„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Montag, 11. Dezember 2017

Kleiner Hinweis in eigener Sache

Nachdem ich seit zwei Tagen mehrfach verzweifelt und erfolglos versucht habe, auch von verschiedenen Browsern aus und mit deaktiviertem Adblocker (manche reagieren da ja empfindlich) im Ortner-Blog zu posten, habe ich den Verdacht, von dort final gefeuert worden zu sein.
Warum, weiß ich nicht. Es wird einfach nichts mehr veröffentlicht und verschwindet alles im Nichts.
Also nicht wundern, liebe Leser beider Blogs, dass ich mich im Ortner-Blog nicht mehr zu Wort melde. Hat nichts mit meiner Schreibfaulheit zu tun…

»Experten appellieren«

von LePenseur


An wen und wofür?

Experten appellieren an Kurz: "Österreichs tödlichste Epidemie beenden"

Internationale Experten warnen ÖVP-Chef Kurz in einem offenen Brief davor, das geplante Rauchverbot in der Gastronomie zu kippen.
(Hier weiterlesen)
Das ist gleich mehrfacher Bullshit: erstens ist Rauchen keine »Epidemie«. Befragen wir Wikipedia nach dem Begriff »Epidemie«, können wir lesen:
Eine Epidemie (von griechisch επιδημία epidēmía „Aufenthalt, Ankunft; von Krankheiten: im Volk verbreitet“, zu επί epí „auf“ und δήμος dḗmos „Volk“), deutsch auch Seuche, ist die zeitliche und örtliche Häufung einer Krankheit innerhalb einer menschlichen Population, wobei es sich dabei im engeren Sinn um Infektionskrankheiten handelt. Aus epidemiologischer Sichtweise wird von einer Epidemie gesprochen, wenn in einem bestimmten Zeitraum die Inzidenz (als Anzahl der neuen Erkrankungsfälle) zunimmt.
Also: die Epidemie können sich die Damen und Herren »Experten« gleich abschminken. Man sollte dazu eher »Angstmache« sagen, das trifft's bessen. Und die »gefährlichste« ist sie schon überhaupt nicht. Wie bitte? Ich vergesse die 600.000 Toten jährlich durch Passivrauchen?

Auch hier: jährlich sterben derzeit ziemlich genau 60 Millionen Menschen. Angeblich 600.000 davon durch Passivrauchen — was eine, insbesondere aus dem Munde von Raucherbekämpfungaktivisten, zumindest hinterfragbare Zahl genannt werden darf. Wer einen Caritasvertreter über die kriminellen Neigungen von »Flüchtlingen« befragt, wird ja auch keine objektive Antwort erwarten können ...

Wie auch immer: die 600.000 Toten durch Passivrauchen wollen wir mal vorderhand so stehenlassen, dann muß man noch bedenken, daß diese Toten wohl schwerlich durch die in Österreich derzeit bestehende Regelung des Rauchens in Gaststätten hervorgerufen werden können. Denn diese besagt, daß Lokale über einer minimalen Quadratmeteranzahl eine Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereich haben müssen. Da kein Nichtraucher gezwungen ist, sich im Raucherbereich aufzuhalten, könnte das Thema »Passivrauchen« im Kontext von Gaststätten eigentlich abgehakt werden.

Könnte! Wenn Leute wie diese Anti-Raucher-»Experten« rationalen Argumenten zugänglich wären. Denn ob die Raucher sich umbringen, ist ausschließlich deren eigene Sache, nicht die irgendwelcher »Experten«. Selbstmord (auch auf Raten) ist m.W. nicht verboten.

Wenn Experten darauf hinweisen, daß Rauchen nicht gesund ist — jo mei! Damit sagen sie den Rauchern wohl nichts Neues. Aber auch zuviel Essen und Saufen ist nicht gesund — und auf der recht informativen Seite http://www.worldometers.info/de/ finden sich recht erstaunliche Zahlen, wie: »Heute in den USA für mit Fettleibigkeit zusammenhängende Krankheiten ausgegebenes Geld« — na, raten Sie mal ...

Aber all das sind eigentlich vernachlässigbare Nebenfragen — die Hauptfrage ist und bleibt: was geht es den Staat an, hier regulierend einzugreifen, statt eine wirklich liberale, marktkonforme Lösung zu ermöglichen: jeder Wirt und jeder Gast kann entscheiden, welches Lokal wie frequentiert wird. Wenn der Wirt sein Geschäft mit einer verrauchten Kneipe macht — wer ist gezwungen, dorthin zu gehen? Ich gehe ja auch nicht zum Inder, wenn mir dessen Kost zu scharf ist. Und seltsamerweise: bei allen nur denkbaren Spezialitätenlokalen hat es bestens funktioniert, deren Bestehen (oder Pleitemachen) vom Markt bestimmen zu lassen. Gibt's ein »Inderlokal-Quotengesetz«, demzufolge die Versorgung der Bevölkerung mit indischen Speisen sichergestellt wird? Und trotzdem funktioniert die Sache. 

Warum soll es bei Raucher- und Nichtraucher-Lokalen anders sein?

Tür 10

Das zehnte Türchen im Adventkalender öffnete sich gestern beim Schein zweier Kerzen und erinnerte mich daran, dass es nur noch zwei Wochen sind bis zu diesem komischen Winterfest mit den vielen Geschenken und den jingelnden bells und dem ganzen Kitsch und Krempel, der einen wiederauferstehenden Heiland wahrscheinlich zu einem neuerlichen Wutanfall gegen die Krämer im Tempel führen würde. Was muss der sich denken, wenn er sieht, wie sich jedes Jahr immer mehr Leute in einer stressgetriebenen Geburtstagsparty das Leben zur Hölle machen, ohne überhaupt noch zu begreifen, wessen Geburtstag sie überhaupt feiern und was das Geburtstagskind selbst von solchem Treiben halten würde?

Doch schauen wir mal, was neben dem üblichen und deshalb eigentlich nicht mehr kommentierbaren Geraunze über Trump, Kurz, Strache, Orban und die ganzen anderen Krampusgestalten des verängstigten linken Kindergartens gestern so hinter dem zehnten Türchen des medialen Adventkalenders lauerte.

Das Argument, dass ja weit mehr Verbrennungsmotor-Autos nach Unfällen Feuer fangen als Elektro-Autos finde ich immer besonders putzig. Denn erstens sind E-Autos eher im Promillebereich unterwegs und dann auch oft als Dienstfahrzeuge der Stadtwerke oder des Magistrats, und somit ganz anders belastet als die mit vielen Überland- und Autobahnkilometern gestressten Benziner oder Diesel. Zweitens gibt es keine vergleichbaren Unfallstatistiken, weil sich dadurch eben weit weniger schwere Außerort-Unfälle mit E-Autos ereignen. Und drittens ist das Blöde an der gesamten Statistik, dass immer wieder E-Autos ganz ohne Unfall an der Ladestation abfackeln oder den Unfall erst haben, weil sie bei Überlastung in Brand geraten, weil Akkus nun einmal dazu neigen, sich bei zu hohem Stromfluss, also zu hartem Schnelladen oder zu hohem Energieverbrauch, zu erhitzen. Also die Umkehrung von Ursache und Wirkung.
Wie so etwas funktioniert, konnte man gestern in Linz beobachten. Dort fackelte nämlich der Bummelzug, also diese knuffige Eisenbahn-Imitation, die normalerweise Besucher durch die Innenstadt rollt, während des Ladevorgangs komplett ab. Die Feuerwehr nahm daraufhin das ganze Gefährt und tauchte es in einen Container voll Wasser.

Was mich aber sehr verwundert ist die Angabe, dass es sich um einen Lithium-Ionen-Akku gehandelt hat. Denn wenn ich mich noch einigermaßen an meinen lange vergangenen Chemie-Unterricht erinnern kann, ist Lithium ein Alkali-Metall, das auf recht reaktionsfreudige Weise mit Wasser eine Party feiert, bei der noch mehr Hitze entsteht. Hat also eigentlich einen Effekt, als würde man einen Brand mit Benzin zu löschen versuchen. Wie kam dann jemand bei der Feuerwehr auf die Idee, die ganze Kiste in Wasser zu tauchen – und wieso ist da nichts weiter passiert? Ist das Lithium in den Akkus anderweitig chemisch gebunden, sodass es nicht mehr mit dem Wasser reagiert? Vielleicht kann mir ja mal ein Chemiker weiterhelfen, aber ich habe das so im Hinterkopf, dass man Lithium und Wasser keinesfalls zusammenbringen soll. Ist aber schon eine Weile her, mein Chemieunterricht.


Ein neues Schlachtfeld der Medien ist die never ending story Grasser und Buwog. Da gibt es dann auch so kleine Schmankerl, dass die Anwälte vom Meischberger wohl die Richterin für befangen erklären wollen, weil ihr Mann, der auch Richter ist, in offensichtlicher, äh, nennen wir es mal Ungeschicklichkeit über Twitter Meischbergers frühere Verurteilung erwähnt und bestätigt hat. Nun ist das so eine Sache, ich bin ja kein Jurist, aber meines Wissens gilt eine Tat, deren von einem Gericht rechtskräftig festgelegte Strafe voll erfüllt wurde, als gesühnt und darf damit dem Täter nie wieder vorgeworfen werden, weil jede Benachteiligung, die aus einem solchen Vorwurf entsteht, einer neuerlichen Strafe entspricht was dem Grundsatz, dass eine Tat auch nur einmal bestraft werden darf, widersprechen würde. Oder so. Jedenfalls: Strafe geleistet, Tat gesühnt. Ein Richter sollte das wissen und nicht solchen Blödsinn treiben und sich, „privat“ oder nicht, über Twitter auslassen. An dem Beruf hängt das Vertrauen in die Justiz, und da sollte man sich in diesem Amt mit Meinungen zurücknehmen.

Aber weit seltsamer finde ich den Vorwurf, die Richterin sei befangen, weil ihr Gatte etwas getwittert hat. Das würde voraussetzen, dass ich als grundsätzlich gegeben annehmen muss, dass immer und zu jedem Thema, egal welchem, Ehemann und Ehefrau die gleiche Meinung haben und zum gleichen Urteil finden würden. Wäre das so, wären Scheidungsanwälte arbeitslos. Vielmehr ist es doch bitteschön anzunehmen, dass jeder Mensch seine eigene Meinung hat und nicht in Sippenhaft genommen werden kann. Eine Frau ist nicht automatisch Sklavin der Meinung ihres Gatten. Das haben wir, auch wenn wir dieses Gedankengut gerade wieder importieren, eigentlich vor Jahrzehnten dankenswerterweise hinter uns gelassen.

Und wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich es auch gut so, dass Menschen unterschiedliche Meinungen vertreten. Die Diskussionen mit der liebreizenden Fragolina würde ich weit weniger bis gar nicht genießen, wenn sie nur meinen Worten lauschend verzückt in ihre Händchen klatschen und „Oh, du hast ja soooo recht!“ hauchen würde. Der Erkenntnisgewinn aus seinem eigenen Monolog hält sich in weit engeren Grenzen als der aus einer feurigen Diskussion in einem hitzigen Streitgespräch. Könnte das ein Grund sein für das eher schwach ausgebildete Erkenntnisstreben in der muslimischen Welt? Einer zweifelnden gebildeten Frau argumentativ seinen Standpunkt näherzubringen fordert und trainiert den Denkmuskel einfach mehr, als einer gutbetuchten Legemaschine einfach mit einem „Still, Weib!“ oder gar einer Maulschelle die blöde gotteslästerliche Diskutiererei auszutreiben.

Was das jetzt über den Herrn Meischberger selbst aussagt, der sich offensichtlich wahlweise nicht einmal erinnern kann, wofür er überhaupt Geld bekommen hat, von wem er den Tipp bekommen hat, dass da Geld zu holen wäre oder um welches Geld es überhaupt geht und wie der Koffer in seine Hand gelangt ist, weiß ich nicht. Dass aber seine Anwälte glauben, die Richterin wäre eine Meinungsabhängige ihres Mannes, spricht eine ziemlich deutliche Sprache. Seltsame Gestalten tummeln sich auf Gottes Erdenrund.


So, was war noch los. Erdogan nennt Israel… ach was, wen interessiert das, was der Größenwahnsinnige in seinem Protzpalast absondert? Seine radikalmuselmanischen Cheerleader werden wieder mädchenhaft mit Winkelementen jubeln über die große Weisheit ihres Sultans, der erkannt hat, dass die Juden die eigentliche Geißel der Welt sind. Wir kennen das, wir hatte auch schon solche Kläffer hier, samt den jubelnden Fähnchen-Idioten, und wohin das geführt hat, wissen wir. Man sollte jeden Anhänger dieses Türken-Führers im Auge behalten. Und zwar sehr genau.
Und Leuten wie Juncker und Merkel einen Spruch auf die Innenseite ihrer Klotür brennen: „Imperatoren kann man nur klein halten, wenn man sie nicht groß werden lässt.“
Medial ignorieren, politisch isolieren und finanziell austrocknen.

Ein Artikel macht sogar mit dem Reißer auf:
Na Bumm! Wer hätte damit gerechnet?

Ach ja, laut Aussage eines AfD-Politikers hätte der Justizminister des Landes Brandenburg von einem „Bevölkerungsaustausch“ gesprochen, den es zu „gestalten“ gäbe. Wenn das stimmt, kann man also auch diesen Punkt einer angeblichen Verschwörungstheorie rechter Hetzer den Staus Realität verpassen (wie schon vielen davor), denn besagter Justizminister gehört der SED vulgo „Die Linke“ an und steht daher kaum im Verdacht, rechtsextremes Vokabular zu verbreiten.

Und als Abschluss für heute ein ganz besonderes Schmankerl zum Thema dieses Bevölkerungsaustausches, denn seine glühendsten Wegbereiterinnen erleben in Schweden gerade, dass man die Realität ruhig ignorieren und ihr Benennen als Hetze ablehnen kann, aber ihre Folgen werden sie trotzdem einholen. Und so schmeißen die muslimischen Sittenwächter in den islamisierten Stadtvierteln jetzt die Feministinnen aus ihren Büros, denn zum Willkommensklatschen des Edlen Fremden waren die nützlichen Idiotinnen geeignet, aber wenn sie ehrbaren muslimischen Frauen Flausen von wegen Gleichberechtigung in den Kopf setzen wollen, dann hört sich der Spaß auf.
Gut so.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Tür 9

Hinter dem gestrigen Türchen steckte eine Weihnachtsfeier. Es geht los. Die Pflichtbesäufnisse der Anderen (ich fahre Auto und spare mir den Alkoholkonsum für daheim, wo ein paar edle Karaffen französischen Rotweines der Vernichtung harren). Die Höflichkeit gebot Anwesenheit, das Essen war hervorragend und als die ersten Blicke glasig wurden, machte ich mich unauffällig aus dem Staub. In meinem Leben durfte ich schon mehrmals nüchtern die Peinlichkeiten anderer Leute beobachten, das vermeide ich, wenn es geht. Es reicht ja schon, die Peinlichkeiten in den Medien täglich zu ertragen.

Und da gab es gestern, hinter dem 9. Türchen des Adventkalenders, auch ohne Weihnachtsfeier wieder genug zu finden.

Zum Beispiel Jan Böhmermann, dessen bisher einzig bekannt gewordene Qualifikation darin besteht, mit Zoten einen durchgeknallten Radikalmuslim zum Toben zu bringen. Der hat sich über Mateschitz ausgekotzt und alles ist empört. Ich glaube nicht, dass es die Eiche Mateschitz kümmert, ob sich die kleine Sau Böhmermann an ihm rubbelt, aber der Werbeeffekt ist hervorragend. Jetzt kennt jeder „Addendum“, und das hat es auch verdient.

Putzig nur, wieder zu sehen, wie die linke Filterblase jedem Clown zujubelt, der sinnfrei irgend eine Zote mit „Abgehängte“ und „Stammtisch“ daherblubbert. Die benehmen sich exakt abziehbildlich wie der primitive schenkelklopfende rechte Stammtisch, über den sie herziehen, und glauben nur deshalb was Besseres zu sein, weil ihr Stammtisch in einer Nobel-Bobo-Hütte steht und statt Bier Schampus serviert wird. Und das auch noch auf Kosten genau derer, die sich nach einer Vierzigstundenwoche und dem Abzug aller Abgaben, von denen diese Schnösel ihre Clowns bezahlen, eben nur ein Bier am Stammtisch in der Eckkneipe leisten können.
Zum Thema „Satire“ und „Humor“ möchte man denen nur noch ausrichten, dass nicht jede Beleidigung und Verhetzung automatisch Satire ist, nur weil ihnen das Beleidigen und Verhetzen gerade so viel Spaß macht.

Wenn mich an den ganzen linksextremen Salonstalinisten nur eines ankotzt (der Rest ist ja nur lächerlich), dann diese dekadent-feudalistische Abgehobenheit, mit der sie sich naserümpfend über genau den primitiven Pöbel lustig machen, von dessen abgepresstem Geld sie in Saus und Braus leben. Und jeder, der ihnen ausrichtet, dass sie ein miese Bande ausbeuterischer Schmarotzer sind und man ihnen keinen Cent des abgepressten Geldes gönnt, ist natürlich ein Nazi und Demokratiefeind, denn unter Demokratie verstehen Linke, dass alle gemeinsam arbeiten, damit sie selbst sich das ersparen können und noch genug übrigbleibt, um sich davon gutes Gewissen zu kaufen.

Warum die „Presse“ aber jeden zweiten Kommentar, der Böhmermann als von Zwangsgebühren finanzierten Kasper einer linken Filterblase mit offensichtlichem Propaganda-Anspruch entlarvt, im Nirwana verschwinden lässt, weiß ich nicht. Vielleicht hat man auch Angst vor Klagen, man weiß ja nicht, ob dieses linke Mimöschen, das sein Austeilen als Humor bezeichnet, auch Einstecken kann. Erfahrungsgemäß bei solchen Gestalten eher nicht.


Ein Häftling in Deutschland scheint irgendwas im Leben aber so richtig falsch gemacht zu haben. Auch nach seiner Verlegung von Berlin nach Brandenburg haben ihn seine Mithäftlinge „auf dem Kieker“, machen ihm das Leben gern einmal zur Hölle und haben ihn jetzt auch noch auf seinem Laufweg abgefangen und krankenhausreif gedroschen.

Es könnte sein, dass er einfach nur ein festes Arschloch ist, mit dem nicht einmal Kriminelle wirklich was zu tun haben wollen. So ein Ungustl-Typ, dem man wünscht, dass ihm mal irgendwer unter der Dusche die Seife aus der Hand schlägt. Großkotzig, hinterfotzig, asozial.
Es könnte aber auch gut sein, dass die Tat, wegen der er sitzt, selbst von Kriminellen als so widerlich und krank eingestuft wird, dass sie ihn gerne die Schmerzen seines Opfers nacherleben lassen. Es handelt sich nämlich um das kaltschnäuzige Arschloch, das in Berlin eine junge Frau mal eben so aus Spaß eine Treppe hinuntergetreten hat. Brutal, geistlos, feige. Und dann eiskalt weitergegangen ist, als das Mädchen schon schwerverletzt und blutend unter der Treppe lag.
Es scheint, als ob selbst Knastbrüdern, die ja jetzt nicht wegen überbordender Bravheit eingekastelt wurden, soviel Feigheit und sinnlose Brutalität einfach ein Graus ist.
Dazu zwei Anmerkungen von mir:
Erstens, ich vermute, beide Gründe spielen eine Rolle, denn man muss schon ein festes Arschloch sein, um überhaupt eine solche Tat zu begehen.
Und zweitens: Gut so, dass er das jetzt zurückbekommt. Gewalt ist zwar nie eine Lösung, aber ich gestehe, es gibt Momente, da wünscht man sich ausgleichende Gerechtigkeit.

Zum Thema Gerechtigkeit habe ich auch noch was. Geschehen im bekanntlich tiefbraunen Sachsenland, wo sich sogar renitente Richter weigern, die persönlichen Gäste von Angela der Alternativlosen mit der geforderten Unterwürfigkeit zu behandeln. So reagierte einer auf die Randale und Messerei sowie „Nazischlampen!“- und „Scheißdeutsche!“-Schreierei eines verhaltenskreativen libyschen Schutzerflehenden mit der knappen Aussage:


Na gut, wir kennen die Antwort: alles eine Preisfrage. Man lebt für das, was man hier monatlich von allen Enden reingeschoben bekommt, auch gerne mal geknechtet und diskriminiert Opfermoslem unter lauter Kuffar und Nazis.

Bevor der Angeklagte reagieren konnte, setzte Zantke nach: "Wie ein wilder Berserker haben Sie sich verhalten. Sie erhalten von unseren Steuern ein Dach überm Kopf."
Mohamed F. versuchte den Richter zu beschwichtigen: "Ich bezahle das ab", meinte er im Hinblick auf die angerichteten Schäden. Zantke geriet dadurch aber nur noch mehr in Rage und meinte, dass er als Steuerzahler die Schäden des Libyers tragen müsse.“

Da ging mir doch einiges durch den Kopf.
Erstens die volle Namensnennung des Richters. Ist sonst eher selten zu finden, aber in diesem Fall, wo mit hundertprozentiger Gewissheit davon ausgegangen werden kann, dass die linksextreme SA sich auf den Fall stürzen wird, steht der Name plötzlich in der Zeitung. Vielleicht noch die Adresse von seinem Haus und ein Foto von seinem Wagen samt Nummernschild?

Zweitens die putzige Nummer um die Bezahlung. Weder der staatsgeldgemästete Eindringling noch der staatsgeldbezahlte Richter zahlen das, sondern wir, die wir in der Privatwirtschaft jeden einzelnen Cent erarbeiten, der in die Behandlung der Opfer des Idioten gesteckt wird, in die Justiz und Exekutive, die sich mit ihm befassen müssen, und in seine Rund-um-die-Uhr-Versorgung, selbst dann, wenn er in den Knast gesteckt wird. Zahlen alles wir. Bis auf den letzten Cent.
Deshalb haben auch diejenigen, egal ob sie nun „das Volk“ sind oder nicht, die das alles zu bezahlen haben, das Recht, sich dafür zu entscheiden, auf die Straße zu gehen und zu fordern, dass dieser widerliche Spuk ein Ende zu finden hat.


Ach ja, aus der Rubrik „Hirsch mit Warnweste“ gibt es auch wieder was. Dass die Briten spinnen wusste ja schon Obelix, und da es dort Dinge gibt wie Wettkämpfe im Regenwürmer-aus-dem-Boden-Klopfen oder Sich-Frettchen-in-die-Hose-Stecken, wundert einen fast gar nichts mehr, was von der Insel gemeldet wird.
Aber gelegentlich schaffen es dann doch einige, dem Ganzen das Sahnehäubchen zu verpassen. Und sei es eines aus Moltofill.
Es gibt ja Leute, die lieber irgend einen Schwachsinn veranstalten um Klicks auf Youtube zu verkaufen als ihr Geld mit sinnvoller Arbeit zu verdienen. Na gut, manche scheinen auch geistig zu sinnvoller Arbeit gar nicht in der Lage zu sein. Und so hat sich ein Idiot vor laufender Kamera den Kopf mit Spachtelbeton in eine Mikrowelle zementiert. Dabei aber so blöd angestellt (wer hätte das erwartet), dass er sich selbst die Luftzufuhr verlegt. Seine Kumpels riefen natürlich sofort die Feuerwehr, und die musste den Trottel aus der Mikrowelle meißeln.
Der Hirsch mit Warnweste hätte das wahrscheinlich anders gelöst: Stecker rein und Mikrowelle einschalten. Vorher den Beton einwassern, dann sprengt er früher auf. Mehr kann ja nicht passieren, denn ein Hirn, das in der Mikrowelle kochen könnte, war ja offensichtlich nicht vorhanden.

Samstag, 9. Dezember 2017

Die Idiotie der gutmenschlichen Art ...

von LePenseur


.... ist eigentlich ein unübersehbares Thema, angesichts dessen dem alten Baron Briest der Seufzer »Das ist ein zu weites Feld ...« wohl im Halse steckengeblieben wäre. Dennoch: ist ein neues Schmankerl gefällig?

Eine Krippendarstellung in der italienischen Stadt Castenaso wird zum Aufreger und Ärgernis: Sie zeigt unter anderem Maria und das Jesuskind in einem Gummiboot sitzend. 

Der zuständige Bischof Ernesto Vecchi ist über das Schlauchboot statt der in der Bibel genannten Krippe empört: Da habe der Bürgermeister des Ortes als Initiator falsch gedacht, denn die Krippenszene sei zentraler Bestandteil der biblischen Botschaft, die man nicht beliebig abändern könne. 

Selbstverständlich halte er es für denkbar, ein Schlauchboot irgendwo in der Krippenlandschaft zu positionieren, um an Flüchtlinge zu erinnern, aber zur Geburtsszene gehöre es einfach nicht dazu.
Daß der Bürgermeister ein Trottel ist, steht außer Zweifel: bei ca. >99% Nicht-Flüchtlingen, sondern bloßen Sozialschmarotzern und islamischen Umvolkern, die Europa zu demselben beschissenen Platz machen wollen, von dem sie angeblichlich »flüchten«, noch an die medial zusammengelogenen und herbeiphantasierten »Flüchtlinge« tränendrückend erinnern zu wollen, ist einfach bescheuert. Entweder ist er von der Migrationslobby bestochen, oder ein Idiot. Tertium non datur.

Aber auch die katholische Exzellenz irrt (wenngleich löblicherweise in geringerem Umfang), wenn glauben, daß man auch nur »irgendwo« an Flüchtlinge erinnern soll, wenn es um die Geburtsszene geht. Sorry, das ist Unfug! Ich lasse mal die Frage der Historizität der neutestamentlichen Darstellung beiseite ( ein weites Feld, fürwahr!), sondern nehme »det janze« einfach so, wie's geschrieben steht:
  • Joseph und Maria waren keine Migranten, und schon gar keine Flüchtlinge (und zwar weder mit noch ohne Anführungszeichen!), sondern kehrten zwecks Volkszählung in die Vaterstadt zurück.
  • Joseph als Zimmermann (also: wohlbestallter Handwerker) war alles, nur kein »Armer«!
  • Bei einem Massenauflauf kann's schon vorkommen, daß alle Hotels ausgebucht sind. Wenn ich wegen einer unaufschiebbaren offiziellen Sache (und darum ging's bei der Volkszählung ja) in Wien ankomme, exakt am Tag, an dem der Vienna City Marathon stattfindet, dann werden die Hotels vermutlich auch ausgebucht sein und ich werde irgendwo ein Notquatier beziehen müssen, will ich nicht auf der Straße schlafen. Das alles ist, mit Verlaub, Scheiße — keine Frage (vor allem, wenn meine Frau hochschwanger ist)! Aber es hat mit »Flucht«, »Flüchtling« und dramatischem Appell an die Nächstenliebe exakt NULL zu tun.
Daß ein medial vertrottelter (oder korrumpierter — s.o.) Bürgermeister solches nicht versteht bzw. nicht verstehen will, ist schlimm genug. Daß aber auch ein Bischof, mit einem Fuß wenigstens, in die ausgelegte Falle tappt, ist schlimmer ...

Doch andererseits: wenn selbst Kardinäle sich nicht entblöden, auf zu »Altären« umstiliserten »Flüchtlings«booten Fronleichnamsmessen zu lesen, oder ein Papst muselmanischen Kriminellen am Gründonnerstag ostentativ die Füße wäscht und küßt, soll man da nicht zu streng sein. Bischof wird ja auch nur, wer sein Leben lang brav mitgeschwommen ist. Die anderen werden höchstens Heilige — unter der Bedingung, nachweislich seit Jahren mausetot zu sein ...

Deutschland hat sich abgeschafft

von LePenseur


Gefunden in TICHYS EINBLICK:

Leser-Kommentare zur Staatsverwahrlosung

Die Leute bemerken den Verfall schon, sehen aber weg. Der Grund ist schlicht: Es geht ihnen noch viel zu gut. Die Leute begehen den kapitalen Fehler zu glauben, wenn sie die Verantwortlichen weiter wählen, dann bleibt das so.

Für die Runderneuerung der maroden Infrastruktur hat der Staat kein Geld und kein Interesse, der Migrationsindustrie stellt er Geld in unbegrenzter Höhe zur Verfügung. Gewollte Staatsverwahrlosung ist wohl die höchste Stufe von politischer Willkür. So lautet die Einleitung zum Beitrag Politisch gewollte Staatsverwahrlosung, die ganz überdurchschnittlich viele Leser-Kommentare auslöste. Die hier dokumentierten können nur eine sehr kleine Auswahl sein.
»Deutschland schafft sich ab«, meinte Sarrazin einst. Mittlerweile, fürchte ich, muß man bereits sagen: hat sich abgeschafft. Was der Föhrer einst nicht ganz geschafft hat, das schaffen Mutti & Co. — mit links ...

Tür 8

Oh, du fröhliche… gestern war ja ein besinnlicher Vorweihnachtsfeiertag. Zumindest für alle, die nicht im Handel arbeiten. Obwohl die trotzdem alle in den Geschäften waren und dafür gesorgt haben, dass die, die Dienst haben, auch noch einen richtig stressigen Tag bekommen.
Ich gestehe, seit Anbeginn des Festtags-Handels ein strikter Einkaufsverweigerer zu sein. Nicht, dass ich etwas gegen 24/7-Geschäftsöffnung hätte oder dagegen, dass Geschäfte selbst festlegen, wann sie öffnen. Ich mag einfach diesen Halligalli nicht. Parkplatzsuche, Geschubse, permanente Sorge um die Geldbörse – da verzichte ich gern drauf. Mit den Kindern über den Adventmarkt bummeln, ein bisschen heimische Schnitzkunst für die Fensterdeko besorgen und bei einem Glühwein die innere Wärme bei äußerer Kälte genießen, während die Kleinen zehn Runden mit der Weihnachtsbahn drehen und einmal etwas dermaßen Ungesundes essen dürfen, dass sie sich ein ganzes Jahr auf das nächste Mal freuen können, das ist genossene Lebenszeit. (Nein, kein Luxus. Luxus ist, sich aus einem 59er Beaujolais einen Glühwein zu machen.) Die Kinder schreiend durch Diskontertempel zerren, am Grabbeltisch um das letzte ausgefranste Gerät kämpfen und dann die verständlich gelangweilten quengelnden Fratzen eine halbe Stunde zur überfüllten Kasse schieben – das ist vergeudete Lebenszeit. Mal Anzahl der Mitglieder der ganzen Familie.

Hinter dem 8. Türchen des medialen Adventkalenders fanden sich gestern auch wieder einige Schmankerl.

So etwa dieses Beispiel, dass man den Medienkodex ruhig einhalten und die Herkunft oder Wie-lange-hier-Lebensdauer eines Täters verschweigen kann:

Mann belästigt und würgt Frau in Stadtbahn“

Der geht einfach her, setzt sich zu einer Neunzehnjährigen, tatscht die an und als die seine „Avancen“ nicht erwidert, dreht er ihr mit dem Schal die Luftversorgung zu.
Über zwei Dinge kann man sich sicher sein:
Erstens weiß jeder, was sich hinter „Mann“ verbirgt. Wettbüros hätten ihren Spaß. Und nur Feinde ihres Geldes setzen auf „Deutscher mit vier deutschen Großeltern“, um es mal mit der Nazi-Definition der evangelikalen Dampfnudel Käßmann zu sagen.
Und Zweitens wird er kaum eine Rolle in der #metoo-Debatte spielen. Denn merke: Wenn eine aufdringliche Jungjournalistin einem Altpolitiker ihre halbnackten Tüten vors Gesicht hält und der wagt es, die auch noch anzugaffen, dann gibt das einen #Aufschrei, tatscht ein Merkel-Gast aber ein einfaches Stadtmädchen, das nur in Ruhe heimfahren möchte, an und würgt sie, dann ist das gelebte Buntheit und muss mit Toleranz ertragen werden. Was bei Schon-länger-hier-Lebenden sexistische Gewalt ist, gilt bei Neubürgern als „Avcancen machen“. Vielleicht geht man auch generalverdächtig davon aus, dass Mädchen in Stuttgart eh durch die Bank grün gewählt haben und deshalb sowieso erpicht sind, sich den Früchten grüner Einwanderungsbegeisterung willig hinzugeben.

Das Fratzenbuch hat eine Anti-FPÖ-“Satire“-Seite abgedreht, weil die wohl ein bisschen übertrieben haben mit den ganzen Hitlerbildchen und so. Jetzt tobt natürlich die linke Filterblase. Was die nicht begreifen ist, dass genau das die Ernte ihrer eigenen Saat ist. Immer nach Verboten schreien und nach Facebook-Sperre für alles, was ihrer Meinung nach „Hetze“ ist, aber ob das was sie selbst produzieren anderen (vor Allem: Betroffenen) als „Hetze“ erscheinen könnte und die gleichen Regeln dann für sie gelten, das haben die nie bedacht.
Auch hier gilt: Wie bestellt, so geliefert.

Am Besten finde ich ja die im „Standard“-Forum zu lesenden Tobsuchtsanfälle der plötzlich die Liebe zur Meinungsfreiheit entdeckenden Linken, die gerne mal für jeden Nichtlinken sofortige Sprechverbote fordern. Und da quellen unter den Aluhüten die wildesten Theorien über den Kniefall von Facebook vor den neuen Machthabern in Wien. Und die halten andere für krude Verschwörungstheoretiker und Gläubige alternativer Fakten. Es ist zum Zerkugeln!
Genauso blöd finde ich aber auch die „Wird Zeit das sowas abgedreht wird!“-Kommentare der Blaufinken im Rotkehlchenforum. Es zeigt nämlich die Ähnlichkeit der Denkweise; man regt sich auf, wenn Facebook die eigenen Seiten sperrt und freut sich diebisch, wenn es der Gegenseite passiert.

Völlig ausgeblendet wird dabei, dass es erstens vollkommen irrelevant ist, was Facebook macht. Gerade die erklärten Todfeinde amerikanischer Milliardäre wollen denen plötzlich Verantwortung für die Meinungsfreiheit einfordern und vergessen, dass es Zuckerberg nur um eines geht: Geld. Die glauben, nur weil sie etwas gratis bekommen, ist es kostenlos. Ist es nicht. Sie haben nur die Währung nicht begriffen. Und zweitens ist das einzig Bedenkliche an der Geschichte der staatliche Druck, der Facebook in Europa erst zu solchen Löschorgien unter Androhung von Millionenklagen zwingt.

Was war noch? Naja, das Dauerthema Trump und der Nahe Osten. Die Stimmen der Deppen, die die gesamte gescheiterte Nahostpolitik der letzten 40 Jahre an Trump nageln wollen, werden leiser und tauchen wieder in ihre Filterblase. Immer mehr sehen ein, dass es vielleicht ungeschickt von Trump war, aber die tobenden Palästinenser jetzt keine Erfindung der letzten Woche sind.

Übrigens gibt es da ein leckeres Video aus der Zeit, als sich „Extra3“ noch nicht als reines „Rechten-Bekämpfungs-Programm“ verstand; ein Zeitdokument, wie die letzten Jahre die Deutsche Medienlandschaft verändert und die Grenzen des Sagbaren verschoben haben:


Ach ja, einen vom Kaliber des letztens erwähnten „Hirsch mit Warnweste“ hab ich noch. Da findet sich mal wieder etwas Seltsames in der „Presse“:

Schwarzfahrerin bespritzt Polizisten mit Muttermilch“

Allein diese Schlagzeile kann man schon erst so stehen und dann sich setzen lassen.

Die 30-Jährige und ihr 20-jähriger Begleiter wurden am Donnerstag bei einer Kontrolle in einem Regionalexpress ohne Fahrschein erwischt, wie die Polizei am Freitag in Berlin mitteilte. Als Beamte am Bahnhof die Identität der beiden überprüfen wollten, verweigerten sich diese.“

Naja, diese Verhaltensweise lässt erahnen, dass der Begriff „Schwarzfahrer“ einen, sagen wir mal so, situationsrassistischen Hintergrund hat. Da ist auch kreatives Verhalten in Stresssituationen inkludiert.

Auf dem Weg zum Polizeifahrzeug warf sich der junge Mann zu Boden und widersetzte sich den Beamten.“

Ich höre direkt seine Schreie „Rassist! Ihr mich schlagen! Rassist!“

Während dem 20-Jährigen die Hände gefesselt wurden, entblößte sich die 30-Jährige und bespritzte die Beamten mit Muttermilch. Anschließend beruhigte sich die Lage.“

Entweder haben die Beamten einen Lachanfall bekommen, als die ihre Euter ausgepackt hat.
Oder das war die Kuh vom Hirsch mit Warnweste und das Melken war überfällig.
Wer weiß.

Freitag, 8. Dezember 2017

Nochwas zum Nahen Osten

Im Netz wird natürlich kräftig diskutiert über die Frage der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA. Nur wenige wissen, dass die Geschichte unter „alt, aber gut“ läuft, „Never ending story“ eben.

Hier bei Ortner zum Beispiel. Meine Kommentare dazu hängen seit Stunden in der Quarantäne, also packe ich sie einfach mal hier auf meinen Blog, so haben alle was davon.
Kommentar eins:

So hart das klingen mag, aber die Europäer haben nach dem Sieg über die Hitlerei, die das industrialisierte Vernichten aller Juden betrieben hat, immer noch mit einem Rest zu tun gehabt, den sie loswerden wollten, denn damals waren alle, durch die Bank, glühende Antisemiten. Sie konnten nur nichts mehr tun, nachdem die Rettung der Juden zur Kriegspropaganda gehört hat. Also lösten sie die „Judenfrage“ auf elegantere Art: Sie „schenkten“ den Juden Land, das sie aufgrund der Historie nicht ausschlagen können, umgeben von den glühendsten Feinden der Juden, die sogar mit Hitler kollaborierten und ihn bei seinen Genozidbemühungen kräftig unterstützt hatten. Und als die überlebenden Juden Europas mehrheitlich vom Kontinent geschafft waren, ohne hässliche Deportationsbilder zu erzeugen, ließ man sie den jüdischen Staat Israel ausrufen – und sofort verschwanden alle „Schutzmächte“ und ließen Israel allein. Noch am gleichen Tag begann der (erwartete und ersehnte) Angriffskrieg aller umgebenden arabischen Staaten, die die Drecksarbeit der Nazis beenden sollten, ohne dass sich Europa dabei die Finger dreckig macht. Doch der Plan ging schief, denn die Araber sind keine Kämpfer, wenn sie sich nicht hinterrücks mit dem Messer in eine Gruppe Unbewaffneter schleichen, und der Hass auf die Juden verlor gegen deren unbedingten Willen, sich das Geschenk des eigenen Staates nie wieder wegnehmen zu lassen.
Der einzige Staat der Welt, der daraufhin zur Schutzmacht der Juden wurde, waren die USA, selbst ein Land von Einwanderern und Eroberern. Die Regierungen der Demokraten verschleppten bestehende Kongressbeschlüsse und schwächten den Schutz Israels, verstiegen sich in Appeasement-Politik gegenüber den arabischen Warlords und ihren konkurrierenden Terrortruppen. Was das gebracht hat, sieht man ja. Unter dem republikaner Trump werden die Zügel jetzt wieder angezogen und klare Kante gezeigt.

Da der muslimische Glaube das Dogma lebt, dass einmal von Muslimen besetztes Land auf immer und in alle Ewigkeit muslimisch ist und jede Besatzung durch andere, selbst wenn diese ihr eigenes Land zurückerobert haben, mit allen Mitteln bekämpft werden muss bis diese Anderen unterworfen oder getötet sind, wird es den Konflikt dort immer geben. 22 Jahre Appeasement seit der faktischen Anerkennung Jerusalems durch den US-Kongress und 15 Jahre nach der Unterschrift Bushs unter ein Haushaltsgesetz, haben zu genau welchen Fortschritten im „Friedensprozess“ geführt? Hunderte Millionen „Hilfsgelder“ wurden in Waffen, Raketen und prächtige Villen für die Warlords in Gaza verpulvert, die täglich zum Heiligen Krieg gegen die Schänder muslimischen Bodens aufrufen. Wer dort Frieden schaffen will, wird es in den Köpfen niemals schaffen und in der Praxis nur erreichen, wenn der Geldhahn zugedreht wird, denn aus eigener Kraft schaffen es die Araber nicht einmal, sich ein Holzmesser zu schnitzen.

Und Kommentar zwei als Antwort auf einen sehenswerten Link:

Danke für den link, 5 Jahre alt und immer noch aktuell.
Auch ein kleines Detail am Rande:
Wird ein Pali bei seinem heldenhaften Abwehrkampf von einem Israeli verletzt, wird er in einem israelischen Krankenhaus auf Kosten Israels behandelt; wird er getötet, erstattet Israel der Familie die Begräbniskosten und zahlt Entschädigungen. Der Soldat muss damit rechnen, wegen Mordes vor Gericht zu stehen.
Ermordet ein Pali einen Israeli (gerne auch mal schlafende Kinder), wird er von seinen Leuten mit Fahnenschwenken und Grölen als Held gefeiert und kreischend der Familie des Getöteten und generell allen Juden ausgerichtet, man werde sie ins Meer treiben und wie Hunde ersäufen.
Preisfrage: Wer benimmt sich da wie ein zivilisierter Staat und wer wie ein aufgepeitschter Haufen Irrer?

Ein lesens- und empfehlenswerter Kommentar jenseits der medialen Schnappatmung mit nur kleinen Pflicht-Seitenhieben gegen Trump vom FAZ-Redakteur Rainer Hermann, den man hier finden kann, habe ich so kommentiert:

Der Beschluss des US-Kongresses datiert aus 1995, wurde von Clinton aber blockiert, das Haushaltsgesetz, das den Umzug der Botschaft nach Jerusalem bestimmte, wurde 2002 von G.W. Bush unterzeichnet, aber diplomatisch ausgesetzt und unter Obama weiter verhindert. Trump setzt es jetzt um.

Der Zeitpunkt ist nicht kritischer als jeder andere auch. Schon mehrmals stand ein Friedensabkommen kurz bevor, aber es fand sich immer ein Detail, das die Warlords der muslimischen Terrorgruppen, die es sich in Gaza in prächtigen Villen gerichtet haben, in letzter Sekunde das Ganze wieder kippen ließen. Diesen mit Millionen "Hilfsgeldern" gefütterten Vereine geben den wirklich Armen nichts, denn ihr Geschäftsmodell ist der Konflikt, die Radikalisierung, die Zuspitzung.

Denen kommt zu jeder Zeit jeder Grund nur recht, um mal wieder ordentlich auf den Putz zu hauen, Leute zu verheizen und von den Europäern neue Miliionen zu kassieren, mit denen sie ihre Macht stützen und ihr eigenes Leben in Saus und Braus leben können. Deshalb wird jeder Grund, und sei es nur ein Witzbildchen in einer dänischen Zeitung, genutzt, um die Massen fahnenverbrennend und grölend aufzuheizen bis es kracht.

Trump für alles verantwortlich zu machen, was irre Kriegstreiber auf der Welt aufführen, nur weil er erstens nicht vor denen kriecht und zweitens der geliebten Hillary die Machtgelüste verhagelt hat (und nur darum geht es beim täglichen Bashing), ist lächerlich. Ihm permanent in den Rücken zu fallen als angebliche "Freunde" (wer solche hat, braucht keine Feinde) macht die Irren auf der Welt erst stark.

Bis jetzt steht der auch noch so da... 

Tür 7

Das siebte Türchen des Adventkalenders verbarg gestern eine echte Überraschung.

So, wie man es ja erwarten konnte von den neoliberal-ausbeuterischen Rechten, die ja ausgezogen sind, um das Proletariat weiter zu knechten und auszupressen, müssen seit gestern die Geschundenen in Österreich gesetzlich bestimmt rund um die Uhr durcharbeiten. Glauben sie zumindest. Und so saßen gestern wieder die Ärmsten der Armen, die rund um die Uhr für eine Schüssel warmes Essen schuften müssen, den ganzen Tag im weichen Sessel vor ihrem PC (genug davon wohl während ihrer Arbeitszeit) und tobten über das zwischen ÖVP und FPÖ ausgearbeitete Arbeitszeitmodell, das unter gewissen Umständen und nach einer Betriebsvereinbarung einen Arbeitstag ausnahmsweise bis zu 12 Stunden dauern lassen darf. Es wurde zwar auch festgeschrieben, dass von der Normalarbeitszeit 8 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche nicht abgerückt werden darf und somit automatisch einem umfangreichen Einsatz mit bis zu 12 Stunden am Tag und 60 Stunden in der Woche automatisch eine Pause folgen muss, um das Zeitpolster wieder abzubauen, und auch die Überstundenzuschläge nicht angetastet werden, aber das muss man ja nicht lesen, es reicht ja, wenn man sich auf die 12 Stunden konzentriert.

Und so tobten besonders die Klassenkämpfer in der „Standard“-Filterblase auch gestern wieder ganztägig in hunderten Postimgs über ihre eigene Enttäuschung, dass die Roten nicht mehr die Deutungshoheit haben und die Wähler dem dumpfen Gedöns dieses Haufens nicht mehr glauben, seitdem ihre Silberstein-Praktiken, Untergriffe und Lügen aufgeflogen sind. Die wichtigsten Aussagen: Da sieht man es, der Bumsti und der Basti, die richten Österreich zugrunde, knechten die Proleten und zerstören alle Errungenschaften der Gewerkschaft, sie wollen die Gewerkschaften auflösen, Betriebsräte und Arbeiterkammer verbieten, Kollektivverträge abschaffen und die Herrschaft der Konzerne errichten.

Ich finde es putzig, mit welcher Dynamik sich in dieser Filterblase der Klassenkampf aufschaukelt. Fakten dringen da nicht mehr durch. Ich hätte da nämlich mal zwei Beispiele, wo noch etwas zum Thema 12-Stunden-Tag zu finden ist, das von den Medien doch glatt mal wieder lückenhaft vergessen wurde, zu erwähnen.

Wenn diese Voraussetzungen vorliegen, dürfen Überstunden bis zu einer Arbeitszeit von zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche geleistet werden. Dies ist in 24 Wochen pro Jahr zulässig. Nach höchstens acht Wochen muss eine Unterbrechung von mindestens zwei Wochen erfolgen.
Die durchschnittliche wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden ist einzuhalten.“

Nein, nicht auf dem Wunschzettel irgendwelcher an die Wand gemalter Ausbeuterkapitalisten gefunden sondern hier. Eine Tagesarbeitszeit bis maximal 12 Stunden und eine Wochenarbeitszeit bis maximal 60 Stunden sind bei Vorliegen eines „besonderen Arbeitsbedarfs“ erlaubt. Hat man da schon mal Schwarz auf Weiß und ganz offiziell stehen.
Damit ist jene Hälfte der Tobenden, die sich künstlich darüber aufregen, dass Schwarzblau grausamerweise Alleinerzieherinnen an den Herd drängen wollen, weil sie solch Förchterbares fordern, sich über etwas aufregen, was es schon lange gibt, bereits als Dummkopf entlarvt. Toben, Schreien, Greinen gegen etwas, was es schon lange gibt und wogegen sie fein still hielten, als ihre eigenen Lieblingsfunktionäre diese Regeln mitgetragen haben.

Merkt das jeder? Der „Standard“ als Vertreter einer selbstgefühlten „Qualitätspresse“ heizt seine Klassenkampfcommunity (wie eh schon täglich) mit Parolen auf, und vergisst ganz zufällig zu erwähnen, dass diese Regelung sowieso schon besteht und nur der Rahmen des „besonderen Arbeitsbedarfs“ neu definiert wurde. Und die Forumsfilterblase schaukelt sich hoch, klatscht sich in Ekstase und Wut und merkt nicht einmal, was für einen Schmarrn sie da absondern.
So geht Poststrukturalismus live.

Aber es geht noch besser. Viel besser. Es gibt nämlich eine Vorlage, die exakt das Gleiche schon gefordert hat:

8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und Familie und 8 Stunden Schlaf dürfen im Grundsatz nicht in Frage gestellt werden. (…) Bei Gleitzeit sollen 12 Stunden tägliche Arbeitszeit möglich werden...“

Ja, und wo findet sich solch neoliberal-ausbeuterisches Gedankengut? Im Geheimpapier zur Knechtung der Arbeiterklasse der teuflischen FPÖ? Oder im von Kurz gehüteten Maßnahmenplan der Vereinigten Großkonzerne zur Unterjochung der Lohnsklaven?
Nein.
Es steht im „Plan A“ des Herrn Kern. Auf Seite 34.
Hätte es Rotschwarz oder Rotblau gegeben, wäre also nichts anderes rausgekommen.
Na sowas.
Wo die Faschisten schon überall sitzen.
Ich hab‘s ja versprochen: Hinter Türchen 7 war eine echte Überraschung.

Ach nein, einen hab ich noch. Es sind nämlich auch in Deutschland Faschisten aufgetaucht. Wer sich schon immer gefragt hat, was die Nazis in ihrem krankhaften Versuch, ihre Ideologie wissenschaftlich untermauern zu müssen, um als progressive Kraft anerkannt zu werden (Woher kommt uns das noch bekannt vor?), angestellt hätten, würde ihnen die heutige Wissenschaft und Technik zur Verfügung stehen, dem wurde hinter Türchen 7 auch eine Antwort zuteil: Sie hätten in memorian Dr. Mengele sicher ohne Einwilligung und selbst gegen den erklärten Willen einer Person einen DNA-Test durchgeführt, um seine rassische Abstammung zu beweisen und am Ergebnis festgemacht, ob dieser Jemand noch einmal den Mund aufmachen darf im Deutschen Reich. Heute verkleiden sich solche praktizierenden Faschisten hinter dem Titel „Künstler“ und versuchen krampfhaft, durch permanent geäußerten Antifaschismus davon abzulenken, dass sie mit genau den Methoden der Nazis arbeiten. Die Anfänge, denen zu wehren sie behaupten, leben sie selbst.
Wem die Stasi zu lasch und die Gestapo zu uncool war, der findet seine Heimat offensichtlich im „Zentrum für politische Schönheit“.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wenn man meint: »Bescheuerter geht's nimmer!« — wird einem demonstriert: doch, es geht ...

von LePenseur


DieKrone berichet:

Homophobie-Vorwürfe
07.12.2017 14:34

Porno-Königin tötet sich nach Twitter-Shitstorm

Sie war erst 23, zweifache Gewinnerin der "Adult Video News Awards" und geschickte Nutzerin sozialer Netzwerke wie Twitter: Porno-Starlet August Ames. Jetzt ist die junge Kanadierin tot. Sie soll sich nach einem beispiellosen Twitter-Shitstorm umgebracht haben.

Anfang der Woche hatte die Darstellerin, die schon in 270 Pornos mitgewirkt hat, einen kontroversen Tweet abgesetzt. Darin outete sie laut dem Nachrichtenportal News.com einen Branchenkollegen, mit dem sie am nächsten Tag einen Film drehen sollte, als homosexuell. Sie werde sich für diesen Dreh nicht zur Verfügung stellen - aus gesundheitlichen Gründen, wie sie sagte.

Der Tweet entwickelte schnell eine Eigendynamik, immer mehr Twitter-User warfen der jungen Frau vor, sie würde Homosexuelle diskriminieren.

August Ames stellte am Tag nach ihrem ersten Tweet klar, dass sie nicht homophob sei und es ihr leidtue, wenn sie mit ihrem Tweet Homosexuelle beleidigt habe. Es gehe ihr einfach um ihre Gesundheit. "Mein Körper, meine Regeln."

Doch es war zu spät: Der Shitstorm tobte bereits. Viele Twitter-User ließen die Entschuldigung nicht gelten und bliesen zur verbalen Jagd auf die junge Frau. Sie sei "die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe", twitterte ein Darsteller. Andere nannten ihre Bedenken "Bullshit". Ein weiterer Darsteller: "Die Welt erwartet deine Entschuldigung - oder, dass Du eine Cyanid-Pille schluckst."

Es folgte noch ein - mittlerweile gelöschter - Tweet mit dem Wortlaut "Fuck You". Es war das letzte Lebenszeichen von August Ames. Wenig später beging sie Selbstmord.
Also kurz zum mitschreiben: da will sich eine Porno-Darstellerin nicht von einer Schwuchtel poppen lassen (in der Porno-Branche ja durchaus vermutlich ohne Gummi, und üblicherweise auch anal), weil sie ihre Gesundheit nicht gefährden will. Angesichts der gegenüber der normalen Sexszene ganz unvergleichlich höheren Durchseuchungsrate der Schwulenszene mit HIV ist das ein keineswegs unnachvollziehbarer Wunsch.

Deshalb »die dümmste Frau, die ich in 15 Jahren in dieser Industrie getroffen habe« genannt zu werden, läßt an der Intelligenz des betreffenden Zwitscherers zweifeln: so saudumm wie er mit seiner Meldung kann die Tote denkmöglich nicht gewesen sein!

Schließlich geht es die Twitter-Gemeinde einen feuchten Staub an, ob Frau A mit Herrn B ficken mag oder nicht — es ist doch wohl ihre höchstpersönliche Sache, darüber zu entscheiden. Vermutlich wird aber die Sache nicht bloß ein Shitstorm, sondern ein massives rechtliches Problem gewesen sein, das dem Porno-Starlet den vermutlich gar nicht zu freien Freitod als mildere Lösung nahelegte, wie ein Krone-Leser wohl zurecht mutmaßt:
... wird wohl drum gegangen sein aus dem Vertrag für den Film auszusteigen, nachdem August Ames erfahren hat, was für andere Szenen ihr Filmpartner sonst noch dreht. Mögliches Szenario: Produzent war dagegen, Pönalezahlung ist die Folge, Emotionen gingen hoch und das Resultat ist bekannt
Angesichts der gutmenschlichen Hirndeformation auch in der US-Justiz ist nämlich durchaus davon auszugehen, daß wohl jemand aus Gründen einer meist faktisch inexistenten »Gesundheits-gefährdung durch Passivrauchen« vor Gericht obsiegt, aber für Bedenken aufgrund der keineswegs inexistenten, sondern signifikant höheren HIV-Rate unter Schwulen den gestreckten Mittelfinger gezeigt — und vielleicht noch einen Strafprozeß wegen »Haßverbrechens« reingewürgt bekommt.

Mir ist es ja egal, ob sich zwei Hinterlader auf bekannte Weise betätigen — sollen sie, wenn's ihnen nicht graust. Sie sollen mir nur nicht zu verklickern versuchen, daß es »ganz normal« wäre. Wäre es das, dann hätte Gott (bzw. Mutter Natur) die Menschen-Männchen mit einer an den Mastdarm angeschlossenen Gebärmutter ausgestattet. Ist nicht der Fall — also fällt es unter das weite Feld sexueller Deviationen, die halt zum Pläsier geübt werden. Soll sein, wenn's wer mag. Es bleibt mir allerdings unbenommen, über derlei Belustigungen zu denken, wie ich will — und das auch kundzutun.

Toleranz ist nämlich keine Einbahnstraße. Auch wenn afghanische Frauenzwangsbeglücker, grüne Gutmenschen, linke Weltverbesserer und schwule Aktivisten das anders sehen.

»Shove it up your ass«, kann ich dazu nur sagen ...

Tür 6

Hinter dem gestrigen Türchen tobte es recht lautstark, und kaum geöffnet, kreischte auch schon die Empörungsblase heraus, die jetzt auf allen Kanälen und mit voller Lautstärke dem Volkspöbel ins Hirn hämmert, dass Trump, dieser seit einem Jahr angeblich permanent kurz vor dem endgültigen Aus stehende Geisteskranke mit der toten gelben Katze am Kopf, jetzt vollkommen durchgedreht ist und endgültig die Lunte an das Pulverfass Nahost gelegt hat, indem er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt und die US-Botschaft mit sofortiger Wirkung dorthin verlegt.
Beispielgebend mal wieder mein Lieblingslückenblatt „Standard“, das im vorliegenden Fall auch wieder massiv zensurierend in den Kommentarbereich eingegriffen hat – in welcher Richtung, kann man sich auf der Viola vorspielen.

Jerusalem-Anerkennung: Arabische Regierungen in Angst vor Flächenbrand“

Ich hatte die Schere schon in der Hand und wollte mir diese musterhafte Schlagzeile ausschneiden und über den Schreibtisch hängen. Zum Glück fiel mir rechtzeitig ein, dass ich dieses Käseblatt ja gar nicht kaufe sondern online konsumiere und es keine gute Idee ist, mit der Schere in den Bildschirm zu fahren.

Punkt eins: Trump hat, auch wenn das jetzt als absolute Wahrheit aus allen Kanälen schallt wie „Last Chrismas“ aus allen Lautsprechern am Weihnachtsmarkt, nicht „Jerusalem anerkannt“ sondern einen Beschluss des US-Kongresses aus dem Jahr 2002 (!) umgesetzt. Hat die Lückenpresse auf voller Breite glatt vergessen zu erwähnen. Dass die letzten drei Amtsvorgänger Trumps diesen Beschluss aufgeschoben haben und im Sinne des Appeasement mit den radikalmuslimischen judenhassenden Terrorpaten des Nahen Ostens, die jetzt freilich toben wie, äh, ja, wie immer eigentlich, hat ja politisch auch unwahrscheinlich viel gebracht. War ja betont ruhig und friedlich da unten in den letzten 15 Jahren, oder? Ein voller Erfolg, diese Kriecherei in die rektalen Körperöffnungen radikalnationalistischer palästinensischer Hassprediger und glühender Israel-Hasser, die auch noch von uns mit jenen Millionen gestopft werden, von denen sie die Raketen bauen, die sie auf jüdische Dörfer abfeuern. Ein tolles Friedensprojekt. Da war der Kongress klüger als seine Präsidenten und hat beschlossen, mit diesem falschen Kriechen vor Terroristen Schluss zu machen und dem jüdischen Staat, dieser einsamen Insel in einem Meer aus Hass, den Rücken zu stärken.

Punkt zwei: Arabische Regierungen sitzen seit Jahren und Jahrzehnten mit dem Streichholz an der Lunte, verhetzen, putschen auf, legen Brandbeschleuniger, spielen permanent mit dem Feuer und treiben ihre Leute zu Hassdemonstrationen und Flaggenverbrennungen – und plötzlich haben die „Angst vor einem Flächenbrand“? Es wird keinen geben, wenn sie selbst ihre durchgeknallten, aufgepeitschten, indoktrinierten und hasszerfressenen Massen im Griff haben.
Da liegt der Verdacht viel näher, dass die ihre selbst aufgepeitschten Idioten loslassen und endlich wieder so richtig Randale machen können und dafür einem anderen die Verantwortung aufladen können, denn es ist muslimische Folklore im Nahen Osten, dass alles, aber auch wirklich alles was Muslime anstellen, egal ob Krieg oder Terror, Mord oder Totschlag, immer und grundsätzlich nicht in ihrer Verantwortung liegt sondern eine Reaktion ist, für die sie nichts können.
Es ist die Argumentationslinie, dass eine vergewaltigte Frau selbst Schuld ist, wenn sie einem Mann aufreizend erscheint, weil er ihre Knöchel sehen konnte und darob zum Tier wurde. Und unsere ach so progressiven westlichen Weltverbesserer kletten sich an diese primitve Täter-Opfer-Umkehr ohne in ihren unterbelichteten Hirnen auch nur in Spuren zu begreifen, was sie da tun und welcher Argumentation sie da folgen. Ist erstaunlich, was für Leute da den Trump für einen primitiven Trottel halten. Der hat es immerhin zum Milliardär geschafft, sie selbst es nicht mal zum Logikbegreifenden.

"Das ist der Todeskuss für die Zweistaatenlösung", wetterte Manuel Hassassian, Vertreter der Palästinenser in London, am Mittwoch in einem BBC-Interview. Und: Die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA würde einer "Kriegserklärung" gleichkommen.“

Wie viel von seinem namensgebenden Kraut hat der die letzten Jahre geraucht? Nochmal: diese Anerkennung existiert mit Kongressbeschluss seit 15 Jahren. Außerdem ist bis heute nicht erwiesen, dass Zweistaaten auch eine Lösung ist. Die Palästinenser selbst lehnen diese vehement ab, weil sie alle Juden ins Meer treiben und alles Land besetzen wollen. Ethnisch gesäubert natürlich.
Also, irgendwie hat der verpennt, dass der Krieg schon seit Jahrzehnten dauert, übrigens erklärt von seinen eigenen Landsleuten gegen den Staat Israel und mit dem erklärten Ziel der kompletten Vernichtung dieses Staates, und dass es eigentlich keinen mehr interessiert, wann die permanent empört tobenden Horden da unten mal wieder eine „Kriegserklärung“ orten, nur um sich selbst eine Begründung für den eigenen aggressiven Terror zu basteln.

Drastische Töne kamen nur wenige Stunden später auch von Ismail Haniyeh, Chef der bisher im Gazastreifen herrschenden Hamas. Er sprach von "furchtbaren Veränderungen" und rief zu einem neuen Palästinenseraufstand auf. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas solle das Ende des Friedensprozesses mit Israel erklären, denn: "Jerusalem und Palästina werden arabisch und islamisch bleiben."“

Warum so zurückhaltend, liebe Standard-Schreiberlinge? Er hat zu einer neuen „Intifada“ aufgerufen, also einer Welle aus Hass und Terror, Mordattacken und Raketenbeschuss. Denn, wie der letzte Satz andeutet, es ist sowieso egal, was passiert: Israel muss weg. Hat mit dem radikal- (und damit normal-)islamischen Dogma zu tun, dass nicht nur sowieso die ganze Erde Allah gehört sondern ganz speziell jeder irgendwann einmal vom Islam eroberte Quadratzentimeter Boden auf immer und ewig islamisch bleibt und es Ziel eines jeden Muslim sein muss, unter Einsatz aller ihm zur Verfügung stehenden Mittel gegen jeden zu kämpfen, der es wagt, einmal muslimisch besetztes Gebiet zu entislamisieren. Aus diesem Dogma heraus, das sogar Schiiten und Sunniten eint, wird kein Millimeter Israels jemals von auch nur einem Muslim als legitim anerkannt werden und Juden ausschließlich als Dhimmi, schutzsteuerzahlende Geduldete, existieren dürfen aber niemals als das Land Beherrschende. Geht nicht. Kann nicht sein weil darf nicht sein. Jetzt erheben sie den Anspruch auf Terror zur „Befreiung“ Israels von sich selbst mit der Ausrede, weil der Trump dies oder jenes hat, aber unter dem Strich ist ihnen eigentlich egal, was als Auslöser hergenommen werden kann, Hauptsache es kracht mal wieder so richtig.

Auch auf Ebene der arabischen Staatsmänner gab es ausschließlich Warnungen an die Adresse Washingtons...“

Theaterdonner. Die kassieren jährlich hunderte Millionen aus den USA und müssen gleichzeitig irgendwie innenpolitisch überleben.
Wenn also der permanent auf kleiner Flamme heiß gehaltene Mob in der arabischen Welt wieder spontan zum Foto- und Flaggenverbrennen ausrastet, muss sich die Führung irgendwie mit ihm solidarisch erklären, um nicht selbst zum Ziel der Empörung zu werden. Geister, die ich rief… die arabische Welt wird niemals ruhig und stabil sein, weil das Gesellschaftssystem der Stämme um Warlords das einfach nicht hergibt. Es funktioniert im Frieden nicht. Das ist die Crux der „Religion des Friedens“, dass sie auf einer Kultur aufgebaut ist, die den Frieden als Zustand der kompletten Unterwerfung und Auslöschung aller Feinde definiert und, sollte das wirklich jemals erreicht werden, nichts mehr mit sich selbst anzufangen weiß.

Die Palästinenserfrage und vor allem das Schicksal Jerusalems bleibt das zentrale Thema für die arabische und muslimische Bevölkerung.“

Als ob die keine anderen Sorgen hätten. Aber wen interessiert massenhafte Arbeitslosigkeit, grassierende Armut und Hunger? Die führenden Eliten der Araber begründen ihre Macht und ihren Kampf auf genau diesen selbstgemachten Missständen, für die sie einfach den Juden die Schuld geben und damit die Massen aufpeitschen. Es sind die arabischen Eliten, auch in dem seltsamerweise im arabischen Armenhaus Gaza existierenden Villenviertel, die Festlegen, was für die arabische muslimische Bevölkerung das zentrale Thema zu sein hat.
Und genau die haben jetzt „Angst vor einem Flächenbrand“?! Die beten doch fünfmal am Tag zu ihrem Götzen um nichts anderes als einen Grund, endlich wieder mal einen solchen entfachen zu können!

Die Arabische Liga (AL) forderte die USA auf, alle UN-Resolutionen einzuhalten, insbesondere jene, die jede Veränderung des religiösen, historischen und demografischen Status von Ostjerusalem verbieten.“

Die mächtigste Staatengruppe innerhalb der UNO hetzt ganz bewusst los, denn es muss ihnen ja klar sein, dass die Umsetzung des Kongressbeschlusses aus 2002 eine rein politische Entscheidung ist und weder religiöse noch demographische Zustände berührt – und „historischer Status“ ist ein absoluter Unsinn. Welcher „historische“ Status? Status impliziert Statik<s, also den Zustand zu einem definierten Zeitpunkt. Heute? Heute ist Jerusalem eine geteilte Stadt, die seit 15 Jahren trotzdem von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt ist. Also nicht berührt wird, denn der Status existiert bereits seit 2002. Wenn nicht einmal mehr multinationale Staatenbünde im Namen der UNO in der Lage sind, irgendwas sinnvolles abzusondern, kann man das eigentlich alles nur noch ignorieren.

Die Araber toben. Na und, tun sie eh immer.
Unsere Linken toben. Dito.
Das legt sich.
Nur unsere Medien zeigen wieder einmal deutlich, dass sie nichts gelernt haben die letzte Jahre. Gar nichts.

Ein Ministertreffen ist für Samstag geplant. Amr Mussa, ehemaliger AL-Chef und immer noch eine gewichtige Stimme in der Region, hat in einem Zeitungsinterview die Meinung vertreten, wenn die Zweistaatenlösung tot sei, müsse die Option eines Staates mit gleichberechtigten Bürgern forciert werden.“

Äh. Den gibt es schon. Nennt sich Israel. Da hat einer aber eine Menge nicht mitbekommen. Arabische muslimische Bürger des Staates Israel haben die absolut gleichen Rechte wie jüdische Bürger des Staates Israel. Haben die noch gar nicht mitbekommen. Weil man ihnen täglich sagt, dass es eben nicht so ist. Seit wann lassen sich Propagandisten von der Realität beeinflussen?

Auch der saudische König Salman (...) warnte, die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem vor einer permanenten Lösung im Nahen Osten werde die Gefühle aller Muslime entflammen und die Spannungen in der Region verstärken.“

Vielleicht sollten die mal versuchen, statt ständig ihre Gefühle zu „entflammen“, ihr Hirn einzuschalten. Aber oh...

Als Abgeltung soll Palästinenserpräsident Abbas mehrere Milliarden Dollar aus Riad erhalten.“

Man beachte die Formulierung, wer genau das Geld bekommen soll. Nicht „die Palästinenser“ oder „arabische Israelis“ sondern nur eine Person.

Trump setzt also in Absprache mit den regionalen Machthabern einen seit 15 Jahren aufrechten Beschluss des Kongesses um und erkauft sich das auch noch mit Milliarden an den örtlichen Warlord, aber ist das dem „Standard“ eine Erwähnung wert?
Nein, man hat ja die „Empörung“ der aufgepeitschten hirnlosen Masse. Das reicht denen.
Tja, lieber „Standard“, das in Verbindung mit der Löschpraxis im Forum ist es, was euch den Namen „Lügenpresse“ verschafft, und dicht die „rechte Denke“ irgendwelcher Leute, die eure Schmierenkomödie durchschauen.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Tür 5

Das gestrige 5. Türchen des Adventkalenders bescherte vor Allem viel Arbeit, deshalb blieb nicht viel Zeit zum Presseschauen. Aber ein bisschen was viel doch wieder auf.

Das Zentralkommitee des Oberstens Sowjets von Merkelstan hat sich huldvoll entschlossen, besonders brave Verteidiger der Politik Ihrer Alternativlosigkeit mit einem Orden zu behängen. Der beispielgebende Mut, der dazu gehört, mit der Staatsmacht zu marschieren, muss ja als solcher belohnt und hervorgehoben werden, denn schon immer war es in Deutschland besonders gefährlich und bedurfte besonderer Zivilcourage, sich auf die Seite der Staatsmacht zu stellen.
Und so haben sie einen „Deutschen Engagementpreis“ mit aktiver Steuergeldunterstützung ausgelobt und in der Kategorie „Demokratie stärken“ den Preis an die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ verschenkt. Verliehen würde ja bedeuten, dass man ihn zurückbekommt, aber ich vermute mal, die stecken die Steuerkohle einfach ein und wech is‘.

Da findet sich in dieser „Allianz“ so eine illustre Runde wie die SED, die sich heute hinter dem Namen „Die Linke“ versteckt, und die (zumindest im genau deswegen als „Naziland“ verschrienen Landesosten) dafür bekannt ist, dass sie unter einer beschützten Grenze einen Betonstreifen versteht, auf dem man hemmungslos die eigenen Leute abknallen lassen kann wie Karnickel. Oder die DKP, die, wie es Kommunisten nun einmal zu Eigen ist, da dem System des Kommunismus nun einmal die Diktatur inhärent ist, weshalb sie bei jedem praktischen Versuch auch immer als endgültiges Ergebnis entsteht, bereits in ihrer Ideologie zutiefst demokratiefeindlich ist und in ihrer Verherrlichung brutaler und sadistischer Diktatoren und Terroristen von irgendwelchen Hinterhofglatzen mit unverhohlener Begeisterung für den Rotzgebremsten kaum noch zu unterscheiden sind. Oder die Antifa – na, zu denen brauche ich wohl nichts mehr sagen. Unterstützt von der SED und ausgerüstet mit rabenschwarzen Marx-Engels-Lenin-Kapuzenshirts aus dem DKP-Shop randalieren und brandschatzen die ganze Straßenzüge nieder im heldenhaften Kampf gegen den Neofaschismus, Rassismus, Sexismus, Heteronormativität, Islamophobie, Xenophobie, Homophobie, Phobophobie und den ganzen Rest des selbstgebastelten Popanz, hinter dem sie die Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit verstecken.

Diese Vertreter der Toleranz und des bürgerlichen Aufstehens gegen das Maassche Wegducken bilden genau die Filterbubble, aus der dann Anschlags- und Morddrohungen gegen Hotels ausgestoßen werden, die es wagen, dem Buchstaben des Gesetzes folgend und verfassungskonform einen AfD-Parteitag zu beherbergen und liefern die geistigen Brandsätze, aus denen dann Anschläge mit Fahrzeugen und Waffen gegen AfD-Plakatkleber und -Wahlhelfer verübt werden. Sie bilden den Bodensatz, aus dem Hass, Verhetzung und Gewalt aufblubbern, der sich dann in tobender Raserei, Brandschatzung, Steinwürfen und Prügelattacken im Namen von Gewaltfreiheit, Frieden und Toleranz entladen, aber man darf niemals vergessen, es ist guter Hass und gute Hetze und gute Gewalt, weil linke Zivilcourage, und Zivilcourage bedeutet heutzutage, mutig die Politik der Regierung gegen Opposition zu verteidigen.
Denkende Menschen erkennen den Denkfehler, der Rest kann keinen Fehler bei etwas entdecken, zu dem sie nicht in der Lage sind. Und weil sie so brave Wadelbeißer und Pinscher der herrschenden Kaste sind, werden sie von selbiger stolz mit einem Preis betackert, und freuen sich ihre hirnlosen kleinen Birnen grün und rot, weil sie so brave Hündchen ihrer Herrchen sind.

Doch was ist noch passiert an diesem Wintertag?
Der PI-Autor Michael Stürzenberger wurde in zweiter Instanz wieder freigesprochen. In einem beispiellos an den Haaren herbeigezerrten Politprozess wurde er wegen historischer Berichterstattung über die Kollaboration der Nazis mit den Arabern verurteilt, da ja bereits das Benennen historischer Fakten als „Verhetzung des Islam“ bewertet wird. Dass er von einem Polizisten angezeigt und einer offensichtlich recht weit links aus dem Fenster gelehnten Richterin zu einer Haftstrafe verknackt wurde zeigt ein recht unappetitliches Sittenbild der heutigen deutschen Justiz. Das Revisionsurteil zeigt, dass es noch Reste von Rechtsstaat gibt und sollte Mut machen, dass noch nicht die gesamte Justiz ultralinks durchseucht und obrigkeitshörig geduckt ist.

Bei der Polizei kann man sich nicht so sicher sein. Immer wieder fallen Kollegen aus der oberen Etage den kleinen Beamten am unteren Ende der Karrierekette mit Begeisterung in den Rücken. So kann man mit Erstaunen feststellen, dass offenbar ultralinke Informanten die Behörden infiltriert haben und den linksterroristischen und offen verfassungsfeindlichen Schwarzen Block rechtzeitig vor Razzien gewarnt haben. Man wird wohl kaum in den Kampf gegen die Maulwürfe ziehen, ist man doch mit dem Kampf gegen rechts voll ausgelastet.

In Österreich hat die zwangsfinanzierte stalinistische Medienorgel ORF sich nicht entblödet, in ihrem fortgesetzten Nachwahlkampf auf Seiten der Grünen und Roten Wahlverlierer offensichtliche Fake News zu verbreiten. Man präsentierte eine angebliche Liste der kommenden Minister, irgend ein zugespieltes oder selbst erstelltes Phantasiezettelchen, auf dem Strache als „Heimatschutzminister“ präsentiert wurde. FPÖ und „Heimatschutz“, mehr hat es nicht gebraucht, die linke Filterblase wieder zum Kochen und Toben zu bringen. Fakten sind irrelevant, Dementis werden ignoriert, man kann Hetzen und Aufstacheln nach Herzenslust. So geht Qualitätsmedium und Wahrheitsmonopol. Silberstein scheint wieder draußen zu sein.

Der Rest ist buntes Treiben. Der funktionierende pro-europäische demokratische Rechtsstaat Ukraine ist nicht in der Lage, eine Festnahme durchzuführen und die deutsche FDP ist nicht in der Lage, sich darüber im Klaren zu werden, ob sie jetzt nach Jamaika wollen, wo der Fressnapf wartet, der prall gefüllt für ein einfaches gebrochenes Rückgrat zu haben ist, oder doch lieber eine Partei mit Charakter darzustellen bereit sind. Der böse Trump hat angekündigt, die US-Botschaft in Israel von Tel Aviv in die jüdische Hauptstadt Jerusalem zu verlegen, wo sie bei gesundem Menschenverstand betrachtet auch hingehört. Natürlich sind sofort die Schutzmächte des Islam den Palästinensern zur Seite gesprungen und haben in Gestalt der Jordanier, der Iraner und der EU (vor ein paar Jahren hätte das noch seltsam geklungen) die USA aufs Schärfste vor verheerenden Konsequenzen für die ganze Welt gewarnt. Der Irre von Nordkorea tobt sowieso und will die USA atomar disziplinieren, weil sie es immer noch wagen, Südkorea vor der Wiederholung des Überfalls von 1950 zu beschützen. Und die EU beginnt den Kampf gegen Steueroasen auf der ganzen Welt; man hat penibel eine Liste erstellt und nur zwei kleine Lücken vergessen: die zu den USA gehörenden Bermudas und die EU samt Liechtenstein und Luxemburg.
Hoppala.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Brandgefährlich!

von LePenseur


Das umstrittene Verbot von Adventkränzen an Wohnungstüren sorgt, wie berichtet, seit Tagen für Aufregung im Gemeindebau. Laut Wiener Wohnen dürfen die traditionellen Gestecke aus Brandschutzgründen nicht an den Portalen hängen.
Doch das scheint die Mieter im Karl-Marx-Hof nicht besonders zu kümmern. "Das ist ein Blödsinn", meint Anna Bajkic, die gerade ihren Sohn vom Kindergarten abholt. Dem Verbot kann sie nichts abgewinnen. Noch deutlichere Worte findet ein Herr, der zur Arbeit geht: "Offenbar will man uns umerziehen und die Traditionen auslöschen", meint er.

Eine Dame, die im Park spaziert, will sich ihr Gesteck an der Eingangstür keinesfalls wegnehmen lassen. Außerdem habe man seit der letzten Sanierung ja angeblich feuerfeste Türen. "Teuer genug waren sie jedenfalls", so die erboste Dame. Ins gleiche Horn stößt Christian Eder, der mit seinem Hund eine Runde dreht: "Man kann alles auf die Spitze treiben", meint der Kellner. Hier werde künstlich etwas zu einer Gefahr aufgebauscht.
Nicht nur die Mieter im Karl-Marx-Hof schütteln den Kopf. Auch die Leser des Artikels geizen nicht mit süffisanten Kommentaren:
wthomas2
Dienstag, 5. Dezember 2017 10:29
das ist eben Brandschutz mit System…zuerst verbietet man Adventkränze an der Tür…danach darf man in der Wohnung die Kerzen im Adventkranz nicht mehr anzünden…letzter Schritt ist dann das Verbot für Weihnachtsbäume in Wohnungen…ist ja gar nicht auffällig wohin das führt…
 
Harms
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:59
Liebe Wiener. Ihr habt doch immer wieder diese Kulturveränderer gewählt und es wird nichts nützen sie beim nächsten Mal nicht mehr zu wählen denn dann sind an die 200 000 eingebürgert und denen wird dann beigebracht wo sie das Kreuzerl mach müssen.

jeremias
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:52
soll jetzt wegen Brandschutzgesetz der Weihnachtsbaum in der Wohnung im Gemeindebau auch verboten werden?

observer77
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:15
Hr. Ludwig möchte in Wien Chef der Sozialistischen Islamistischen Partei werden dann macht das doch alles Sinn, Wien wird sich schon unterwerfen klingt eher nach Leninismus diese Praktiken. Zeit um all das raschest zu ändern bevor es zu spät ist.

michael-west
Dienstag, 5. Dezember 2017 09:03
Liegen ausgezogene Schuhe vor einer Moschee nicht manchmal im Fluchtweg?

Quallo
Dienstag, 5. Dezember 2017 08:56
Und die Gebährmaschinentaxis in den Gängen sind kein Problem?
Schaut ganz danach aus, daß den Leuten schön langsam aber sicher wegen der immer offensichtlicher betriebenen Umvolkung der Kragen platzt ...