„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Donnerstag, 29. Juni 2017

Fragen zum Tag

Grüne, SPÖ und FPÖ fallen, diesmal in trauter Vereinigung mit den Neos, dem aus 2008 noch in unseliger Erinnerung gebliebenen Geldrausschmeißen anheim. Da haben die Wähler wenigstens einen Eindruck, was sich nach dem 15. Oktober abspielen wird, wenn sich diese Vereinigten Sozialisten gemeinsam ins Bett legen.
Nun kann man fragen, was man denn gegen eine höhere Uni-Budgetierung einzuwenden hätte. Ganz einfach: Einfach nur mehr Geld reinschaufeln steigert nicht die Qualität. Die Qualität kann man durch Maßnahmen steigern, an die man das Geld dann koppeln muss, damit es nicht für Mist und Genderblödsinn und Orchideenblabla und Freunderlversorgung verbrannt wird.
Im Koalitionsabkommen der sich hassliebenden Grokonellen stand eindeutig, dass es mehr Geld für die Unis geben wird nur in Verbindung mit einer Studienplatzfinanzierung und Möglichkeiten für Zugangsbeschränkungen. Ist sogar ein von Kern himself lauthals hinausgetröteter Teil seines „Plan A“. Aber was interessiert einen knallharten Fahrdienstleiter sein Geschwätz von gestern?
Um einen Geldregen auszuschütten, mit dem dann ein Studium für Alle, dafür ohne Inhalte, zur Steigerung der Rate kompetenzfreier AkademikerInnen (manchmal ist Gendern sehr wichtig…) mit NMS-Hintergrund verschenkt werden kann, lässt man auch mal den letzten Rest an Koalition platzen. Und da finden sich dann Todfeinde wie Grün und Blau plötzlich eng umschlungen, um die Liebe der Roten buhlend.
Was für ein Jammer.
Es ist wirklich keine Partei in Österreich mehr wählbar.
Wen soll man da wählen?

In Deutschland dagegen wird endlich ein brisantes, das ganze Land seit Jahren in heißen Diskussionen fesselndes und über die Zukunft der Welt entscheidendes Thema angegangen: es soll endlich, endlich die Ehe für Schwule durchgesetzt werden. Abgesehen davon, dass es geschickt eingefädelt war – man stelle Merkel eine Frage, auf die sie keinen Spruch eingeübt hatte, und schon plappert sie sinnfrei was von Blockflöten und Weihnachtsgeschichten, und so eben von freier Gewissensentscheidung der Abgeordneten – und sofort haken die Roten nach und erzwingen eine zeitnahe Abstimmung im Bundestag.
Und schon befindet sich Deutschland wieder im Freudentaumel humanistischer Höchstwertigkeit und durch alle Medien wird der lautstarke Jubel trompetet, dass endlich die Massen an schwulen Pärchen offiziell heiraten dürfen. Also die paar hundert, die es interessiert und die sich eher über ihre sexuellen Vorlieben definieren als über relevante Eigenschaften. Die restlichen machen sich vielleicht eher Gedanken, ob es wichtig ist, ob man verheiratet oder nur verpartnert ist, bevor man an einen Baukran geknüpft oder von einem wegen brandgefährlicher Dämmung gesperrten Hochhaus zu Flugübungen getreten wird.
Glückliches Deutschland, das keine anderen Sorgen hat. Und eine weise Führerin.
Wer wählt die?

Trump schlägt mal wieder angeblich über die Stränge und muss einen Scheißesturm über sich ergehen lassen – wie immer, wenn seine Gegner alles aus ihrem Kopf holen, was da drin ist. Immerhin hat er es gewagt, eine irische Reporterin schwerst sexuell zu diskriminieren, sie faktisch verbal zu vergewaltigen, ja öffentliche Anregungen für sexuelle Belästigung auszusprechen. Was hat er getan? Er hat den Brüderle gemacht! Ja, ganz brutal! Er hat ihr bescheinigt, ein „hübsches Lächeln im Gesicht“ zu haben. Ohne daran zu denken, dass eben oft hinter einem hübschen Lächeln ein Hirn sitzt, das nur zu Scheißestürmen in der Lage ist. Und so war die Blondine nicht etwa positiv berührt, ein Kompliment erhalten zu haben, sondern fühlte sich voll sexuell belästigt und meckerte über Twitter herum, befeuert von den Stürmern ihrer Liga.
Nur zum Vergleich: Wenn hier Frauen oder besser kleinen Schulmädchen zwischen die Beine gegriffen wird oder Studentinnen am hellichten Tag auf der Liegewiese die Klamotten vom Leib gerissen oder sie gleich im Disco-Klo vergewaltigt, dann ist da nichts dabei. Da stürmt keine Scheiße, denn die könnte ja die Mühlen der Rechten zum Drehen bringen, weil solche Dinge ja zur multikulturellen Bereicherung und Verbuntung unserer grauen Welt durch fröhliche Steinzeitmenschen gehören, und die sind nun mal gut. Im Gegensatz zu Trump. Der ist böse.
Also merket, ihr auf dieser Welt wandelnde hodenlose Frechheit, mokiert euch nicht, wenn ihr bereichernd gegen euren Willen genagelt werdet, denn das Problem dabei ist nur euer rassistischer Wille, der sich gegen die lustige Bereicherung sperrt! Empört euch lieber, wenn ein weißer Mann euch ein Kompliment macht. Das ist die wahre Vergewaltigung!
Was rauchen die?

Mittwoch, 28. Juni 2017

Gutmenschelnder Rinderwahnsinn

von LePenseur 


DiePresse scheibt (von APA/AFP ab):


Kanadische Post kapituliert vor Krähe

Der Vogel greift immer wieder Briefträger in Vancouver an. Die Bewohner dreier Häuser müssen sich ihre Post nun selbst abholen. Krähe "Canuck" ist den Behören nicht unbekannt.




Ramadan ist vorbei

Da hat aber einer ordentlich Hunger gehabt: in Wiener Neustadt hat ein Häftling seinen Wärter zum Fressen gern.
Entweder stammt der Afrikaner von einem kannibalistischen Bantu-Stamm oder sowas ab, oder er ist Muslim und hatte einfach nur Hunger: Ramadan ist vorbei!

»Hic Rhodus, hic salta!«

von LePenseur


Ein ergötzliches Experiment planen die FPÖ und das Team Stronach. DiePresse schreibt dazu (von APA ab):
Die FPÖ und das Team Stronach wollen in der Plenardebatte des Nationalrats am Mittwoch Vorschläge von Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz ins Visier nehmen. Beide Klubs wollen Forderungen von Kurz wortgleich als Anträge ins Parlament einbringen. So solle entlarvt werden, dass Kurz "alles fordert, was bei der Bevölkerung gut ankommt", sagte Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar. "Der Grund ist, dass er Erster werden will, nicht weil er das tatsächlich umsetzen will." Als Beispiele nannte er den Ruf nach mehr Abschiebungen oder die Islam-Kindergärten, wo Kurz schon längst etwas unternehmen hätte können.


Die FPÖ will, dass Staaten keine EZA-Leistungen mehr aus Österreich bekommen, wenn sie bei der Rücknahme von Flüchtlingen nicht kooperieren. Ferner beantragt man ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst, Deutschklassen für Flüchtlinge, die Anpassung der Familienbeihilfe an die jeweiligen Lebenserhaltungskosten im Herkunftsland, einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen zur EU mit der Türkei sowie eine leichtere Schließung islamischer Kindergärten.
Wetten werden angenommen, daß sich Kurz auf seine erhobenen Forderungen etwa so festnageln läßt wie ein Pudding an die Wand. Leider werden ebenso Wetten angenommen, daß die Bürger das bis zur Wahl unter dem Medienhype, mit dem Kurz zum Messias Austriæ stilisiert werden soll, vergessen haben werden. Irgendwo ist es zum Verzweifeln ...

Andererseits: daß das Team Stronach nicht mehr bei den Nationalratswahlen antritt, bedeutet für die FPÖ sicherlich 2-3% mehr an Stimmen (denn die hätte das TS wohl v.a. aus dem FPÖ-Wählerpool »abgesaugt«). Die Wahl bleibt spannend, auch wenn es das Resultat dann nicht sein wird.




Interessante Zeiten

Wer die Hoffnung hatte, Trump würde die unter Obama und teilweise auch dessen Vorgänger Dabbeljuh angezettelten Schweinereien abstellen oder zumindest die ärgste Kriegstreiberei bremsen, der muss leider diese Hoffnung fahren lassen. Auch Trump ist nur ein Präsident der USA und schön langsam scheint er sich in das System einzufügen. Wobei die Frage bleibt, ob der amerikanische Präsident wirklich dieser angeblich allmächtige Herrscher ist, als der er zumindest seit Trumps Amtsantritt medial dargestellt wird, denn er scheint sich immer mehr in das bestehende Gefüge zu integrieren und die bestehenden Agenden weiterzuführen. Als gäbe es einen vorgezeichneten Pfad in die Eskalation des Dritten Weltkriegs, der nicht mehr verlassen werden kann, weil der PONR bereits überschritten ist und sich das System verselbstständigt hat.
Und dazu gehört neben dem milliardenschweren Waffendeal mit den Saudis und Katar, die kurz vor einem Krieg stehen, bei dem sie sich gegenseitig mit amerikanischer Technik beharken werden, auch die weitere Eskalation in Syrien.

Assad ist durch die Koalition mit Iran (der angekündigte Krieg gegen Katar wird sich auf Iran ausweiten, das ist der Sinn der Aktion) und Russland (auch hier scheint Trump die Atomkriegsgelüste der alten Clinton-Schachtel immer schmackhafter zu finden) wieder zu Kräften gekommen und ist einige seiner djihadistischen Widersacher losgeworden. Das passt nicht in die Agenda, die Assads Sturz als feste Größe eingeplant hatte. Also muss eine Eskalation her, um den völkerrechtswidrigen Einsatz auf syrischem Staatsgebiet propagandistisch zu legitimieren.
Und der irre Sultan will sein Neo-Osmanisches Reich ja auch nach Nordsyrien und Nordirak in die kurdischen Gebiete ausdehnen. Da wird es auch noch weitere Einmärsche geben, denn der Türke steht dort inzwischen völkerrechtswidrig im Land und droht alle Kurden abzuschießen, die ihm in die Quere kommen. Dagegen war Putins Krim-Schachzug ein Lercherl, aber über Erdogans Eroberungen schweigt die Welt.

Und was macht Trump? Richtig, den Obama: er zieht die „rote Linie“.

USA drohen Syrien bei Chemiewaffenangriff mit Vergeltung“

Man kann von einigen sicheren Punkten ausgehen:

Erstens liegen die Meldungen über den verheerenden Giftgasfassbombenangriff des teuflischen Assad sehr wahrscheinlich bei der „syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in Mittelengland bereit und müssen nur noch um Datum, Uhrzeit und Opferzahl ergänzt werden. Und niemand wird, wie gehabt, deren Quellen, wie AlNusra und deren Verbündete, anzweifeln.

Zweitens befinden sich rein zufällig bereits alle für den „Vergeltungsschlag“ notwendigen Einheiten in entsprechender Position und Alarmbereitschaft und können schnell und hart zuschlagen. Und vor Allem medienwirksam. Denn es muss eine Bodenoffensive vorgetäuscht werden, um die bereits im Lande befindlichen Truppen nachträglich zu legitimieren.

Drittens wird es niemandem auffallen, dass die USA eine „Vergeltung“ androhen für etwas, was sie nicht betrifft. Wenn ich meinem Nachbarn eine knalle, weil der seinem Kind eine geknallt hat, ist das keine Vergeltung sondern ein rechtswidriger Angriff. Wenn ich ihn überwältige um weitere Gewaltausbrüche gegen sein Kind zu verhindern, ist das keine Vergeltung sondern Notwehr. Die USA können sich also als Beschützer djihadistischer Radikalmuslime aufspielen oder begehen ganz einfach ein völkerrechtswidriges Kriegsverbrechen, und das geht nur, wenn man als Auslöser ein noch viel schlimmeres völkerrechtswidriges Kriegsverbrechen als Auslöser zu bieten hat. Wo wir wieder bei Punkt eins landen. Mit „Vergeltung“ hat das nichts zu tun, aber es riecht nach einer angekündigten Schweinerei, die darin gipfelt, dass die USA in Syrien einmarschieren bis sie Assad aus einem Erdloch ziehen und als positiven Nebeneffekt den einzigen russischen Mittelmeerstützpunkt in Tartus schleifen, nachdem die feindliche Übernahme der Schwarzmeerflotte und des Hafens Sewastopol durch Putins grenzwertigen Schachzug mit der Übernahme der Krim missglückt ist. Zufälle gibt‘s.

Hier wird es also sehr wahrscheinlich in Kürze einen Giftgaseinsatz geben, das wird auch Assad nicht verhindern können, dass er einen begangen haben wird, oder zumindest wird aus England ein solcher gemeldet, und noch vor jedem Faktencheck werden die Amerikaner gnadenlos zuschlagen und in Syrien einmarschieren. Um Völkerrecht scheren sie sich eh einen Dreck und schießen ohne jede Kriegserklärung (um die geht es ja nur noch) syrische Kampfjets über syrischem Staatsgebiet ab. Unterstützt von Erdogan, der seine Bodentruppen in die kurdische Reichserweiterung schicken wird, während die Amerikaner den syrischen Westen und die Mittelmeerküste besetzen, Assad wegputzen und somit die Alaviten zum Schlachten freigeben. Übrigens wird der erwartbare Genozid der radikalen Sunniten an den verbleibenden Alaviten keine große Beachtung finden und nur unter folkloristischer Vergeltung (und gegen die kann ja niemand etwas haben, der gerade selbst „Vergeltungsschläge“ geführt hat) für Assads teuflische Fassbombenangriffe abgebucht und fertig. Wer es noch aus dieser Hölle schafft, wird eh in der EU Aufnahme finden. Nur ob das was nutzt, bleibt zweifelhaft, weil auch hier sind die Sunniten in der Überzahl und einige gewaltbereit genug, um den Nahen Osten bis in den Hohen Norden zu exportieren.

Erstaunlich, was alles passiert, wenn ein amerikanischer Präsident in Saudi Arabien war, oder? Man könnte glatt den Verdacht bekommen, er hat sich dort Aufklärung geholt, wer noch milliardenschwere Rüstungsdeals, die America great again machen, mit ihm abschließt und welche Interessen es zu vertreten gilt, um auch in Zukunft das Öl kaufen zu dürfen und für das bezahlte Geld wieder lukrative Rüstungsgeschäfte zu bekommen.

Denn alles was im Nahen Osten passiert, läuft darauf hinaus, Stück für Stück all jene Muslime auszurotten, die keine Sunniten sind. Jetzt sind die Alaviten dran, und der Verdacht liegt nahe, dass auch schon der Countdown für die Schiiten gestartet wurde. Während wir hier noch von liberalen Euro-Muslimen phantasieren, tobt in der islamischen Welt, die alle moderaten Bewegungen erfolgreich ausrotten konnte, bereits der Kampf der übrig gebliebenen orthodoxen Strömungen um die endgültige Vorherrschaft über die Gemeinschaft der Muslime. Selbst Erdogan träumt von seiner persönlichen Rolle als Khalif. Und wenn man sieht, wie schnell wie viele seiner Anhänger hier auf der Straße sind und wie wenige „moderate Muslime“ in wochenlanger Kleinarbeit aus der Wohnung gelockt werden können, hat man ein Bild, was sich da abspielt.

Doch zurück zu Trump und seiner „roten Linie“.

Die Vereinigten Staaten haben nach eigenen Angaben Hinweise vorliegen, dass die syrische Regierung womöglich "einen weiteren Chemiewaffen-Angriff" vorbereitet.“

Sind das die gleichen „eigenen Angaben“, nach denen Saddam Massenvernichtungswaffen hatte, die dann zufällig nach dem großen Sieg über den kleinen Diktator keiner finden konnte? Ist das vielleicht eine Kristallkugel, die im Oval Office in der untersten Schreibtischschublade des Präsidententisches liegt und ab und zu gerubbelt werden muss und dann solche Meldungen dabei rauskommen?

Sollte es dazu kommen, würde dies wahrscheinlich "den Massenmord an Zivilisten" bedeuten, darunter unschuldige Kinder, teilte das Weiße Haus am späten Montagabend (Ortszeit) mit.“

Genau, und so ein unschuldiges Kind könnte man dann bei der Flucht vor Assads Fassbomben zeigen, idealerweise weinend und mit einem Kätzchen im Arm… da wedelt der Schwanz mit dem Hund, dass dem schwindelig wird. Machen wir uns bereit für rührende, verweifelte Bilder inklusive einem Merkelschen Aufruf zur finalen Aufnahme aller Syrer und anderer Araber in der EU, aber sofort und alle und unbedingt!
Möglicher Zeitplan: Einmarsch der USA Anfang bis Mitte Juli, harte Kämpfe bis Herbst, dann erste Bodengewinne und Auftauchen schrecklicher Bilder, die zum Humanismuskoller bei der dann taufrisch wiedergewählten Königin Angela der Alternativlosen führt und zur zweiten Welle der Merkelschen Völkerwanderung, gegen den die erste wie ein leises Plätschern wirken wird.

In diesem Fall würden Machthaber Bashar al-Assad und sein Militär "einen hohen Preis" dafür zahlen. Bei den derzeit beobachteten Aktivitäten handle es sich um ähnliche Vorbereitungen wie jene, "die das Regime vor seinem Chemiewaffen-Angriff am 4. April 2017 getroffen hat", hieß es in der Mitteilung. Damals waren bei einem mutmaßlichen Giftgas-Angriff auf die Stadt Khan Sheikhoun mehr als 80 Menschen getötet worden. Der Westen machte die syrischen Regierungstruppen verantwortlich, Assads Regierung wies jegliche Schuld von sich. US-Präsident Trump befahl daraufhin das Bombardement des syrischen Stützpunkts von dem aus der Angriff geflogen worden war.“

Ach was, es droht die Wiederholung von etwas, was bereits als Fake enttarnt ist und eine üble Propagandalüge war? Wie blöd werden die Ausreden denn noch, wenn man sich nicht einmal mehr was Neues ausdenkt sondern immer die gleichen Märchen wiederholt?
Und dann als Drüberstreuer noch das:

Bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in Syrien sind erst am Montag nach Angaben von Aktivisten 57 Menschen getötet worden. Der Angriff habe sich gegen ein von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) eingerichtetes Gefängnis im Osten Syriens gerichtet...“

Die bombardieren nicht etwa die Stellungen des IS, sondern ein von dem IS eingerichtetes Gefängnis, wo der IS seine Gegner einsperrt! Das ist der amerikanische Kampf gegen den Terror.
Und jetzt kann man sich auch vorstellen, wie das in den nächsten Tagen mit dem Giftgasangriff Assads aussehen wird, den die Amerikaner, wenn sie angeblich so sicher davon wissen, ja auch verhindern könnten, aber das wäre blöd, denn dann hätte man ja keinen Joker im Blatt.
Es ist alles so elendig durchschaubar.
Interessante Zeiten eben.

Dienstag, 27. Juni 2017

Hirn vom Himmel

Da glaubt doch wirklich so ein typisch österreichischer Unternehmer, er könne die höchstqualifizierten Ingenieure und Hirnchirurgen als Billigkräfte in einer Tischlerei beschäftigen. Was für ein menschenverachtender, rassistischer Ausbeuter!
Aber:

Lichtblick der ernüchternden Prozedur: Ein Mann aus Ghana, der (weil nur Englisch sprechend) zuerst abgelehnt wurde. "Doch er hat mich drei Mal angerufen und zwei SMS geschickt. Das beeindruckte mich und er stand beim Probearbeiten nie still, suchte etwas zu tun. Ich erfuhr, dass er vom Staat kein Geld bekommt, einen kleinen Sohn hat. Jetzt arbeitet er bei mir, ich zahle ihm sogar die Bustickets."“

Das zum Thema Motivation. Und soziale Hängematte. Sollte jedem bewusst sein, was da steht: Wer nix geschenkt bekommt, der geht auch arbeiten, wenn er Geld braucht. Wer genug Geld bekommt, muss keine Lust zum Arbeiten haben.
Es steht jedem frei, seine Schlussfolgerungen daraus zu ziehen.

Im Forum tat das dann ein Kommentator so:

Es gilt auch hier das Recht des Marktes. Obwohl ich finde das der Markt nicht so dominieren sollte, sondern andere Werte mehr Gewicht haben müssen- ist es nunmal SO. Wenn der Herr für 1300er kein Personal findet, und nur ein Mensch der sonst keine Chance im Leben hat bereit ist für diesen Lohn zu arbeiten; MÜSSEN wir die Löhne anheben, nicht die Sozialleistungen kürzen. Wie Selbstgerecht dieser Selbstständige hier argumentiert ist einfach nur widerlich!“

Das sagt alles über das wirtschaftliche Verständnis, das man recht häufig antreffen kann: Wenn am Markt um diesen Lohn (immerhin 1.300 Euro netto für einen Hilfsarbeiterjob) keiner arbeiten kommt, muss man einfach den Lohn erhöhen. Dass die üppige Sozialleistung den Markt so verzerrt, dass es faktisch keiner mehr ist, auf die Idee kommt diese Geistesgranate nicht. Und so wirft der Dumme selbstgerecht dem anderen Selbstgerechtigkeit vor. Denn woher der böse Ausbeuter das Geld für höhere Löhne hernehmen soll, wenn er bei schrumpfender Marge und steigender Abgabenlast selbst immer weniger des Umsatzes in der Tasche hat, muss man jetzt nicht fragen.
Geld wächst ja am Euro-Baum, muss man nur pflücken.
Macht die EZB jeden Tag, schon bei Sonnenaufgang.
Oh, Herr, lass Hirn regnen!

Die Farbe der Kumquat ist ...?

von LePenseur 


Na, ist doch klar — orange! Und, klingelt's? Noch nicht? Aber bald:
This mapping provides the Open Society European Policy Institute and the Open Society network intelligence on Members of the 8 th European Parliament likely to support Open Society values during the 2014–2019 legislature. It spans 11 committees and 26 delegations, as well as the European Parliament’s highest decision- making bodies: 226 MEPs who are proven or likely Open Society allies.
(Hier weiterlesen)
Mit diesen Worten beginnt die »Introduction« zu einer 177-seitigen Übersicht über alle von Soros und seinen Tarnorganisationen gekauften EU-Abgeordneten, Delegationsmitgliedern etc.

Nein, das ist keine pöhse »Verschwörungstheorie«, sondern eine offizielle Publikation einer gewissen KUMQUATCONSULT, betitelt

Reliable allies in the European Parliament (2014 – 2019) 
for the Open Society European Policy Institute


Na, klingelt's jetzt? Ab Seite 1 darf der staunende Österreicher erfahren, daß gleich sechs seiner EU-Abgeordneten für Soros lobbyieren, und ihre Fratzen »bewundern«. Und die deutschen Leser dieses Blogs werden ab Seite 38 bedient (31 Abgeordnete von Soros' Gnaden, wenn ich mich nicht verzählt habe). Na, da kommt doch Freude auf!

Welche wohl nur mehr getoppt werden kann, wenn ich — hoffentlich bald! — die Gelegenheit habe, den Schlußchor aus Schuberts »Deutscher Messe« wieder zu posten. Ewig kann ja auch dieser Verbrecher nicht leben ...

A propos Verschwörungstheorie ... »Only the small secrets need to be protected. The big ones are kept secret by public incredulity«, wußte schon Marshall McLuhan

Diese Publikation ist ganz hochoffiziell gedruckt und in Internet veröffentlicht worden. Und doch so gut wie nicht publiziert. Die Existenz wird totgeschwiegen und (wenn's gar nicht anders geht) einfach kleingeredet. Mafiöse Zirkel, die die Politik als Strippenzieher fernsteuern, sind für gewöhnlich das Zeichen von Bananenrepubliken.

Nicht, daß es verwundern würde, daß auch die EU in diese Kategorie fällt. Aber es beunruhigt, in welch metastasierendem Ausmaß!

Intelligenz

Intelligenz ist nicht an die Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturkreisen, Religionen oder Völkern gebunden. Sie benimmt sich nur statistisch etwas kreativ in dieser Hinsicht.
Ein wundervolles, geradezu köstliches Beispiel für unterschiedliche Ausprägungen von Intelligenz bzw. deren Fehlen konnte man kürzlich in der „Bild“ finden:

Ausrüstung für afghanische Soldaten – Fehlkauf: Tarn-Uniform tarnt nicht“

Klingt ja schon mal blöd. Warum auch immer diese Uniform nicht tarnt,immerhin ist sie dabei ja eher passiv unterwegs, scheint es sich um ein peinliches Funktionsversagen zu handeln, wenn man sich überlegt, wo das ganze stattfindet. In friedlichen Breiten ist es ja ziemlich schnurz, was so eine Tarnuniform kann, da kann die auch lila und pink mit Rüschen sein, fällt man zumindest bei einem verdeckten Einsatz während einer Regenbogenparade nicht wirklich auf. Aber in Afghanistan sind Regenbogenparaden eher selten und meist auch nicht allzu gut besucht, dafür kann man als afghanischer Soldat schon mal damit rechnen, Zielscheibe für Taliban zu spielen.
Und da wäre eine Tarnuniform, die tarnt, jetzt nicht so übel.
Aber wie kann das jetzt sein, dass die Afghanen eine Uniform haben, die sie so tarnt wie ein pinklilarüschiges Kostüm auf der Einkaufsmeile von Teheran?

Das US-Verteidigungsministerium liefert seit zehn Jahren Uniformen, deren Tarnung die Formen und Farben von Wäldern abbilden. Dumm nur, dass „Wälder nur 2,1 Prozent von Afghanistans totaler Landfläche bedecken“, wie der US-Generalinspekteur für den Wiederaufbau von Afghanistan, John Sopko, in einem 17-seitigen Report feststellte.“

Ja, und man kann sich auch vorstellen, wie diese Wälder aussehen. Können mit unseren Donauauen wohl kaum mithalten. Also scheint das ein ziemlicher Schrott zu sein, den die Amerikaner da liefern. Wobei sich mir schon ein kleines Teufelchen ins Ohr gesetzt hat, das sich fragt, warum die Amerikaner die Uniformen liefern. Können in diesem Land, das doch für seine hochqualifizierten Fachkräfte auf allen Gebieten international mindestens ebenso berühmt ist wie Syrien, keine Leute nähen? Und wenn nicht, wieso kaufen die nix beim Chinesen, der macht es doch billiger. Ist Afghanistan nicht ein bettelarmes Land, aus dem hungernde Menschen vor Elend und Not und Krieg und Terror bis nach Österreich und Deutschland „fliehen“ müssen? Und die können sich Uniformen Made in US leisten?

Die peinliche Uniform-Panne hat das Pentagon den Afghanen eingebrockt.“

Natürlich, wer sonst! Die konnten gar nichts dafür, die armen Afghanen, hätten sich lieber selbst welche genäht oder sich was brauchbareres ausgesucht als diesen Stoffschrott, aber das Pentagon, ach was, der Trump, der ist schuld! Hat ihnen klar gemacht, entweder sie kaufen unbrauchbare Uniformen, die America great again machen, oder, äh, er baut eine Mauer die sie selbst bezahlen müssen. Oder so. Muss ja irgendsowas was sein, sonst käme die „Bild“ nicht auf die Idee, das dem Pentagon anzuhängen, oder? Da kann man sich auf die intellektuell anspruchsvolle Qualitätspresse voll verlassen.

Nach Angaben von Generalinspekteur Sopko hatten Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums die Muster im Jahr 2007 dem damaligen afghanischen Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak gezeigt.“

Gezeigt? Also doch nicht aufgedrängt? Und gab es da auch noch andere Muster? Und wieso 2007, da war ja noch gar nicht der Trump, ja nicht mal der Obama, sondern noch der Dabbeljuh.
Na gut, der afghanische Verteidigungsminister wird sich wohl erstmal vehement gegen die Ausrüstung seiner Kampfverbände mit dem Äquivalent eines quietschbunten Hasenkostüms gewehrt…, äh...

Wardak sei angetan gewesen. Daraufhin seien 1,36 Millionen der dunkelgrünen Uniformen und 88.000 zusätzliche Hosen bei einer Privatfirma gekauft worden.“

Ach.
Der „war angetan“.
Die Dinger haben ihm gefallen.
Ja, man ahnt es, hier kommt jetzt der Punkt mit der Intelligenz.
Da ist jemand Verteidigungsminister in einem Land, das sich permanent im Bürgerkriegszustand befindet und bestellt Uniformen, die aus seinen Soldaten Zielscheiben machen (und falls sie sich aus Angst, wenn sie vor den Scharfschützen der Taliban über den Acker hetzen, in die Hosen machen, gleich ein paar Ersatzhosen dazu…), einfach nur, weil er sie chic findet. So schön grün. Das könnte einem jetzt bei uns, sagen wir mal in Deutschland, nicht passieren. Das wäre ja, als würde man Sturmgewehre kaufen, die nicht schießen, oder Kampfflieger, die nicht fliegen. Nein, hier regiert die blanke Kompetenz.
Und wie blank diese Kompetenz ist!

Die Kosten lagen laut Sopko um 40 Prozent höher als bei anderen Uniformen mit Tarnmustern, da die Herstellerfirma die Lizenzrechte an dem Muster gehabt habe. Dadurch seien unnötige Mehrausgaben von 25 Millionen Euro entstanden.“

Also nicht bloß vollkommen zweckfrei, sondern auch noch sündteuer. Und statt einem Tornister gibt es wohl noch Prada-Täschchen dazu. Ach, unsere knallharten Muselkämpfer, da zeigen sie doch ihre zarte feminine Seite. Da kann es auch mal ein bisschen mehr kosten. Zahlt doch eh, also, äh, in diesem bitterarmen Land… ach, es gibt doch diese wundervollen Aufbauhilfe- und Gegendenhunger-Programme, da gibt es haufenweise edle Spenden aus den reichen Wohlstandsstaaten des Westens, da kann man ruhig noch ein paar Milliönchen mehr abziehen, die haben eh genug. Und zahlen sich damit den Verkauf ihrer Uniformen selbst, haha.

Und Sopko ist stinksauer.„Im Namen der Mode“ seien diese Steuergelder verschwendet worden – „weil der Verteidigungsminister dachte, das Muster war hübsch“, schimpfte er im Interview mit der Zeitung „USA Today“.
Wenn der Verteidigungsminister pink oder lila mögen würde, polterte Generalinspekteur Sopko weiter, „würden wir dann pinke Uniformen kaufen und keine Fragen dazu stellen? Das ist doch verrückt!““

Tja, und da irrt er sich.
Denn erstens obliegt die Auswahl der Uniformen nunmal demjenigen, der sie, äh, auswählen darf (von „bezahlen muss“ kann man in diesem Beispiel ja nicht reden). Das muss jetzt kein quasidemokratisch ins Amt gehobener Parteisoldat sein sondern ist vielleicht auch ein kleiner örtlicher Warlord, der gerne Wesir spielen möchte und wenn es ihm gefällt sich eben auch pinke Uniformen schenken lässt. Kompetenz ist kein Auswahlkriterium in der Politik, Intelligenz auch nicht, und gerade in diesem Teil der Welt sind diese beiden Dinge nicht unbedingt Überflussware. Warum die Amerikaner nun Leuten Uniformen schenken, damit sie gegen eine Terrorgruppe kämpfen können, die die Amerikaner selbst aufgebaut haben (Haben sie denen auch Uniformen verkauft?) fragen wir jetzt mal nicht.
Und zweitens hat uns ja weiter oben die „Bild“ erst aufgeklärt, dass es sowieso alleinige Schuld des Pentagon wäre, dass die Afghanen als Zielscheiben durch die Gegend rennen. Weil die haben ihm diese Uniformen ja gezeigt.
Will er jetzt etwa die „Bild“ als Fake News entblößen?
Oder ist die Intelligenz in unseren Redaktionsstuben auch nicht höher als in afghanischen Amtsstuben…?

P.S. Bissiger Kommentar aus dem Hintergrund: „Vielleicht hat der Kriegsherr vom Hindukusch in die Zukunft gedacht und will seine Soldaten bald in Europa einsetzen? Immerhin haben wir erst unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt, und jetzt verteidigen wir sie hier zuhause gegen den Hindukusch...“

Montag, 26. Juni 2017

Was zusammen gehört

Habe ich ja Anfang Januar schon geschrieben, dass die „Jungen Grünen“ nur grün angestrichene Kommunisten sind.
Und was machen sie jetzt, nachdem die Alte Stute sie vor ihrem eigenen Abgang aus dem Stall gebissen haben? Richtig: hauen sich mit der KPÖ auf ein Packel.
Da wächst zusammen, was zusammen gehört.

Missverständnis

In Wuppertal wurde ein Fusselbart einkassiert, weil er angeblich als IS-Kämpfer in Syrien war. Das glaube ich nicht, das muss ein Missverständnis sein, der Mann hat sicher nur eingehende Sado-Maso-Studien an IS-Sklavinnen durchgeführt oder die oft noch jugendlich-unerfahrenen Testosteronbomber von der fröhlichen Halsabschneiderbrigade in westlichen Sado-Maso-Techniken unterwiesen. Denn wie steht es so schön in dem Artikel:

Der Salafist hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil er in Wuppertal seine vollverschleierte Frau an einer Kette durch die Innenstadt gezogen haben soll.“

Na und? Da hat sich einer komplett integriert und mit den prickelnden Perversitäten unserer sexuell entfesselten befreiten Welt angefreundet, und das wird ihm jetzt diskriminierend zur Last gelegt? Das ist ja skandalös!
Immerhin sah es unter dem Stoffsack wahrscheinlich so aus:
 
Gegenbeweise? Na??

Eh klar!

von LePenseur 


Offenbar Vergewaltigung am Donauinselfest verhindert


34. DONAUINSELFEST IN WIEN: †BERSICHT  HUBSCHRAUBE

Polizisten haben am Samstagabend am Wiener Donauinselfest offenbar eine Vergewaltigung verhindert. Sie zerrten den 18-jährigen Täter, der bereits auf der 21-Jährigen saß und ihr T-Shirt gewaltsam entfernt hatte, vom Opfer und nahmen ihn fest. Die junge Frau blieb körperlich unverletzt. Die Staatsanwaltschaft setzte den Afghanen am Sonntag auf freien Fuß. [...]

Zuvor war der Sachverhalt dem Journalstaatsanwalt von der Polizei mündlich geschildert worden. Dieser musste sofort entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft vorliegen, erklärte Behördensprecherin Nina Bussek. "Bei dieser Schilderung war die Journalstaatsanwaltschaft der Ansicht, dass kein dringender Tatverdacht erkennbar ist", sagte Bussek. Außerdem handelt es sich beim 18-Jährigen um einen jungen Erwachsenen, bei dem noch strengere Maßstäbe für die Verhängung von Untersuchungshaft vorliegen.
Wer hätte denn auch eine andere Vorgangsweise erwartet ...?


Grüne Diagnose

Nach dem Abgang von Peter Pilz bleibt eine Truppe zurück, die endgültig beschränkt ist auf eine Mischung aus ultralinkem Fanatismus, Wellkammismus und Genderwahn (die sich thematisch nicht nur streckenweise gegenseitig widersprechen), geistigem Mittelmaß und Intrigantenstadel. Man könnte die jetzt damit an die Wand nageln, aber das hat ein Berufener bereits getan, und so zitiere ich hier den Facebook-Eintrag von Johannes Voggenhuber zur endgültigen Verzwergung der Grünen:

"Hüte Dich vor den Schwachen!
Nun haben sie es also geschafft und endlich auch Peter Pilz zur Strecke gebracht. Endlich sind sie ganz unter sich.
Endlich ist niemand mehr da, der sie an irgendwelche ihrer längst begrabenen Gründungsideen erinnert.
Endlich noch einer weniger, der seinen Kopf aus der Menge der Mittelmäßigen steckt, der sein politisches Leben nicht Seilschaften und nicht Gefolgschaftsschwüren, nicht dem grünen Intrigantenstadel und nicht der hauseigenen Giftküche, nicht der grünen Gerüchteküche und nicht der Dampfküche von Spindoktoren und "Werbefuzzis" verdankt, sondern sich selbst und seiner Arbeit, seinen politischen Erfolgen und seinem öffentlichen Ansehen; einer der wenigen , die sagen können: was wäre die Partei ohne mich, statt wie sie: was wäre ich ohne die Partei?
Endlich ist keiner von dieser politischen Statur mehr da, der von ihnen Politik statt Inszenierung, Erfolge statt Sprechblasen fordert.
Endlich, endlich können sie die Messlatten auf die in Parteiapparaten übliche Sprunghöhe absenken.

Natürlich handelt es sich auch diesmal bloß um einen Generationswechsel", um eine "Verjüngung der Partei", wenige Wochen nachdem sie die "Jungen Grünen" aus der Partei geworfen haben,
während sie eine gerade einmal drei Jahre Jüngere an die Spitze hieven (im Stile von Uraltparteien mit 96,5 Prozent ohne Gegenkandidatinnen natürlich.)
"Natürlich" handelt es sich wieder um eine ganz und gar demokratische Entscheidung der "Basis",
nur dass die üblichen Verdächtigen schon seit Monaten die Strippen ziehen, die Giftschränke plündern und (hinter dem Rücken der neuen Bundessprecherin) die Messer wetzen.
"Natürlich" ist es der faire demokratische Wettstreit der besten Köpfe, wenn Peter Pilz einem Gegenkandidaten unterliegt, von dem selbst Insider nicht mehr kennen als einen Streik in einer Schulkantine und ein Plakat als lippenstiftverschmierter Küsserkönig - trotz vier Jahren im Nationalrat!
Sie verhöhnen damit einen ihrer Gründungspersönlichkeiten und sein nicht kleines politisches Lebenswerk, einen politischen Kopf, auf den sie in ihrer kläglichen Verfassung in einer hochdramatischen innenpolitischen Auseinandersetzung mehr als angewiesen wären.
Aber nicht nur! Sie verhöhnen damit ihre Wählerinnen und Wähler."

Ja, da kann ich dem Herrn Voggenhuber nur zustimmen.
Die „Wählenden“ können ihren Unmut darüber ja eindeutig im Oktober artikulieren.
Wenn sie es nicht tun, haben sie den Hohn ja wohl verdient.

Beim Tanken raucht man nicht

von LePenseur


Weiß eigentlich bei uns schon jedes Kind. In Pakistan offenbar nicht einmal jeder Erwachsene:
Tanklastzug in Flammen aufgegangen - über 120 Tote

25.06.2017, 09:22

Nach einem Unfall eines Tanklastzugs in Pakistan sind durch eine Explosion mehr als 120 Menschen ums Leben gekommen und 80 weitere verletzt worden. Als der geladene Treibstoff auslief, wollten in der Gegend lebende Menschen den Kraftstoff abschöpfen. Angeblich haben Schaulustige in der Nähe des Unfallwagens geraucht, was das Inferno ausgelöst haben könnte.
Sicherlich sind jene, die nicht geraucht haben und jetzt infolge der Explosion tot oder schwerverletzt sind, zu bedauern. Aber ganz ist auch dieser — zugegeben: eher wenig pietätvoll rüberkommende — Leserkommentar nicht von der Hand zu weisen:

BuergerReloaded  

Zitat Kurz : Der durchschnittliche Flüchtling ist besser gebildet als der durchschnittliche Österreicher...Zitat Ende !
Brauchen wir solche Leutchen wirklich bei uns? Und müssen sie unsere Politruks uns mit solcherlei Lügen andienen?



Sonntag, 25. Juni 2017

Kleine Pause...

Nach einem langen Tag auf der Baustelle lege ich mal eine kleine Blogpause ein. Also morgen früh bleibt die kleine Plaudernische mal leer. Ist ja auch nicht viel passiert heute, außer, dass in Pakistan ein Praxistest angehender hochgebildeter Raketentechniker mit der Kombination aus Tschickstummel und Kraftstoffdämpfen ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist und die Nadeln, die eine Bekannte mit türkischen Wurzeln in eine Erdogan-Voodoo-Puppe gesteckt hat, erste Wirkungen gezeigt haben. Dass die Grünen in ihren Reihen mit Fungiziden arbeiten, hat Freund LePenseur ja bereits besprochen, und das auf eine Art, der ich (erwartungsgemäß) nur vollkommen zustimmen kann. Ein Wolkenbruch hat uns heute besucht und den Kanal versiegelt, was dem Nachbarhaus eine besondere Freude bescherte, die ein Feuerwehrmann, der den knietiefen Dreck aus dem Keller pumpen durfte, zu der lapidaren Bemerkung führte: „Lieber Feuer am Dach als Scheiße im Keller!“ 
Ich dachte mir nur, in unserer Politik bekommt man irgendwie beides und hat solange die Scheiße im Keller bis Feuer am Dach ist. Aber da hilft ja auch keine Feuerwehr mehr.

Unser Keller ist trocken geblieben, und ich konnte diese wahrhaft schlechtes Gewissen produzierende Erleichterung spüren, dass es sich bei dem ausgespülten nicht um unseren Keller handelte. Heiliger Sankt Florian…

Lugner ist in einem Alter, in dem andere bereits einen Nissan Micra beim Ausparken crashen, mit einen Maserati dem Porsche-Heck ins Heck gebügelt. Johnny Depp hat seinem Namen alle Ehre gemacht und verteidigt sich jetzt damit, er wollte mit seinem Mordaufruf gegen Trump doch nur witzig sein. Jedes Zeitalter hat eben seine Witze. Und seine Deppen.

Unsere Politiker machen Urlaub, der Kurze will hoch hinaus, dem Kern und dem Strache steht das Wasser bis zum Hals, zumindest das des Mittelmeeres. Und die Muslime dürfen endlich wieder ordentlich futtern und sämtliche Geschäfte haben zu, weil Sonntag ist. Ätsch!

Derweil berichtet die Berliner Morgenpost, dass im Tiergarten Zustände wie am Wiener Praterstern herrschen: Antanzen, Drogendeal und Raubüberfall stehen an der Tagesordnung. Ich bin froh, meinen Kindern vor zwei Jahren noch beide Berliner Zoos gezeigt zu haben, damals war der Bahnhof Zoo mit zwei Kleinen bereits grenzwertig, aber der Tierpark noch recht beschaulich-gemütlich. Heute scheinbar eine der vielen Areas, in die man mit seinen Kindern nicht mehr gehen sollte.

Also ein ganz normaler Tag auf diesem Planeten. Nichts verpasst, wenn ich mal meinen Senf nicht dazugebe. Morgen dann wieder, später irgendwann. Der Stoff geht eh nie aus.
Ach ja, letzte Woche war der Arnie in Österreich und hat mal wieder sein Museum besucht. Jetzt ist er wieder weg, will wohl nach Paris, das Klima retten, das Trump so schnöde ignoriert. Deshalb zitiere ich ihn heute mal: „I‘ll be back!“
Oder wie der Berliner sagt: Bis denne!

Der Club der einsamen Hexen

Die GrünInnen haben's geschafft. Nach der Vergraulung von Dönmez gelang es ihnen heute, eines der »Urgesteine« der Partei zu sprengen: Peter Pilz.


Abschied von Peter Pilz: "Vielen Dank, auf Wiedersehen"

Der Abgeordnete Peter Pilz verlor bei Abstimmung um Platz 4 gegen Julian Schmid. Er kündigte bereits kurz nach der Wahl seinen Abschied an: "Vielen Dank, auf Wiedersehen."

Nun ist es ja nicht so, daß mir dieser in der Wolle rot gefärbte Wolf im Schafspelz besonders am Herzen läge, aber die GrünInnen haben es mit dem Schritt endgültig geschafft, ihren letzten Mandatar mit so etwas wie einem eigenständigen Profil loszuwerden. Jetzt stehen neben feministischen Krampfhennen (HennInnen?) und Lesben nur mehr windelweiche gegenderte Lulus und Sitzpinkler auf der Liste. Wer soll sowas noch wählen?

Nun, nicht mein Problem! Pilz hat jedenfalls seien Rückzug aus der Politik angekündigt (warten wir ab, ob er sich umstimmen läßt), und wird weich fallen: als langjähriger Parlamentarier winkt ihm ein ansehnlicher Pensionsbezug ...

Die GrünInnen haben sich unter einem Spitzenduo aus politisch unbedarfter Parteichefin und offen lesbisch-feministischer Spitzenkandidatin offensichtlich entschlossen, den Weg zu einem »Club der einsamen Hexen« zu beschreiten. Wir wünschen ihnen — und v.a. uns! — dazu gute Reise ...




Sensation!

Was haben wir über die Medien gelacht, wie sehr haben wir ihre Meldungen bezweifelt, dabei waren sie die ganze Zeit im Recht: Obama war der bisher intelligenteste Präsident der Vereinigten Staaten! Die „Presse“ enthüllte exklusiv die Bestätigung, die ausgerechnet von seinem Amtsnachfolger selbst, Donlad Trump, ausgesendet wurde:

Trump: "Obama wusste von Russland"


Wenn das stimmt, ist das ein Kracher!
Obama dürfte damit der erste amerikanische Präsident sein, dem die Existenz anderer Staaten bewusst war. Wenn jetzt noch herauskommt, dass er wusste, wo dieses „Russland“ auf dem Globus liegt (und dass dieser Globus keine Scheibe ist), dann hat er den Nobelpreis wirklich verdient.
Und einen Eintrag bei Guiness.

Schniedel und Wutz

Heute hat einmal ein Artikel auf „gmx“ mein Interesse geweckt, und ich muss gestehen, es war die Schlagzeile, die mich voll vom Sessel katapultiert hat:

Martin Schulz wirft Angela Merkel und der Union „Arroganz der Macht“ vor“

Erst dachte ich ja, da steckt der „Postillon“ oder die „Titanic“ dahinter. Sowas kann nicht echt sein. Das hat die Qualität, als würde Claudia Roth zu Merkel sagen, sie wäre eine kompetenzfreie alte Schachtel.
Ich meine, wir reden hier von Martin Schulz, dem Messias aus Würselen, dem aktiven Freunderlversorger und Postenerfinder mit einer geradezu wegweisenden Finanzierungskreativität mit Steuergeld, angeblich dem Erfinder des REGAL-Systems („Richtiges Einsacken des Geldes anderer Leute“).

Martin Schulz, selbst faktisch die gestaltgewordene Arroganz der Macht, wirft anderen Arroganz der Macht vor. Das hat was! Noch besser ist ja, dass er absolut Recht hat, wenn es um Ihre Selbstherrlichkeit Angela die Alternativlose geht, aber wie gesagt, ausgerechnet Schulz! Da bellen sich zwei Promenadenmischungen an, was sie für blöde Köter wären.
Was kommt als Nächstes? Der Vorwurf, die Union hätte kein Programm?
JA!

"Wir werden klar machen, dass die andere Seite nichts hat", sagte Schulz. Die CDU von Angela Merkel sei eine "inhaltsleere Partei".

Nochmal Kontrolle. Nein, nicht „Titanic“. Das ist echt. Die meinen das ernst! Ausgerechnet die faktisch komplett mit klimaerwärmendem CO2-angereicherter Warmluft ohne jede irgendwelchen Inhalt darstellende Zusatzfüllungen gefüllte aufblasbare Politikergummipuppe Schulz, das rote Rubbelmodell für die Verzweifelten, das nur deswegen als Hecht im linken Ukeleiteich fischt, weil dort faktisch ausschließlich Verzweifelte hausen, wirft anderen Inhaltsleere vor. Dabei gibt es Gummipuppen bei Beate Uhse, die nicht nur mehr Spaß versprechen, wenn man auf Frauen steht, die still halten und nicht zurückreden, sondern auch mehr Inhalt, Reife und politische Kompetenz besitzen dürften, als der nicht gerade durch Erfolge, Integrität und irgendetwas konkret Positives bisher aufgefallene Steuergeldmillionär mit diesem zusätzlich abtörnenden Buchhalter-Charme und der quäkenden Kermit-Stimme, der damit trotzdem Superstar der Roten wurde, was über den Rest mehr aussagt, als dieser sich vorstellen mag.

"Wir sind sehr geschlossen, haben nicht nur Ausdauer und Kampfgeist, sondern auch ein hervorragendes Konzept."

Naja, geschlossen ist eher die Anstalt, in die… ach lassen wir das.
Jedenfalls glaube ich sofort, dass die SPD ein hervorragendes Konzept hat.
„Kampf gegen Rächts!“ Damit lassen sich immerhin hunderte Millionen unter jedem anderen Grund als veruntreut zu betrachtende Steuergelder in befreundete Taschen umschaufeln, sich eine von alten Stasi-Recken fachleutisch geführte Gesinnungspolizei aufbauen, die Meinungsfreiheit des renitent zweifelnden Pöbels aka dunkeldeutsches Dreckpack sukzessive pulverisieren, der totale Überwachungsstaat aufbauen und ein neues Lumpenproletariat importieren, damit man auch für die Zukunft eine Klientel hat, die brav das Kreuzerl zum Machterhalt an der richtigen Stelle pinselt. Wenn das kein hervorragendes Konzept ist!

Aber unter diesem Gesichtspunkt hat auch Merkel eines, ebenso hervorragend, zumindest für Merkel. „Alternativlos!“ bedeutet die absolute Ermächtigung und Erhöhung der Kanzlerin zu einer absolutistisch über ihren kriechenden Hofstaat herrschenden Königin, die möglichst auf Lebenszeit an der Macht bleibt und wenn sich keine weitere Erhöhung wie die Übernahme des von trunkenem Truchsess warm gehaltenen weströmischen Kaiserthrones zu Brüssel ausgeht, eben auf eine schnuckelige Hazienda in Südamerika, das einen erkennbaren Mangel an Muslimen aufweist, ausweicht.

Da haben zwei Seiten jede ein hervorragendes Konzept, das nur für sie selbst hervorragend ist, aber jeder tut so, als ob es für jene hervorragend wäre, die in diesen Konzepten nur drei konkrete Aufgaben zu erfüllen haben: richtig wählen, ordentlich zahlen und Fresse halten.
Wen wundert es da, dass die Beiden in trautem Koalitionsgemach liegen und der Pöbel nur darüber entscheiden soll, wer von ihnen oben liegt? Und wer den Bettvorleger spielt, falls es sich anders nicht ausgeht?

Die SPD lege präzise Pläne vor, CDU und CSU hätten keine.“

Was für Pläne? Außer dem üblichen „Wir lassen Manna vom Himmel regnen, und bezahlen werden es die Superreichen!“ kommt da nichts. Nach der Wahl wird selbst das kein Thema mehr sein.

"Die Union ist blank. Das werden die Wählerinnen und Wähler Frau Merkel nicht noch einmal durchgehen lassen."

Sagt die SPD! Das ist lustig, nein wirklich, das ist Komik pur, die eine wirklich tragische Komponente hat: sie macht Kabarettisten arbeitslos! Menschen, die sich irrsinnige Situationen und Aussagen unserer Politkasper in nächtelanger schweißtreibender und alkoholvernichtender Arbeit ausdachten, um diese bloßzustellen, können nichts mehr liefern, weil die Politiker diesen Irrsinn vollkommen freiwillig und mit einem nach oben offenen Steigerungspotenzial permanent in jedes nur irgendwie vorbeihuschende Mikrofon blöken.
Natürlich ist die Union blank. Die SPD aber auch. Da gibt es kein Alleinstellungsmerkmal, da ist der Eine die Blaupause des Anderen, das sind Thünnes und Scheel, Dick und Doof, oder um es mit Otto Waalkes zu sagen, Schniedel und Wutz.

Und wenn man denkt, blöder geht‘s nicht mehr, kommt auch noch der kleine Heiko daher. Und trötet in das extra für ihn auf die unterste Stufe gestellte Mikrofon mit dem üblichen seiner Statur angepassten geistigen Tiefgang:

Unser großes Thema ist und bleibt Gerechtigkeit.“

Also wenn der Maddin von Inhaltsleere faselt, ist das ja noch Situationskomik. Wenn aber der aktive Wahrheitsminister, Privatstasibetreiber und Meinungsfreiheitsmörder das Wort „Gerechtigkeit“ in den Mund nimmt, dann hat das was stalineskes.

Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, wer Inhalte und Substanz liefert.“

Ja, Heiko, deshalb ist dein kleines Hetzbüchlein auch so ein Bestseller. Und nun nimm dein kleines Schaufelchen, geh zurück in die Sandkiste und klopp es dem fiesen kleinen Björn um die Ohren, der dir zwar nichts getan hat, aber an irgendwem muss ein verhaltenskreatives Kind ja seinen Frust auslassen.
Lassen wir noch einen von den Erwachsenen zu Wort kommen:

Generalsekretär Hubertus Heil gibt sich unbeeindruckt von den schwachen Umfragewerten für die SPD.“

Natürlich. SPD-Bonzen zeigen sich immer unbeeindruckt von der Realität. Die stört ja auch nur und gehört eigentlich verboten. Was dann wieder die Aufgabe vom kleinen Heiko ist.
Vielleicht ist auch genau das der geniale Plan der SPD? Wenn bei der Verkündigung des Wahlergebnisses Merkel vor Schulz liegt und die AfD mehr als 5% hat, wird das Wahlergebnis als Fake enttarnt, durch bereits vor der Wahl vorbereitete Ergebnisse aus dem Wahrheitsministerium des kleinen Heiko ersetzt und der Verkünder des richtigen, also falschen, Ergebnisses wegen Hate Speech weggesperrt.

Deutschland hat die Wahl.
Hat es?

Samstag, 24. Juni 2017

Gedanken zur Religion

Weil ich gestern eine kleine Diskussion im „Presse“-Forum hatte und mir so meine Gedanken zu Religion und Religionsgemeinschaft machte, möchte ich die Schnipsel auch hier in meinen Blog streuseln.

Man kann an Gott glauben, muss aber deshalb nicht Mönch oder Nonne werden. Der Islam verlangt aber die komplette Hingabe jedes Menschen an den Glauben.
Ich kann einem Menschen, der an Gott glaubt, sich aber die Meinung leistet, dass es genau deswegen eine Blasphemie darstellt, wenn eine Menschengruppe festlegt, ob ein Gebet an diesen Gott gültig ist oder nicht (das muss Gott wohl selbst entscheiden), nicht einfach den Glauben absprechen. (Anm.: Ich glaube nicht nur an Gott sondern auch daran, dass Er uns ein Gehirn geschenkt hat, um es zu benutzen, und halte alle, die uns genau das verbieten wollen und Menschen als Gottes Herdenvieh abstempeln, für Gotteslästerer und Verführer des Satans.)
Islam und Säkularität sind unvereinbar. Allerdings gilt das auch für die anderen monotheistischen Religionen, wenn man sie wörtlich nimmt.
Die Frage ist: Muss man das?

(Antwort: Natürlich nicht. Das ist genau jene Selbstbestimmung, die den Menschen als Gottes Ebenbild vom Tier unterscheidet, die den Göttlichen Funken in jedem Menschen darstellt.)

Ich glaube, das Problem liegt darin, dass es im Islam kein Konzept gibt, den Glauben individuell zu leben. Das Christentum kennt unzählige Konfessionen, der Islam besitzt zwar Hauptströmungen, aber die besonders fundamentalistischen haben alle anderen bisher recht erfolgreich ausgerottet. Es gibt keine Ökumene. Hat im Christentum ja auch eine Weile gedauert, aber im Islam gibt es nicht einmal einen sichtbaren Spalt zum Ansetzen eines ökumenischen Hebels.
Das Fatale ist, dass so die Sicht entsteht, dass der wahre Islam eigentlich das ist, was wir heute verschämt Islamismus nennen, während die moderaten Muslime eigentlich eine Abspaltung sind, die diesen Namen gar nicht mehr verdienen. Damit hätte erschreckenderweise der Islamismus von Erdogan bis IS recht, denn das ist genau deren Argumentationsschiene...

Noch eine Frage: Warum müssen Glaube und Verhaltenskodex aneinander gekoppelt sein?
Warum soll man nicht an einen Gott und die Menschwerdung seines Sohnes ebenso glauben wie daran, dass die Regelwerke, die daraus abgeleitet wurden, menschgemacht und damit fehlbar sind? Was hat der reine Glaube mit den von Menschen darangekoppelten Ritualen zu tun? Ist der Schöpfer eines ganzen Universums wirklich ein alter Griesgram, den man nur besänftigen kann, indem man zu bestimmten Zeiten hungert, seine Frau unter einem Stoffkostüm versteckt und fünfmal am Tag eine Formel murmelt, dass man alle, die sich nicht an dieses Regelwerk halten, verachtet und bekämpfen muss?
Solange Religionsgemeinschaften sich nicht über ihren Glauben sondern über eine Ritualgemeinschaft definieren, sind sie nichts anderes als eine Rockergang mit einem Statutenwerk, die sich über uniforme Kleidung und codierte Rituale erkennt und daraus ihren Zusammenhalt schweißt. Das hat aber nichts mehr mit Gott zu tun sondern nur noch mit menschlichem Zugehörigkeitsbedürfnis zu einem Rudel.
Wenn man also sagt: Definiere Muslim! - definiert sich der dann über seinen Glauben an Allah und seinen Propheten oder über die Rituale und Kleiderordnungen, die irgendwelche Wächterräte daraus abgeleitet haben?

Sicherheit

Wenn die Rechtspopulisten sich endgültig der Verschwörungstheorie anschließen, dass die Erde eine Kugel wäre, ist der letzte Beweis erbracht, dass sie für einen aufrechten Bürger eine Scheibe sein muss!

Kindermörder

Juden sind Kindermörder und Brunnenvergifter. Das wissen wir seit dem finsteren Frühmittelalter. Und diese alte Weisheit wurde von den Weisen Arabiens bis heute bewahrt und gepflegt. Da muss man sich jetzt nicht so mit Fakten herumplagen, bringt auch nichts, wenn man sieht, wie in unserem volkserzieherisch betreuenden Fernsehen Hinweise in erklärenden Dokumentationen darauf eingeblendet werden, dass man hier mit verhetzender Relativierung alter Weisheiten zu tun hat und es absolut nicht so sei, dass Linke Antisemiten sind, wenn sie Juden hassen. Dann sind sie nämlich Antizionisten, und das ist was Gutes, im Gegensatz zu den bösen Antisemiten, was aber Rechte immer sind, wenn sie Israel kritisieren.

Und so ist es auch absolut kein antisemitischer rassistischer Ausbruch, wenn eine Überlebende des Holocaust in einer Berliner Universität, also mitten in der Reichshauptstadt des berotzbremsten nationalistisch-rassistischen Sozialisten mit dem Gefreitenhintergrund, der Millionen Juden aus reinem kritischen Antizionismus massakrieren ließ, mit den eingangs erwähnten Weisheiten über kindermordende und brunnenvergiftende Juden lauthals niedergekreischt wird.

Dass es sich bei den demokratiefreundlichen und verfassungskonformen Schrei-Aktivisten um dem linken Spektrum zuzuordnende Palästinenser-“Freiheitskämpfer“ handelt, muss man da wohl kaum erwähnen. Wären das Freunde vom Höcke, würde es die üblichen Scheißestürme direkt aus den damit gefüllten Köpfen grüner und linker Empörungsautomaten wehen, aber da es sich um deren Freunde von der Befreiungsmafia handelt, die als Geschäftsmodell durch Verbreiten von Schauermärchen über die bösen Juden millionenschwere Hilfszahlungen aus EU-Fördertöpfen lukrieren, passiert natürlich nichts.
Und so ist es auch kein Wunder, dass die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Bei einer Veranstaltung in der Humboldt-Universität pöbelten antizionistische Israel-Kritiker der Boykott-Bewegung BDS gegen eine Knesset-Abgeordnete und eine Überlebende des Holocaust. Die Abgeordnete Aliza Lavie war am Dienstag bei einem Podiumsgespräch mit der 82-jährigen Holocaust-Überlebenden Deborah Weinstein aufgetreten.“

Aha, „antizionistische Israel-Kritiker“. Na klar, die Palästinenserbewegung BDS steht für Kritik gegen zionistische Politik, gegen Juden als solche haben die gar nix. Außer, die wagen es auch noch, mitten in Berlin aufzutauchen und sich Studenten in einer Diskussion zu stellen.
Nur mal so zur Anregung: Als die „Identitären“ ein linkspropagandistisches Theaterstück unterbrachen und auf der Bühne ein Plakat entrollten, war das ein rechtsradikaler Terroranschlag einer verfassungsfeindlichen Nazi-Bewegung. Aber wenn linksradikale Pali-Antisemiten eine Holocaust-Überlebende niederkreischen, ist das „antizionistische Israel-Kritik“.
Nein, ihr Schreibknilche, Kritik ist etwas, was man in der Diskussion als Argument vorgebracht hätte und kein hirnloses Herumbrüllen dumpfer Parolen. Das ist nur ein Ausbruch von Hass.
Natürlich gutem Hass, weil linkem Hass.

Für Spaney ist es „unakzeptabel, wenn versucht wird, die Wissenschafts- und Redefreiheit zu verhindern. Es kann nicht sein, dass israelische Staatsbürger an einer deutschen Universität niedergebrüllt werden.““

Naja, wenn man den ersten Teil der Aussage genau nimmt, dann kann es eigentlich auch nicht sein, dass deutsche Staatsbürger an einer deutschen Universität niedergebrüllt werden. Aber wenn die eine Nähe zur AfD haben sind sie eh vogelfrei und bis zur Magdeburger Guericke-Uni hat sich das noch nicht herumgesprochen.

Der im Auftrag des Bundestages arbeitende Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus schrieb in einem Bericht, dass sich BDS „gezielt mit einem Waren-Boykott gegen Israel richtet und sich dabei zum Teil einer Sprache bedient, die die Grenze der Kritik an Israel als Staat überschreitet und antisemitische Stereotype nutzt.“ DIG-Mann Spaney sagte, die Forderungen erinnerten an „Kauft nicht bei Juden“ der Nazis.“

Scheinbar hat der im Auftrag des Bundestages arbeitende Expertenrat noch nicht mitbekommen, was sich eine administrative Ebene höher abgespielt hat: Die EU hat beschlossen, Waren aus israelischen Firmen, die auf von Palästinensern beanspruchten Landen stehen und denen übrigens auch Arbeitsplätze geben, gesondert zu kennzeichnen (zumindest hat man darauf verzichtet, einen gelben Judenstern draufzupicken, aber das sind Kleinigkeiten) und Handelsketten empfohlen, auf den Vertrieb dieser Waren aus Protest gegen die Juden die zionistische Politik Israels zu verzichten. Wir erinnern uns an die Doku mit der PR des Jahres, die damit beginnt, wie der Gottkanzlerkandidat, unser Messias aus Würselen, die inspirierende Rede des dreiste Lügen verbreitenden Herrn Abbas bejubelt. Wohin die Inspiration geführt hat, sieht man an solchen Empfehlungen Marke „Kauft nicht vom Juden“. Wo da jetzt der Unterschied zwischen der EU und diesen Pali-Kreischern ist, fällt auf den ersten Blick nicht auf.

Benjamin Steinitz von der Berliner Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus sagte der Berliner Zeitung: „Diese internationale Kampagne ist in der Tat problematisch, weil sie sich nicht von antisemitischen Akteuren abgrenzt und ihre Aktionsformen häufig mit sehr aggressiven Auftritten einhergehen.“ Die Aktivisten brüllten Menschen mit anderer Meinung nieder und bedrängten sie. In der Vergangenheit sei es zudem schon mehrfach zu gewalttätigen Übergriffen von ihrer Seite gekommen.“

Aber es ist laut unseren öffentlich-rechtlichen Propagandatrommeln ein Trugschluss und eine dreiste Lüge, zu behaupten, dass Europa längst zum Schauplatz der Konflikte des Nahen Ostens geworden ist. Das vorstehende Beispiel ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass diese Einschätzung stimmt. Denn wenn tausende Türken mit wehenden Fahnen ihren Sultan zu seinem Ermächtigungsgesetz bejubeln oder Pulks von Palästinensern, umringt von linken Gesinnungsgenossen, auf offener Straße „Juden ins Gas!“ brüllen, dann ist das Naher Osten live. Und es ist Antisemitismus im Sinne einfachen, primitiven Judenhasses. Deshalb ist es nicht nur problematisch sondern faktisch unmöglich, dass sich dumpfe Antisemiten von dumpfem Antisemitismus distanzieren. Das ist, als würde sich Claudia Roth von den Schlepper-NGOs im Mittelmeer distanzieren oder Bodo Ramelow vom Marxismus.

Wie problematisch BDS sei, sei schon im Gründungsaufruf von 2005 erkennbar, in dem ein Ende der „Besatzung und Kolonisation allen arabischen Landes“ gefordert werde. Dies müsse als Aufruf zur Beseitigung Israels verstanden werden.“

Hat jetzt aber nichts mit Antisemitismus zu tun. Ist nur aktivistisch vorgetragene antizionistische Kritik.
Und auch nichts mit dem Islam. Und der geistigen Nähe zwischen Nazi-Faschismus, Linksfaschismus und Islamfaschismus.
Eigentlich nix mit nix.
Wie gehabt.

Meine Theorie ist übrigens, dass die europäischen Staaten, vorneweg Großbritannien, sich nach dem Krieg gegen Hitler statt seiner der „Judenfrage“ zu entledigen, indem man die an einem kleinen Streifen am Mittelmeer ansiedelt, genau dort, wo sie am meisten gehasst werden, und den anderen, dort die letzten zwei Jahrtausende wohnenden Arabern auszurichten, dazu gefälligst die Klappe zu halten. Sie rufen den Juden den Staat aus und ziehen sich dann sofort zurück und wirft den jungen Staat den ihn umzingelnden Judenhassern zum Fraß vor, was sechs Mächte auch mit der sofortigen, noch am Tag der Staatsgründung erfolgenden Kriegserklärung annahmen.
Hat ja keiner mit gerechnet, dass die Juden den Krieg (und einige folgende) gewinnen und sogar noch Gebiete dazugewinnen. Die ihnen völkerrechtlich übrigens damit gehören, da Israel nicht der Aggressor war sondern sich verteidigte. Und die angreifenden Parteien haben vom ersten Tag an klar gemacht, dass es ihnen nicht darum geht, Gefangene zu machen.

Nachdem die Juden sich standhaft geweigert hatten, sich nach den Nazis auch von den Moslems ausrotten zu lassen, schwelt der Hass bis heute tief in all jenen, die es nicht geschafft haben.
Und das ist es, was in Berlin ausgebrochen ist. Und immer wieder ausbricht.
Und weshalb Dokus, die solche Theorien bestätigen, so gehasst und verhetzt werden.

Freitag, 23. Juni 2017

Der schwarze Nazi

Da tickt einer komplett aus und fühlt sich berufen, die Arbeit Hitlers betreffs der Ausrottung aller Juden weiterzuführen, und wird deshalb wegen der in Österreich streng verbotenen nationalsozialistischen Wiederbetätigung vor Gericht gestellt. Der Führrrra wäre ja ganz stolz auf den strammen Nachwuchs seiner Freiwilligen-SS, wenn das ein großer blonder blauäugiger arischer Doitscher mit mindestens vier ebensolchen Großeltern, also ein richtiger Käßmann-Doitscher, wäre. Isser aba nich.
Der ein großer Freund Hitlers ist, weil ihm wohl noch keiner gesteckt hat, dass Hitler jetzt nicht gerade ein großer Freund von Somaliern oder anderen Nichtherrenmenschen war.
Blöd gelaufen.

Dortmund-Budapest

„Wer feste arbeetet, der kann ooch Feste feiern!“ schnauzt der pittoreske Bio-Berliner, wenn er nach vollbrachtem Tagwerk den Einweggriller am Balkon ankokelt und sich zwei bis sieben Kindl durch die durstige Kehle rinnen lässt. Aber nicht zu laut und nicht zu lange, denn sollten sich die Nachbarn bei ihrer Yoga-Einheit gestört fühlen oder das Stöhnen ihres Lieblingspornos nicht mehr hören können, rufen sie schon gern einmal die Bemützten, damit die einmal vorbeikommen und die Personalien des Grillmeisters aufnehmen. Auch zu lange sollte die Grillfeier nicht dauern, denn Sperrstunde ist Sperrstunde, und da muss der Beamte vielleicht sogar noch mit Nachtschichtzulage entschädigt werden, wenn er nochmals zur Ermahnung anrücken und vielleicht sogar ein scharfes „Dudu!“ mit mehrmals gewackeltem Zeigefinger aussprechen muss.

Doch jetzt ist alles anders, jetzt sind wir bereichert und multikulturell. Jetzt haben wir neue Freunde, die uns beibringen, dass es eigentlich heißen muss: „Wer feste hungert, der kann ooch Feste feiern!“. Denn Fastenzeit und Fressorgien müssen sich nicht gegenseitig ausschließen, das wissen wir seit dem üppigen Kaviar- und Lachs-Buffet mit fetttriefendem frischgeräuchertem Ostseebutt als Aschermittwochsschmaus zur Eröffnung der katholischen Fastenzeit. Da fällt der harte Verzicht auf das Schnitzel mit Pommes nicht so schwer, das es dann eh am Donnerstag wieder gibt, aber mit halbe Portion rot-weiß, man will ja nicht in der Fastenzeit der Völlerei verfallen.

Ähnlich streng sehen es unsere friedensreligiösen Zudeutschlandgehörer auch. Die haben ja die Regel, dass von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken werden darf (und Allah schickt in seiner grenzenlosen Weisheit justament zur Prüfung seiner Schäfchen, oder sind es Zicklein, egal, eine ordentliche Hitzewelle mit fast 40 Grad – ein kleines Geschenk zur Erinnerung an das Klima in der Heimat der Ahnen, in der übrigens breitengradbedingt die Zeit zwischen Sonnenauf- und -untergang etwas kürzer ist…). Und auch nicht gevögelt, was den momentanen Rückgang an Vergewaltigungen erklärt, aber nicht zu früh freuen, in Ländern wie Ägypten werden am Ende des Ramadan zum Abbau des unweigerlichen Samenstaus Taharrusch-Feste gefeiert, also folkloristische Massenvergewaltigungen. Wird noch lustig die nächsten Tage, und das neuerdings nicht nur in Ägypten und auch nicht für alle. Zumindest nicht für alle Frauen, aber wen interessieren die schon, nachdem sie inzwischen sogar den Feministinnen, die dafür voll auf junge Hengste aus Arabien und Afrika abfahren, scheißegal sind.

Jedenfalls haben die den ganzen Tag Frust, dürfen nichts was Spaß macht und fallen auch auf Arbeit in spürbaren Mengen aus. Kein Wunder, bei den Rahmenbedingungen. Da liegen viele den ganzen Tag im Bett, hungernd und durstend, weil vor eineinhalb Jahrtausenden ein kamelreitender Wüstenräuber ein Regelwerk aufgestellt hat, das seine Anhänger biestig und aggressiv für den nächsten Plünderungsfeldzug machen sollte. Und kommt die Nacht, ist der Schatten des Fadens nicht mehr sichtbar, dann geht es rund. Jetzt kommt das Äquivalent zum fettigen Fisch in Sahne, nämlich eine Fress- und Sauforgie, die Ausmaße annimmt, dass das Ansinnen, dort Mützenträger vorbeizuschicken und zur Ruhe zu mahnen an versuchten Suizid im Dienst grenzt. Da kann sich der Wachtmeister seinen Zeigefinger sonstwo hinstecken, egal, es ist Nacht und scheint eh nirgends mehr die Sonne hin. Das wissen auch seine Vorgesetzten, die ihm deshalb schon dienstanweislich den Tipp gegeben haben, ramadanende Muslime deeskalierend zu meiden.

Sperrstunde ist dann, wenn es nichts mehr zu futtern und zu feiern gibt oder endgültig dann, wenn die Sonne aufgeht. Dann heißt es wieder hinlegen und Speck züchten. Es gibt übrigens Ratgeber für richtige Ernährung im Ramadan, weil das regelmäßig der Monat im Jahr ist, in dem die gläubigen Muslime den meisten Speck ansetzen. (Ich habe mir übrigens daraus eine spezielle Diät abgeleitet: wenn Fastenzeiten den Körper so aufquellen lassen, verzichte ich auf das Fasten und fresse das ganze Jahr so richtig üppig durch. Hilft zwar nachweislich nichts, macht aber Spaß.)
Und da kann es die ganze Nacht rund gehen, wie hier in Dortmund, wo sich nächtens bis zu 20.000 fastende und darbende Mitglieder der Diskriminiertenreligion zum fröhlichen Wanstvollstopfen und Abfeiern treffen. Ja, jede Nacht, stundenlang, volles Halligalli, 20.000. Ja, das ist ein Punkt in der Zahl und kein Komma. Es ist ja auch keine Antiterrordemo in Köln sondern ein Fressgelage in Dortmund. Da kommen ein paar Nullen mehr.

Die Anwohner ärgerts, aber die sind eh bloß von den Rechtspopulisten aufgehetzt und verstehen keinen Spaß. Den hat sich dafür Lidl geleistet. Wenn die Orientalen schon nächtelange Fressorgien in ihrer sogenannten Fastenzeit abhalten, haben sich die Spaßmacher in der Werbeabteilung gedacht, dann packen wir denen mal die Regale voll mit leckeren vegetarischen orientalischen Spezialitäten. Die in Schweinefett ausgebacken werden. Hahaha, das muss ein Schenkelklopfer gewesen sein, als der erste Muslim nach sechzehnstündiger Hungertortur ausgerechnet ein schweinefettgebratenes Käseschneckchen gierig in seinen ausgehungerten Schlund gestopft hat! Und die Empörungsbeauftragten haben von Terror gefaselt und sind halb ausgerastet, als vor einer Baustelle vor einer Moschee ein Schweinekopf abgelegt wurde. Leute, den Muslimen ihr halal-Pappi anzubieten und da Schwein reinzubacken, das ist ein ganz anderes Kaliber!

Natürlich haben sich angebliche Muslime mit einem „Scheißesturm“, dessen kotige Auswürfe auf Facebook inzwischen maasgerecht gelöscht wurden, bei Lidl ausgekotzt. Wobei ich den Verdacht habe, dass die wenigsten der sich dort Meldenden wirklich Muslime waren, da sind eher die Horden der Social Justice Warriors ausgetickt. Die wissen oft nicht, wohin mit der ganzen Scheiße, die sie produzieren, und müssen immer mal irgendwohin stürmen damit. Stürmen gehört ja zu deren Traditionen.

Und so hat jeder seinen Feiermonat. Die Muslime ihr Fressfasten, die Guties ihr Scheißestürmen, die Frauen ihre Vergewaltigungspause und wir Blogger was zu lachen. Nur die Anwohner… ach was, wen interessieren die? Pech gehabt, dass sie in Dortmund wohnen. Wer wohnt da schon?
In Budapest wäre das nicht passiert.
Warum wohl?