenputzgewerbe, der auf den üblichen Motivationsschulungen seine Massen nochmal mit inhaltsleeren Parolen zur Begeisterung aufpeitscht um sich Zeit zu verschaffen, die Konten Richtung Bahamas zu leeren bevor der Masseverwalter den Rest übernimmt, nicht daran hindert, vom „vielleicht besten Wahlprogramm seit Willy Brandt“ zu schwadronieren. Natürlich, die wahrscheinlich längste Praline der Welt. Oder doch eher der wahrscheinlich beste Eisberg seit der „Titanic“.
Auf jeden Fall haben sie, da bin ich mir sicher, den wahrscheinlich inhaltsleersten Kanzlerkandidaten seit immer.

„„Mehr Zeit für Gerechtigkeit“: So ist der Entwurf des SPD-Wahlprogramms für die Bundestagswahl überschrieben.“

Allein der Titel ist ja schon ein Brüller. Da sitzen monatelang die besten Köpfe der Partei in Kreativworkshops, brainstormen sich einen Wolf, wie sie die Monsteraufgabe bewerkstelligen sollen, zig Millionen Wahlberechtigte dafür zu begeistern, ihre inhaltsleere Sockenpuppe zu wählen, und dann steht am Ende auf einem vollgekrakelten Flipchart als letzte, beste, begeisterndste Parole ein Satz, der das ganze Wesen ihres Kanzlerkandidaten von der traurigen Gestalt in sich aufgesaugt hat: Mehr Zeit für Keksebacken. Doktor Oetker wird neidisch, der Werbespruch ist jetzt weg.

Das Ideal „Gerechtigkeit“ will die Partei nicht nur im Sozialen, sondern auch in anderen Politikbereichen durchsetzen.“

Es fällt den Leuten durchaus auf, dass die Parteien immer nur etwas durchsetzen wollen, wenn sie vor der Wahl stehen, aber all die Jahre davor, die sie immerhin solche Kleinigkeiten wie das Sozialministerium besetzt haben und sowas wie „soziale Gerechtigkeit“ hätten durchsetzen können, genau das nicht getan haben. Warum wohl?
Nun, ganz einfach, weil es so etwas wie „Gerechtigkeit“ gar nicht gibt. Weder „sozial“ noch „in anderen Politikbereichen“. Und ganz besonders nicht bei einer sozialistischen Partei. „Gerechtigkeit“ ist nämlich eine rein subjektive Einschätzung und objektiv so wenig greifbar wie ein Aal in der Badewanne. Eine Wahlkampffloskel, eine inhaltsleere Sprechblase, ein Wieselwort.

Immerhin ist die SPD hauptverantwortlich für die von mir extrem ungerecht empfundene Teilung der „Bevölkerung“ in jenen, schon länger hier lebenden, Teil der Rechtlosen, die alle Pflichten zu erfüllen haben, und den noch nicht so lange hier lebenden Teil der Pflichtlosen, die dafür alle Rechte haben. Man erklärt die Opfer zu Tätern und die Täter zu Opfern, enteignet die Fleißigen und stopft es den Faulen hinten rein und faselt dann von „Gerechtigkeit“. Allein die Existenz einer Partei, die von dem den Leistenden abgepressten Geld lebt und sich allein damit beschäftigt, wie man denen noch mehr abpressen kann um sich gewogene Wähler zu kaufen, schlägt dem Wort „Gerechtigkeit“ mit voller Wucht ins Gesicht, und wenn diese Partei das Wort auch noch für ihren Wahlkampf missbraucht, dem Fass auch noch den Boden aus.
Und so bleibt natürlich eine bittere Erkenntnis:

Wie das geschehen soll, bleibt aber in entscheidenden Punkten offen.“

Natürlich nicht. Weil es nicht geht. Umverteilung ist immer ungerecht. Immer. Noch mehr Umverteilung ist noch mehr ungerecht. Man kann Gerechtigkeit nicht durch die Vergrößerung der Ungerechtigkeit erreichen. Das ganze Programm ist bereits in der Überschrift komplett leer.
Und so geht es auch weiter.

Ziel sei es, Deutschland „stärker, sicherer und gerechter“ zu machen.“

Ja, da habe ich auch schon eine Lösung parat: auf keinen Fall eine der Merkelschen Blockparteien wählen, und schon gar nicht die Roten oder Grünen!
Man stärkt ein Land nicht, indem man seine Wirtschaft ausblutet, seine Sozialtöpfe leerfrisst, seine Zukunft verpfändet und by the way seine Armee ruiniert. Man macht es nicht sicherer, wenn man seine Grenzen für jeden öffnet, der kaltschnäuzig genug ist, seinen Pass wegzuwerfen und zu lügen und schon gar nicht mit dem Import ganzer Volksmassen aus mittelalterlichen Gesellschaften. Und man macht es nicht gerechter, wenn man die Umverteilung weiter forciert.

Es wird exakt das Gegenteil von dem an die Wand gepinselt, was im Tagesgeschäft umgesetzt wird. Man behauptet kackfrech das Gegenteil! Aber gut, dass hat bei den Roten System. Die verbieten zur Verteidigung der Meinunsgfreiheit ja auch die freie Rede. Und toben am linken Rand auch schon mal vermummt und in Springerstiefeln gegen Gewalt.

Und so beinhaltet dieses Propagandapamphlet eigentlich nichts als mit copy-and-paste aus alten Positionspapieren herüberkopierte sozialistische Mottenkisten-Formeln. Wie diese:

In der Bildungspolitik möchte die Partei die komplette Gebührenfreiheit vom Kindergarten bis zur Hochschule durchsetzen.“

Woher das Geld dafür kommen soll? Findet man ab Seite 72 des 71-seitigen Machwerks.

Das würde auch Familien finanziell entlasten, sagte Schwesig.“

Genau. Indem man dem Papa 200 Euro mehr Steuern abpresst und ihm dafür die 150 Öcken erlässt, die die Kita verlangt. Kennen wir schon, das Rezeptbuch.
Die Familien finanziell entlasten würde es, wenn man dem Papa nur die Hälfte der Steuern aus dem Hosensack zieht. Aber halt, das entlastet natürlich nur die blöden deutschen Michelfamilien mit den blonden blauäugigen Nazikindern und nicht den Mustafa auf lebenslänglich Hartz IV mit den drei Frauen und zwölf Gschrappen. Da sei aber mal die Gerechtigkeit davor!

So forderte Oppermann eine handlungsfähige Justiz und 15.000 neue Stellen bei der Polizei. Durch mehr Präsenz von Beamten im öffentlichen Raum solle auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt werden, sagte Oppermann.“

Richtig, Alibi-Aktionen gegen diffuse Ängste statt klarer Kante gegen Straftäter. Geschenkt.

An den Außengrenzen des Schengen-Raums soll es effektive Kontrollen geben.“

Quatsch, an den Außengrenzen muss es Verteidigung geben. Jetzt kontrolliert die Frontex schon zur Genüge, wo es was zu „retten“ gibt. Wir brauchen keinen steuerfinanzierten Lampedusa-Fährdienst sondern Verteidigung der Außengrenzen. SPD – Fehlanzeige. Blabla.

Überraschend ist, was bisher fehlt: Ein fertiges Konzept zu den Themen Rente und Steuern.“

Was überrascht daran? Es gibt doch auch zu allen anderen Punkten kein Konzept sondern nur hohle Phrasen. Da ist nichts. Nicht mal heiße Luft. Kalte Luft.

Absoluter Hammer übrigens das: Nachdem eine ganze Kommission unter der Leitung von Oppermann, Barley und Schwesig zwei Jahre lang (!) steuerfinanziert an diesem Programm „gearbeitet“ hat, legen die jetzt ganze 71 Seiten inhaltsleeres Floskelbingo vor. In jedem Unternehmen würde man ein Management, das solche Nichtleistung vollbringt, schnellstmöglich feuern. Aber in den geschützten Winkeln der steuerfinanzierten Pfründe feiert man das als Leistung.

Zusätzlich sorgte noch ein verdächtiger Gegenstand für Aufregung – die Polizei ließ das Willy-Brandt-Haus für eineinhalb Stunden komplett räumen.“

Danach hat man zweifelsfrei festgestellt, dass es sich doch nicht um ein funktionstüchtiges Hirn handelte?

Spitzenkandidat Schulz trat bei der Veranstaltung nicht auf.“

Schade. Der hätte da super gepasst. Rein von der Performance her. Wo eine ganze Kommission nach zwei Jahren Arbeit 71 Seiten voller abkopierter Parolen präsentiert, kann der Maddin locker mithalten. Der ist schon ein repräsentatives Aushängeschild seiner Partei.

Er hatte jedoch vorher selbst große Erwartungen geschürt: „Was ich will, ist ein großer Wurf“, hatte Schulz im Vorfeld zum Wahlprogramm gesagt.“

Nu denn, nimm das Pamphlet, knüll es zusammen und wirf es in die Rundablage.
Da gehört es hin.