„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Linker Humor

Hahaha wie lustig, die „Satiriker“ von der „Titanic“ sind endlich auf Böhmermann-Niveau angekommen. Und rufen unter dem Deckmantel der „Satire“ zum Mord am „Baby-Hitler“ Sebastian Kurz auf.



Ja, so geht linker Humor. Man erklärt jeden, der einem nicht zu 100% zu Gesicht steht, zum Ungläubigen, äh, zum Nazi, und erklärt ihn zum lebensunwerten Freiwild. Und unter „Hitler“ geht da eh nix mehr, die sind schon auf dem argumentativen Kellerboden aufgeschlagen und beißen sich jetzt am Estrich die Zähne aus.

Nur mal so ein Gedankenspiel:
Die gleiche Hetze auf einem Bild von Merkel: „Endlich möglich: Alte Ossi-Schachtel abschießen!“
Oder doch Claudia Roth? „Endlich möglich: Heulboje abknallen!“
Vielleicht aber auch das Bild einer Moschee? „Endlich möglich: Islamistenbrutstätten eliminieren!“
Na, ist das Satire?
Wer jetzt noch die Frage mit „Ja“ beantworten kann, kann sich zurücklehnen.
Wer nicht, sollte sich fragen, warum bei einem solchen verhetzenden Hass-Getwittere die Amadeu-Antonio-Stiftung schweigt.

Übrigens, liebe „Titanic“-Hetzer, die ihr euch für Satiriker haltet, nur weil unter diesem Deckmantel jede linke Hetze verkauft werden darf: Satire ist zwar immer Provokation, aber Provokation ist nicht immer Satire. Manchmal ist sie einfach nur billige Hetze. Satire mit Niveau, das wäre ein Bild, was das Subjekt der Lächerlichkeit preisgibt, Kurz verschaukelt, ihn auf Silberstein-Niveau als Baby auf Schüssels Arm zeigt, ja, das ist Satire.

Satire, das ist etwas, was mit Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung einhergeht und nicht auf dem Grabbeltisch der Geschmacklosigkeiten einfach als Bodensatz unten ausflockt. Ihr seid keine Satiriker, nur weil ihr im übertragenen Sinne Haken- und Fadenkreuze an Hauswände schmiert, denn da bewegt ihr euch auf dem gleichen Niveau wie Leute, die Schweineblut auf Moschee-Baustellen kippen. Ach was, die sind sogar noch lustiger, weil sie niemanden körperlich gefährden.

Wer Aufruf zum Mord als Schenkelklopfer sieht ist auf einem geistigen Niveau unterwegs, wo man sich über Besachwaltung ernsthaft Gedanken machen müsste. Das ist die mentale Ebene von Hinterhofglatzen, die sich bei einem echten doitschen Bier in der Stammkneipe gegenseitig ausmalen, wie lustig es wäre, sowas wie Merkel oder Schulz mit dem Baseballschläger in die Gosse zu prügeln.

Naja, wer sich auf diesem Niveau geistiger Pantoffeltierchen wohl fühlt, wird wohl weiter dieses linksbedruckte Klopapier kaufen und sich freuen, wenn dort linksextreme Hetze auf den nächsten G20-Gipfel vorbereitet. Was zu dem Rückschluss führt: Wer sowas jetzt noch kauft, ist einfach krank im Hirn. Sorry, aber einen anderen Schluss kann ich nicht ziehen.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Erkenntnis

Die Grünen sind das beste Beispiel dafür, dass man alles erreichen kann, wenn man nur hart genug dafür arbeitet.

False flag?

von LePenseur


Wir Ösis sind ja schon gestählt durch den letzten Wahlkampf: daß das, was im Internet kursiert, nicht unbedingt von dem stammen muß, von dem es angeblich stammen soll, ist uns nicht mehr neu (nur den ca. 27 Prozent, welche diese Verbrecherpartei gewählt haben — oder es ist ihnen einfach legal-illegal-scheißegal ...). Nun tauchen auch zu den Vorgängen in Las Vegas interessante Details auf:
False Flag-Operationen haben gemein, dass sich das transportierte Narrativ im Laufe der Zeit ändern muss, da immer wieder neue Erkenntnisse auftauchen, die nicht mit der offiziellen Version in Einklang zu bringen sind.
Auch Las Vegas bildet hier keine Ausnahme. Nachdem die Polizei bereits den Attentats-vorgang abgeändert hat und dadurch noch mehr Fragen bei Menschen aufwarf, die die offizielle Berichterstattung nicht unhinterfragt hinnehmen wollen, kommt nun eine neue Dimension hinzu.
Der Schlußsatz des kurzen Artikels ist freilich ein Knüller:
... die jetzigen „Anpassungen und Gegebenheiten“ im Falle Las Vegas lassen immer mehr Stimmen laut werden, die davon ausgehen, dass das Attentat eine False Flag- Operation oder eine schief gelaufene Psy-Op der Geheimdienste war – inklusive mehrerer Schützen. Mit dem Ziel schärfere Waffengesetze einführen zu können.
Wenn man das im Kontext eines Artikels auf LewRockwell liest, in dem über die nach wie vor nicht veröffentlichten, sondern in geheimen Dossiers verschlossen gehaltenen Vorgänge um die Ermordung von J.F.K. und zu den vielen Versuchen zur Ermordung von Castro u.a. folgendes berichtet wird:
In 1961, Cuban exiles, with the backing of Kennedy and the US government, tried to overthrow Castro in the Bay of Pigs debacle. The plan was to assassinate Fidel and Raúl Castro along with Che Guevara. On the day President Kennedy was assassinated in 1963, an agent was sent on a mission to kill Castro.
Yet the plotting against Castro was carried out under four US presidents, and only Kennedy was murdered.
Previously released CIA files show the Agency was, incredibly, in league with the Mafia in plotting some of the 600 attempts on Castro’s life.
One file even indicates Robert Kennedy saying he was “angry” when he found out. But he didn’t call a halt to this unholy alliance.
Wie geradezu harmlos muten angesichts solcher Sittenbilder von Staatsverbrechern in unseren ach so vorbildlichen »Demokratien« die paternalistisch beschwichtigenden Worte von Reichskanzler Fürst Bismarck an, der bekanntlich meinte:
Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.
Damals waren eben offenkundig Zeiten, in denen Leute noch gut schlafen konnten ...

Unfähigkeit

Die Masken bröseln den grünen feminazistischen Genderinnen weiter vom Gesicht. Die Wiener Peinlichkeit und eine der treibenden Kräfte bei der Selbstzerlegung der Grünen, die Stadträtin Vassilakou, kommt zu der zweifelahften Erkenntnis:

Die Wähler haben uns vernichtet.“

Auch hier wieder: Andere sind schuld. Es sind nicht eigene Präpotenz und Unfähigkeit, Verlogenheit und Dummheit, nein, es sind die Anderen.
Und es sind ausschließlich Männer. Denn nirgendwo ist ein Gendern zu sehen, kein „die Wählerinnen und Wähler“, sondern nur „die Wähler“. Die sind schuld.
Immer, wenn Feministinnen die Karre an einen Baum fahren, ist irgendwo ein Mann, der schuld daran ist. Der den Baum gepflanzt hat oder die Karre so wenig frauenfreundlich gebaut hat. Aber nie liegt es an der eigenen Unfähigkeit. Je größer diese ist, umso weniger.
Und die wundern sich, dass sie keiner mehr wählt.

Die Nutzlosen

Das leise Singen eines Schleifsteines hallt durch die Flure der Grünen, die sich wohl bald in einem Kleinbüro zusammenkuscheln müssen, wenn erstmal die Millioneneinnahmen aus Parteienförderung und Klubförderung ausbleiben und fast vier Millionen für die Schulden aus der Wahlfinanzierung zusammengekratzt werden müssen, und es ist der Schleifstein der die Schneide der Guillotine schärft, bevor das Große Kopferollen beginnt. Vereinzelt ist auch ein hartes Kratzen zu hören und unter dem Hintern diverser Bundesvorstandsmitglieder bilden sich kleine Häufchen von Sägespänen neben den Sesselbeinen.

Man hat sich überhoben. Das kommt eben davon, wenn man überheblich ist. Immerhin hat man einen Bundespräsidenten installiert und glaubte sich damit unbesiegbar, und hat nicht eine Sekunde begriffen, dass der nicht etwa gewählt wurde, weil er ein Grüner ist, sondern weil er es erstaunlich erfolgreich geschafft hat, den Blau-Verhinderern vorzugaukeln, eigentlich überhaupt nie richtig ein Grüner gewesen zu sein.

Ausgerechnet Ulrike Lunacek kurz vor der eurokratischen Mumifizierung nochmal aus der Brüsseler Nekropole auszugraben und als strahlende Erneuerung zu präsentieren, und das nach der Implosion des intriganten Innenlebens um die Karawankenmamba, ließ selbst hartgesottene Grünwähler den Kopf schütteln; zu sehr ergab sich das Bild einer personell ausgebluteten Versagertruppe. Alles roch nur noch nach feministischer Nabelschau, aber nirgends kam mehr ein Problem zur Sprache, das die Menschen in der alltäglichen Lebensrealität bewegt. Binnen-I und Diversitätsjubel angesichts explodierender Mieten, einer krachenden Wirtschaft, Migrationskrise und Kriminalitätsexplosion locken keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Und wenn diese Inhaltsleere auch noch von einer abgehalfterten wie -gehobenen Eurokratin präsentiert wird, die vor laufenden Kameras argumentatorische Inkompetenz mit weinerlichem Prinzessinnengehabe auslebt, dann ist der Absturz vorprogrammiert.

Und sie kapiert es nicht. Typisch Feministin, die zwar von selbst nichts auf die Reihe bekommt aber davon überzeugt ist, einfach dadurch bereits überragend zu sein, weil sie, um es mal mit den Monty Pythons zu sagen, eine Mumu hat. Nach oben getragen nicht durch Kompetenz sondern parteiinterne Intriganz und Quotenforderung, bekommt sie einmal im Leben eine wirklich herausfordernde Aufgabe übertragen, bei der sie erwartungsgemäß die Karre an die Wand knallt, nur um dann festzustellen, dass – na, wer hat es erraten? Richtig – ein Mann daran schuld ist! Und deshalb hat sie noch am Wahlabend nach dem weiblichen Heulkrampf begonnen, typisch feministisch gegen Peter Pilz anzugiften, der natürlich die volle Verantwortung für das eigene Versagen trägt. Ohne irgend einen Mann, der für sie verantwortlich ist, kommen die Feminazissen eben nirgends aus.

Und so werden die Messer gewetzt und erste Stuhlbeine angesägt, während der bereits vom Präsidentenwahlkampf und jetzt noch viel höher verschuldete Inkompetenzhaufen in Schockstarre liegt. Vollkommen planlos, weil die Fähigkeit zur Reflektion schon lange im unermesslichen Mittelmeer ihrer moralischen Überheblichkeit und Fehleinschätzung der eigenen Inkompetenz jämmerlich ersoffen ist. Lunacek wird sich heulend nach Brüssel zurückschleichen und den Schrotthaufen hinter sich lassen; dort kann sie dann die Schuld des Verräters beweinen und über den üblen „Rechtsruck“ in Österreich beschweren. Zurück in ihrer Filterblase kann sie sich wenigstens voll und ganz der Pflege ihrer Realitätsverweigerung widmen. Aus dem Alter, noch lernfähig zu sein, ist sie sehr wahrscheinlich heraus.

Nachdem die grünen Genderistinnen ihre eigene Parteijugend zu den Kommunisten getrieben und den alten Rest an realitätsbezogenen Mitgliedern rausgeekelt haben, bleibt ein zerstrittener stutenbissiger Haufen übrig, der sich überlegen sollte, seine Bundesorganisation einfach aufzulassen. Mit dem verbliebenen Bodensatz wird das nichts mehr.
Sollen sie einen Verlag gründen und Märchenbücher gendern. Sowas kauft zwar keine Sau, aber irgendwer in irgendeinem Amt wird sich noch finden, der das üppig mit Steuergeld fördert. Und ob das Ergebnis ihrer Arbeit irgend einen Nutzen hat, ist eine Frage, die sie sowieso nicht gewohnt sind.

Montag, 16. Oktober 2017

Rot-Blau

Wie tönte unsere Pizza-Prinzessin bei ihrem Busenfreund im Rotfunk vor sechs Wochen?

Wenn er Zweiter werde, gehe er in Opposition. Und eine rot-blaue Koalition sei Lichtjahre entfernt. Mit diesen beiden Aussagen wartete SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern am Montagabend im ORF-Sommergespräch auf. Zwei klare Botschaften, mit denen Kern sechs Wochen vor der Nationalratswahl noch das Steuer herumreißen möchte.“

Tja, das liest sich hier nur einen Tag nach der Wahl anders:

Nach vierstündigen Beratungen beschlossen Präsidium und Vorstand, mit allen infrage kommenden Parteien über eine etwaige Koalition zu reden. Das heißt: Auch Rot-Blau ist eine Option.“

Und die „Standard“-Poster? Tja, die sind plötzlich ganz handzahm. Rot-Blau, das wäre jetzt nicht gerade eine Traumkoalition, aber naja, immer noch besser als der böse Basti, und Schwarz-Blau ist sowieso des Teufels, da marschieren die Nazis auf, aber Rot-Blau würde das verhindern…
Den Kanzler zu stellen ist es wert, alle Parteibeschlüsse und Feindschaften über Bord zu werfen. Gestern trennten sie noch „Welten“, heute schon wird über den Preis einer „Welt“ in Silberlingen verhandelt.

Und was aufgefallen ist: im ganzen Wahlkampf habe ich nicht ein Plakat von Strache gesichtet, das wie gewohnt mit Hakenkreuzen, Nazirunen oder Hitlerbärten verziert war. Die Sozen haben ihre Stiefeltruppe scheinbar an der Kandare gehalten. Was auf zwei Dinge hinweisen könnte: erstens, dass diese Option schon immer in den Köpfen der Roten war und zweitens, dass sie solche Sudelaktionen auch in der Vergangenheit durchaus auf Parteiweisung steuern konnten.

Wiehnachtliches

Michael Klonovsky, eine Freude und Inspiration an jedem Tag, mit einem umwerfenden Argument für jede Diskussion mit durch kultursensibel vermiedene Erklärung des Hintergrundes unserer Feiertage aufgerissene Wissenslücken mit sich herumtragenden zeitgeisteltrigen Nachwuchs:

Innenminister Thomas de Maizière hat die Einführung eines muslimischen Feiertages vorgeschlagen. Aber es gibt bereits einen. Am 25. Dezember feiern wir die Geburt des zweitwichtigsten islamischen Propheten. Ich meine, das sollte genügen.“

Meine ich auch.

Wahlsieger

Was haben wir gelernt aus dieser Wahl?
Es interessiert den Wähler nicht, mit welchen Mitteln eine Partei arbeitet, mit welcher Niedertracht und krimineller Energie, mit welcher interner Blödheit und Intriganz, mit welchen dubiosen Gestalten sie sich ins Bett legt und was für Dreck sie um sich wirft. Auch Inhalte spielen keine große Rolle, denn bis auf die drei immer gleichen Stehsätze kam von den Kandidaten genau gar nichts. Nein, es geht eigentlich nur darum, ob der Spitzenkandidat den Leuten genug gefällt, sympathisch und emotional ansprechend ist, das genügt in postfaktischen Zeiten.

Anders ist das Ergebnis der SPÖ nicht mehr zu erklären, die maximal einen Einser vor ihrem Ergebnis stehen haben müsste, wenn man nicht von der erschreckenden Vermutung ausgehen will, dass ein Viertel der Österreicher skrupellose Armleuchter sind, die einen persönlichen Vorteil von einer Regierung der Klientelbeschenkung haben und dafür egal welchen Kriminellen wählen würden, Hauptsache es klingelt in ihrer Kasse.

Bei der Frage, ob so viele Landsleute einfach Idioten sind, die nix überzuckern, oder berechnende gemeine Armleuchter, denen für persönlichen Vorteil egal ist, ob das Land vor die Hunde geht, klingt die erste Antwort zumindest tröstlicher. Aber die Lehren, die Parteien aus diesem Wahlkampf und dem Ausbleiben einer Wählerreaktion darauf ziehen können, dürften sich auf kommende Wahlschlachten nicht unbedingt qualitätssteigernd auswirken.

Der eigentliche Wahlsieger heißt Tal Silberstein.
Widerlich.

Fake News

Nachdem es nur Schweigen in den Medien zu den nächtlichen Verwüstungen der Verlagsstände der „Rechten Verlage“ auf der Frankfurter Buchmesse gab, wabert jetzt aber ein Riesenskandal durch die deutschen Medien, weil es angeblich zu brutalen Übergriffen von Neonazis auf einen armen vorbeigehenden Linken gekommen sei.

Die Wahrheit hat dankenswerterweise Hadmut Danisch auf seinem Blog aufgedeckt: Der Linke wollte in eine Lesung stürmen und wurde von der Polizei überwältigt, die diese Veranstaltung vor genau solchen offenbar latent aggressiven und gewalttätigen Toleranzfaschisten beschützen muss. Es gibt sogar ein Video davon. Es lebe das Smartphone, das immer mehr Lügen aufdeckt.
Aber bezeichnend ist die weiterhin erfolgende mediale Dauertrommlung dieser Fake News eines verlogenen linken Gewalttäters in den Systemmedien. Man ist sowas von geil auf bad news about the right-wings, dass man auf jede Recherche, jede Reflexion, jedes Denken verzichtet und geifert und hetzt hasszerfressen jede Lüge durch. Sie haben nichts gelernt. Gar nichts.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Die Systemparteien haben sich konsolidiert

von LePenseur


Es war eine Wahl, wie wir sie — mutatis mutandis — bereits vor ein paar Wochen in Deutschland erlebten: in manchem ein wenig weniger kurios im Ergebnis, in manchem jedoch noch kurioser. Insgesamt jedoch für jeden Freund von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit alles andere als erfreulich ...

Doch fangen wir bei den wenigen erfreulichen Punkten des heutigen Wahlausganges (sofern er nicht von Magic Christian noch durch das systemisch betrugslastige Wahlkartensystem in einen kleinen Sieg umgefälscht werden kann):

1. immerhin sind mehr als ein Viertel der Wähler bereits aufgewacht. Das ist immerhin schon eine signifikante Zahl — und der etwas gallige Hinweis von Generalsekretär Kickl, daß bei Mitrechnung der ÖVP-Stimmen, die schließlich für ein weitgehend von der FPÖ abgekupfertes Wahlprogramm erzielt werden konnten, die Zahl der Aufgewachten sich den 60% der Wählerschaft nähert, hat inhaltlich auch seine Berechtigung. Der Rest freilich dämmert noch dahin. Was bei über 40% der Wählerschaft auch nicht gerade beruhigend stimmt.

2. Daß die Grünen, so wie's momentan aussieht, endlich aus dem Parlament fliegen, wäre zwar erfreulich, wird aber durch den Umstand, daß die Partei eines zwielichtigen, linksextremistischen Egomanen (und Ex-Grünen) dafür in den Nationalrat einzieht, mehr als getrübt. Die sprichwörtliche »Melonenpartei« (außen grün, innen rot) wäre damit geschält — aber der tiefrote Rest säße nach wie vor im Parlament. Meine Begeisterung (und wohl nicht bloß meine!) darüber hielte sich in Grenzen.

3. Daß die pinke Truppe um den NLP-Spezialisten Strolz durch ihren fast selbstverleugnenden Kotau vor der abgehalfterten Ex-»Spitzenjuristin« Griss praktisch nichts gewonnen hat, erheitert zwar, aber auch nur mäßig — gibt aber zur Hoffnung Anlaß, daß dieses Zeitgeist-Trüppchen vielleicht bei der nächsten Wahl dann doch wieder aus dem Parlament fliegt.

Und damit wären auch die kleinsten Reste von Erfreulichkeit dieses Wahlergebnisses seziert. Denn alles andere reicht von unerfreulich bis schlicht und einfach: skandalös.

Eine Partei wie die SPÖ, die sich ungeniert des gezielten Rufmordes als Wahlkampfmittel bediente, wird von den Wählern nicht abgestraft, sondern landet (sofern Magic Christian, s.o., nicht greift!) auf demselben Stand wie vor vier Jahren. Man kann demnach davon ausgehen, daß mehr als ein Viertel der österreichischen Wähler keinerlei Problem damit haben, eine Partei zu wählen, die sich mit kriminellen Machenschaften — koste es, was es wolle — an der Macht halten möchte. Ein Sittenbild enthüllt sich unseren Augen! 

Daß fast ein Drittel der Wähler einem dem damaligen Chef gegenüber höchst illoyal agierenden Ankündigungspolitiker und Plagiator auf den Leim gegangen sind, läßt das Vertrauen in die Weitsicht der Wählerschaft nicht gerade steigen. Was erwarten die jetzt eigentlich? Daß der smarte  Ankündigungspolitiker Kurz auf einmal wirklich etwas macht — was ihn vielleicht Polularität kosten könnte? Und selbst wenn er es versuchen wollte: er wäre angesichts der mächtigen Hintermänner in der ÖVP politisch schneller tot, als er bis drei zählen könnte!

Es darf nicht vergessen werden, daß der ÖVP-Filz in Bünden, Ländern und Kammern zwar vor der Wahl Kreide gefressen hat, weil diese Apparatschiks genau wußten, daß sie mit einem Aufbegehren gegen Kurz vor der Wahl Selbstmord mit Anlauf begehen würden — aber nach der Wahl sieht die Welt, dank eines stattlichen Wahlergebnisses, schon wieder anders aus! Dann werden sich die alten Seilschaften wieder zu Wort melden, und Kurz (ob er es will, oder nicht, ob er es jetzt schon weiß, oder nicht ...) zu »überreden« wissen, daß eine weitere Koalition mit einem »vernünftigen« Partner, wie bspw. dem Doskozil von der SPÖ doch viiiiel vernünftiger und erfolgversprechender ist, als eine riskante Koalition mit der FPÖ. Und der Hofbürger wird dem kleinen Basti auch ganz großväterlich ins Gewissen reden, wollen wir wetten ...?

Man kann also — und hier begebe ich mich auf das ungeliebte Terrain des Propheten, der (wenn er rechtbehält) wie Kassandra gehaßt, oder (wenn durch kommende Ereignisse widerlegt) verhöhnt wird — davon ausgehen, daß das Rot-Schwarze Gewurschtel durch ein Schwarz-Rotes ebensolches ersetzt wird. Denn daß Kurz in den Koalitionsverhandlungen wirklich an die FPÖ große Konzessionen — wie z.B.: eine starke direkte Demokratie, ORF-Privatisierung und Abschaffung der ORF-Gebühren, Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft bei den Kammern, Abstriche bei Sozialleistungen an Migranten, etc. — macht (d.h.: wird machen dürfen!), wäre wohl eher unrealistisch. Ohne solche Konzessionen wäre freilich die FPÖ gut beraten, den Drang nach Pöstchen noch zu bezähmen, und lieber aus der Opposition die einander bald (wie zuvor) durch taktische Spielchen kannibalisierenden GroKo-Zwillinge beim Untergang zu beobachten.

Der FPÖ ist jetzt überhaupt Vorsicht anzuraten: denn es ist durchaus denkbar, daß die politischen Drahtzieher in der EU und jenseits des Atlantik jetzt eine gezielte Falle stellen wollen: zunächst (Schein-)Konzessionen der ÖVP an die FPÖ in Richtung auf mehr Freiheit, Re-Nationalisierung der Kompetenzen weg vom Moloch Brüssel, Eindämmung der Invasorenhorden aus Süd und Ost — und dann, leider, leider: geht halt alles nicht, weil da die EU-»Partner« nicht zustimmen wollen, weil dort ein Stirnrunzeln aus Washington ernstgenommen werden sollte, weil — Überraschung! — auf einmal eine europaweite Medienkampagne läuft gegen den ... — ach, ist doch piepegal gegen wen, Hauptsache: einer von diesen FPÖlern wird angepatzt! Und nochmal ein paar profitable Jahre für die Systemlinge herausgeschunden ...

Nein, defintiv: Wahlen waren schon einmal ein erfreulicheres Thema für Kommentare. In Zeiten von Big Data, allgegenwärtiger Bespitzelung, Bevormundung und Gängelung, immer höherer Abgaben (die jegliche wirtschaftliche Freiheit der Bürger zur Farce machen!) und einer weltweit vernetzten Polit-Mafia, die sich durch Demokratie-Simulation an der Macht behaupten kann, ist das alles nicht mehr wirklich lustig. Vor allem, wenn ein Ausweg aus der Malaise wohl nur durch Bürgerkriege gefunden werden könnte.

Die DDRler hatten's damals leichter: ihr Staat kollabierte fast widerstandslos — und ein über Deutschland sturmfreies Zyklon-Auge der Weltpolitik ermöglichte einen friedlichen Übergang. Es wäre vermessen, in einem Menschenleben solche historische Zufälligkeiten zweimal zu erhoffen. Und selbst wenn — an welchen »großen Bruder« sollte sich Österreich denn anschließen? Und wäre das überhaupt wünschenswert ...?

Fürwahr: wir leben in interessanten Zeiten. Und Kenner chinesischer Sprichwörter wissen, was das heißt ...

Prost

Sonntag abend 18:45, Hochrechnung auf ORF und Puls4: Grüne 3,8%; Hochrechnung servusTV: Grüne 3,6%.
Und das bereits unter Einberechnung der erwarteten Briefwahlergebnisse.
Wenigstens das hat gesessen.
Der Rest: wie erwartet. Schwarz vorne, Rot und Blau zittern um Platz 2.
Prost!

Abwarten

Die „Salzburger Nachrichten“, vorsichtig ausgedrückt ein eher linksaffines Blatt, haben ihrem Chefredakteur, also sich selbst, eine Bühne gezimmert und trällern von dort das Lied linksmedialen Demokratieverständnisses.
Zwei Punkte nur möchte ich da herausgreifen, die mir besonders aufgestoßen sind.

„Diese Verwerfungen mit den verschiedenen Kampagnen gegen einzelne Kandidaten, das war für mich überraschend stark.“

Nicht verschiedene, sondern eine. Von den Roten. Gegen alle anderen.
Realitätskonstruktivismus bis zum letzten Atemzug.
Aber es kommt ja nochwas.

„Ich hätte mir im Vorfeld gewünscht, dass sich die Parteien zu einer Koalitionsfrage durchringen können. Ich fände es gut, wenn die Menschen in diesem Land wüssten, mit welcher möglichen Regierung sie es zu tun haben, wenn sie eine Partei A, B, C, oder D wählen. Das hat in Österreich keine Tradition und es war auch diesmal nicht so. Sie haben uns alle auf den heutigen Tag verwiesen.“

Genau. Und das vollkommen zu recht. Denn grundlegend haben in einer Demokratie erstmal alle Parteien mit allen Parteien zu sprechen, und wer in welcher Verhandlungsposition ist und welche Optionen es gibt, weiß man nun mal erst nach der Wahl. Da haben die Medien genug meinungsmanipuliert. Und die Wähler sind oft genug umgefragt worden, welche Konstellation sie bevorzugen und welche mehrheitlich ablehnen, die entsprechenden Rückschlüsse müssen schon die Parteien selbst ziehen.

Pech für die Medien, die sich das gerne schon vorher nach Wunsch zurechtlegen würden. Aber jetzt ist erst mal der angebliche Souverän dran. Einmal in fünf Jahren müssen die Medien warten, bis ihre Konsumenten entschieden haben, was morgen in der Zeitung steht. Die nächsten vier Jahre und 364 Tage läuft es dann wieder seitenverkehrt.

Solidarprinzip

Da plärren die Sozen nach einer Maschinensteuer, denn immer wenn ein Automat die Arbeit eines Menschen ersetzt, will der Staat nicht auf seine Einnahmen verzichten. Aber kaum sagt man ihnen, dass die Leistung dieses Automaten auch von irgendwem bezahlt werden muss und das üblicherweise in der Privatwirtschaft jenseits von Weichen und Bahnsteigen immer der Kunde und nur der Kunde allein ist, toben sie los, dass der Kunde aber niemals für eine erbrachte Dienstleistung, auch am Automaten, zur Kasse gebeten werden darf. Denn für den Kunden muss alles gratis sein.

Und was passiert dann?
Richtig, die Vereinigten Sozialisten von Rot, Blau und Grün bestimmen per Gesetz, dass die Inanspruchnahme einer Dienstleistung wie der Bargeldabhebung an einem Automaten eines Drittanbieters grundsätzlich von der Bank bezahlt werden muss. Um es für unsere Prinzessin klar zu machen: Wenn ich als Kunde eine Ware von einem Händler bestelle, hat die Post die Dienstleistung des Transportes entweder gratis zu erledigen oder das Porto allein dem Händler zu verrechnen, der das aber nicht an den Kunden weitergeben darf. Was wird der Händler machen? Er wird das Risiko der Versandkosten eben auf alle Preise und damit alle Kunden aufteilen.

Und so wird des Sozialisten Höschen wieder feucht vor Freude, denn es passiert das, was sie bei anderen ja so kritisieren aber selbst anstreben: die Sozialisation der Kosten. Damit jener Kreis an Kunden, der solche Automaten nutzt, mit dem Gefühl, seine Interessen wären der Politik ein Herzensanliegen, die von ihm selbst angeforderte Dienstleistung gratis nutzen darf (Personifizierung des Nutzens), müssen alle, auch jene, die diese Dienstleistung nicht nutzen, dafür zur Kasse gebeten werden (Sozialisation der Kosten). Alle Bankkunden zahlen. Auch die, die nichts davon haben. Linkes „Solidarprinzip“: Solidarität bedeutet nicht, dass alle in der Not zusammenstehen und sich gegenseitig helfen, sondern das einige eine Leistung schmarotzen, für die alle anderen zu blechen haben.

Die Alternative, von einem Kommentator bei der „Presse“ sogar lautstark gefordert: Wenn den Banken das nicht passt, sollen sie eben die Dienstleistung einstellen. Von denen gibt es eben kein Geld mehr an Bankomaten.
Genau. So stellt sich ein strammer Sozi die Marktwirtschaft vor: Nicht der Kunde kann frei entscheiden, ob und wann er welche Dienstleistung nutzen möchte und was ihm das wert ist, sondern die Bank (oder noch besser: der Staat) legt fest, was es gibt und was nicht.

Denn jetzt kann ich entscheiden, ob ich mir das Bargeld vom Bankomaten meiner Hausbank gebührenfrei hole oder gegen Entgelt an einem anderen Automaten, zu dem ich bequemer komme, aber dafür eben bezahle.
Ich.
Frei.
Liberal.
Neoliberal.
Das muss ja des Teufels sein...

Gedanken zum Wahltag

Bevor es nach dem heutigen Abend ans Eingemachte geht und die Menschen erkennen müssen, dass sie wahrscheinlich einer großen Show aufgesessen sind, die von langer Hand geplant wurde, hier noch eine kleine Grafik:


Was kann man darauf erkennen, wenn man den Linien folgt?
Richtig, ohne den kometenhaften Aufstieg des Herrn Kurz wäre die FPÖ mit Abstand stärkste Kraft und es bestünde keine Chance auf eine Fortführung der unseligen Koalition aus Rot und Schwarz. Es war die letzte Gelegenheit, das Ruder herumzureißen. Und es war wahrscheinlich abgesprochen. Denn die SPÖ wusste von den kommenden vorgezogenen Neuwahlen bereits im Herbst 2016, als sie Silberstein engagierte um den Wahlkampf zu starten. Von wem? Woher? Kurz übernahm erst im Mai 2017 die ÖVP. Vorher wäre auch sinnlos gewesen, es musste erst der Bundeswauwau installiert werden.

Ist das auch anderen aufgefallen, dass Norbert Hofer in den letzten vier Wochen vor der Wahl nicht nur von verschiedenen Seiten äußerst untergriffig angegangen wurde, bis hin zum „Krüppel“ (es riecht nach Silbersteins Ausdünstungen), sondern sich auch extrem zurückgenommen und die letzten Duelle mit einem eher schwachen und inhaltsleeren Van der Bellen fast an diesen verschenkt hat? Als ob man den Braten gerochen hatte und wusste, dass im Falle eines Präsidenten Hofer ein „Antifa“-Wüten durch das Land gegangen wäre. Schon damals war das dümmliche Argument, ein blauer Präsident und eine blaue Regierungsbeteiligung würden sich demokratisch ausschließen, da die Überwachungsfunktion des Staatsnotars dann ausgeschaltet wäre, im Umlauf, und keinem fiel es auf, dass doch genau das, nämlich Präsident und Kanzler von der gleichen Partei, bisher doch der gelebte Normalzustand war, ohne dass das Land untergegangen wäre. Aber Strache wollte wohl auf Nummer Sicher gehen und lieber den wirklich gestaltenden Kanzler angehen anstatt einen Parteisoldaten zum machtlosen Präsidenten zu machen und damit eine Einheitsfront gegen die FPÖ zu zementieren.

Was man auf dem Diagramm gut sehen kann ist der spiegelbildliche Verlauf der Kurven von Blau und Schwarz. Das erfolgreiche Installieren des Plauder-Darlings mit der geilen Frisur scheuchte die von der ÖVP Enttäuschten zurück in deren angeblich erneuerte Reihen. Worin die Erneuerung liegen soll außer im ausgehängten Gesicht, leeren Phrasen, neuer Farbe und dahinter dem gleichen Block aus Banken, Bünden und Beamten wie vorher, kann keiner erklären. Leeres Gefasel von „neuem Stil“ und „neuer Politik“ kennen wir schon von Strolz, da ist nichts originell dran und bietet auch keine Inhalte. Kurz ist nur durch Worte aufgefallen, aber nirgends durch Taten. Wäre er in Opposition, hätte man Verständnis dafür, aber er sitzt in der gleichen Regierung, in der er jetzt aber wirklich mal mit arbeiten anfangen will. Ebenso wie Kern. Hä??

Als Silberstein engagiert wurde, war die ÖVP doch kein Feindbild der SPÖ, ganz im Gegenteil, es war der wegbrechende, absterbende Partner der vergangenen Legislaturperioden und nur dessen Wiederaufstieg der einzige Garant für eine Fortführung der Großen Koalition, zu der bisher der gelernte Österreicher immer nur die Wahl hatte, wer im GroKo-Bett oben liegt. Der erklärte Gegner der SPÖ war immer und ist immer noch die FPÖ.

Die Roten hatten ihre Peinlichkeit Faymann, nicht mit der Verschleppung der Präsidentenwahl rechnend, zu früh entsorgt und durch den Ankündigungsyuppie Kern ersetzt, der aber binnen allzu kurzer Zeit seine Munition bereits verschossen hatte. Da war jetzt nichts mehr im Köcher, um noch mal ein paar Prozente zu generieren. Aber bei den Schwarzen war Luft nach oben, die Peinlichkeit Mitterlehner huschte noch in eine mentale Burka gehüllt hinter dem Präpotenzenkanzler hinterher. Also wurde dieser gegen Strahlemann Basti ersetzt – und der enttäuschte nicht. Aber er musste vorgezogene Wahlen ausrufen, erstens weil nicht sicher war ob Juncker ernst macht mit dem EU-Beschluss gegen Grenzkontrollen im November und zweitens musste ein Ergebnis her, bevor auch Kurz‘ Dampfplauderei als solche entlarvt würde und sein Stern wieder sinkt.

Und jetzt kommt es: Was macht Silberstein? Richtig: Massives Anschütten von Kurz und Kern. Was hat das jetzt mit diesem Wahlkampf zu tun? Ganz einfach, was bei der ganzen Diskussion komplett unterging: die ganze Zeit wurde es so dargestellt, als wäre es die FPÖ, die diese Hetze betreiben würde. Der empfindsame österreichische Wähler ist nämlich nicht aufgerüttelt durch negative Meldungen gegen Kurz und Kern, sondern angewidert von der üblen Hetze gegen die Beiden. Der eigentlich getroffene bei der ganzen Schmiere ist Strache. Und der konnte jetzt nicht real anfangen gegen die beiden zu Felde zu ziehen ohne noch mehr als der miese Anpatzer dazustehen und sich die letzte Hoffnung auf eine Regierungsbeteiligung zu vermauern. Falls die jemals da war.

Und so ist als Ergebnis der ganzen Schmierenkomödie die Koalition aus Schwarz und Rot, nur mit leichtem Stellungswechsel, wieder in der Lage, sich das Land fünf weitere Jahre zur Beute zu machen. Fast wäre die Kiste geplatzt, weil es in den Reihen der Roten wie der Schwarzen Leute gibt, die vom jeweils anderen die Schnauze gestrichen voll haben und die Komödie sabotieren wollten. Aber am Ende wird alles gut: Kurz wird Kanzler, der untragbar gewordene Kern kann abtreten und einen üppigen Dankbarkeitsposten übernehmen und die SPÖ unter Doskozil zu den sich wieder Richtung Schwarz verdunkelnden Türkisen in die Koalitionskiste kriechen, huldvoll angelobt vom präsidialen Mäßigungsprediger. Strache kann trampeln und spucken, ihn hat man mal wieder abserviert. Und die Antifa jubelt, den „Rechtsruck“ abgewehrt und den Ausbruch des Faschismus verhindert zu haben blabla.

Wird sich Österreich grundlegend ändern? Wird der Filz durchbrochen? Werden die Sümpfe ausgetrocknet? Die Pfründe verödet? Werden bürokratische Hürden geschleift? Demokratische Freiheiten etabliert?
Träumen wir durch den Tag. Das Erwachen wird bald kommen.
Vielleicht schon heute Abend.
Die Frage wird dann beantwortet, ob die Mehrheit begriffen hat oder lieber dem Gesülze jener glaubt, die dafür bezahlt werden, sie zu veräppeln.

Samstag, 14. Oktober 2017

Schnell kann‘s gehen...

Noch am Abend vor der deutschen Bundestagswahl tönte Schulz selbstbewusst, er werde ein Kanzler sein, der mutig die Zukunft gestaltet. Einen Tag später rief er nur wenige Minuten nach dem Bekanntwerden der ersten Hochrechnungen und der Klatsche biblischen Ausmaßes die Oppositionsrolle aus.
Das Ende des Wahlkampfes der österreichischen SPÖ wurde durch kernige (haha) Sprüche geprägt, in denen sich die Mimimi-Prinzessin erst in der Opferrolle der Besudelten gefiel, was nach derzeitiger Beweis(!)lage mit dem Wort „Chuzpe“ noch schwer verharmlosend umschrieben werden kann, um dann zu verkünden, dass er die Wahl gewinnen werde.
Mal sehen, wie lange der nach der ersten Hochrechnung braucht…

Die Partei der Arbeiter

Wie erkämpft sich der kleine stramm sozialistische Vorkämpfer des Proletariats von heute sein kärgliches täglich Brot?

Doch das ist nicht die einzige Einnahmequelle des Ex-Kanzlers - er investiert seine Gewinne in Immobilien, Finanzbeteiligungen und Industrie-Projekte. Haupttätigkeitsfelder des Altkanzlers sind allerdings Aufsichtsratsposten, das Halten von Vorträgen und Beratungstätigkeiten, die teils auch recht umstritten sind - wie etwa die sogenannte Kasachstan-Connection.“

Na hoffentlich weiß er, wie man ordentliche Rechnungen schreibt und bedient sich keiner bösen Steuervermeidungskonstrukte! Bei Freunden und „Geschäftspartnern“ von Benko bis Silberstein muss man schon aufpassen, dass man nicht mal aus Versehen beim bösen Kapitalismus anstreift.
Freundschaft, Genossen!

Schrifttumsreinigung

Auf der Frankfurter Buchmesse haben sich stramme Volksgenossinnen und Volksgenossen den Volksgeistzerstörenden Werken gewidmet und diese Woche die Reinigung des multikulturellen, postfaktischen, merkelinischen und progressiven Schrifttums von ewiggestrig-realitätsbezogenen Zersetzungseinflüssen betrieben.

Erst wurde des nachts, also während der Schließstunden der Messe, von offensichtlich auf das Gelände eingedrungenen antifaschistischen Sturmtruppen oder vom Heiligen Zorn im Sinne des Propheten Heiko der Sich-nicht-Wegduckende beseelten Verlagsbetreibern des ultralinken Weltrevolutionsspektrums der Stand des „Antaios“-Verlages mit progressiver Zerstörungswut heimgesucht und die Bücher, also jene Schandtitel der Willkommenszersetzung, die man am rächten Rand der verpackten Gesellschaft findet, in den unverkäuflichen und stellenweise unleserlichen Zustand der Zweckfreiheit überführt, der diesen dunkeldeutschen Machwerken der Meinung der helldeutschen Maas-Jünger nach zusteht.

In einem blanken Furor des Engagements für Toleranz, Nächstenliebe und Humanismus plünderten (die gleichen oder andere – egal) Stiefeltruppen des Wächterrates der Weltvereinigung eine Nacht später dann den ultrasupergigaspitzenrächtsäxträmen Verlag „Manuscriptum“ und entsorgten die literarischen Machwerke rechtsextremer Hetzer wie Vaclav Klaus, Rolf Peter Sieferle oder Michael Klonovsky.
Es soll geheime Bilder davon geben, was mit den Büchern geschah:



Der Staatsschutz ermittelt sicher bereits wegen dieser fürchterlichen demokratie- und verfassungsfeindlichen Tat.
Da kann ja sonst jeder kommen und einfach heimlich Fotos machen!

Ach ja, die „Junge Freiheit“ sollte Wachposten aufstellen. Es besteht die reale Chance, dass sie die nächsten sind, die laut der offensichtlich aktiv abzuarbeitenden Liste des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels von den Toleranzwächtern aufgesucht werden.
Denn, wie schreibt Michael Klonovsky, selbst eines der Opfer dieser in historischen Spuren wandelnden Schrifttumssäuberer so passend:

"Auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren sich in diesem Jahr auch einige rechte bis rechtsextreme Verlage", verkündete Alexander Skipis, der dem Börsenverein des deutschen Buchhandels als Hauptgeschäftsführer vorsteht, in dessen Newsletter und lud "dazu ein, die Begegnung mit den Verlagen nicht zu scheuen und für Ihre Meinungen und Werte einzutreten. Meinungsfreiheit heißt auch Haltung zu zeigen. Engagieren Sie sich!" Damit die Haltungszeiger nicht an die falschen Stände tapern, setzte Skipis hinzu: "Drei dezidiert rechte Verlage werden mit einem eigenen Stand vertreten sein: Antaios (Halle 3.1, Stand G 82), Manuscriptum (Halle 4.1, Stand E 46) und die Junge Freiheit (Halle 4.1, A 75)."

So funktionieren Anweisungen zu Straftaten heute.
Geschichte wiederholt sich. Und manche Fotos bleiben ewig aktuell.

Freitag, 13. Oktober 2017

Treue Freunde

Der schon länger hier Lebende liebt Haustiere. Treue Freunde, die ihn überall hin begleiten, ihm nahe sind, ihm unter die Haut gehen.
So gesehen sind uns mehr Geschenke mit der Invasionsflut der Ersten Merkelschen Völkerwanderung geliefert worden, als die meisten geahnt haben.

So wie's aussieht, »verdankt« Österreich Silbersteins Arbeit auch den Almsascha

von LePenseur


Profitierte VdB-Team von Silbersteins Arbeit?


Von dem Wahlsieg Van der Bellens war Silberstein jedenfalls im Vorhinein bereits fest überzeugt. Die „Kronen Zeitung“ schrieb hierzu bereits am 5. Dezember 2016: „Schon seit Wochen war hingegen Bundeskanzler Kern auf Van der Bellen eingestimmt. Nicht nur aus Überzeugung, sondern auch, weil er seinem Berater Tal Silberstein vertraut, der regelmäßig aus Israel eingeflogen wird. Silberstein hatte Lage und Kandidaten analysiert, Van der Bellen als klaren Favoriten identifiziert. An den strategischen Erkenntnissen aus Silbersteins Motivforschung ließ Kanzler Kern auch das Wahlkampfteam von Van der Bellen teilhaben.“
Wenn — wofür sehr viel spricht — die Achse Silberstein-Gusenbauer-Kern uns Österreichern den Almsasche auf's Aug gedrückt hat, dann hätten wir einen Bundespräsidenten von Mossads Gnaden. Ach, wie schön! Das im Zusammenklang mit den Wahlmanipulationen bei der ersten Stichwahl bei der BP-Wahl, und den .... ähm ... doch etwas eigenartigen Vorgängen rund um die zweite Stichwahl (schadhafte Briefwahlkuverts, nie dagewesene Zahl von Briefwählern etc.) betrachtet, läßt für die Wahl am Sonntag Übles vermuten. Die SPÖ ist offenbar entschlossen, im Schulterschluß mit den EUrokraten in Brüssel und sonstigen OneWorld-Seilschaften, mit allen — nochmals betont: allen! — Mitteln zu verhindern, daß es in Österreich zu einem »unerwünschten« Wahlergebnis kommt.

Die Interessenlage aller einbezogenen Mitspieler an dieser gezinkten Partie ist gleich: Machterhalt für das etablierte System. Die Motive sind klarerweise etwas verschieden: Soros will seinen Feldzug gegen das pöhse Rußland fortsetzen, und seine durch die Sowjets unter Stalin erlittene (oder auch bloß vermeinte) Unbill gerächt sehen; die Betonköpfe des Military Industrial Complex in Washington wollen die Weltherrschaft der USA, die ihnen so angenehme Profite beschert hat, auch künftig als cash-cow benutzen; die EUrokraten schlottern davor, die nächste Schlappe auf dem Weg in die scheindemokratische Transfer-Union zu erleiden; die SPÖ hat in den Jahrzehnten an der Macht (und ganz besonders in den letzten Jahren seit der BAWAG-Pleite) soviel Dreck am Stecken angesammelt, daß jeder Machtverlust das Risiko einer gerichtlichen Klärung ins unermeßliche steigen ließe, und wohl weite Teile der roten Spitzenfunktionärsriege in strafrechtliche Erhebungen zöge; die GroKo-Kreise der ÖVP wollen sich ihren gewohnten Kungel- und Korruptionspartner nicht nehmen lassen; und die Berufsantifanten von Grün und Pink schließlich wollen einfach Rache an der erfolgreicher um Wählerstimmen werbenden FPÖ nehmen.

Wir können — freilich nicht »getrost«, denn tröstlich ist dieser Blick aufs österreichische Sittenbild nun wirklich nicht! — davon ausgehen, daß auch 2017 die Briefwahlstimmen zu »überraschenden« Ergebnisänderungen führen werden. Denn, wie ein ebenso weiser wie scharfzüngiger Mann sagte: »Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst verboten worden«. Ein altes Sprichwort sagt, daß der Fisch beim Kopf zu stinken anfange. Was wohl angesichts unserer kommenden »Wahl« nicht ohne Berechtigung wäre ...

So wird das was!

Ist das jetzt eine Silberstein- oder eine Fußi-Parole?
Gerade ein Werbebanner der SPÖ gesehen mit dem Sinn(frei)spruch:

Wir schließen die Schere zwischen Einkommen und Wohnkosten“


Aha. Die SPÖ will also dafür sorgen, dass das Einkommen und die Wohnkosten nicht mehr so weit auseinanderklaffen. Entweder das Einkommen runter (durch höhere Besteuerung?) oder die Wohnkosten hoch (durch Wohnungsverknappung und Abgabe der Gemeindewohnungen an Asylanten?) - und schon schließt sich die „Schere“ und die Leute können froh sein, wenn sie ihr komplettes Einkommen nur noch für‘s Wohnen ausgeben dürfen?!
Hat in den Reihen dieser Wahlkrampftruppe überhaupt irgend jemand einen dieser Sprüche mit eingeschaltetem Hirn gelesen? Hat da überhaupt jemand was zum Einschalten?
Wie bekloppt sind die?
Und die wollen weiterhin regieren?
Na Danke!

Ein paar Gedanken

Eine Frage:

Wenn Kurz die vorgezogenen Neuwahlen erst nach seiner Wahl zum neuen Bundesparteiobmann der ÖVP im Mai 2017 gefordert hat, wieso wurde Silberstein von der SPÖ bereits im Oktober 2016 engagiert? Und wieso auf die Person Kurz angesetzt?
Da salbadern die Genossen die ganze Zeit von „Insiderwissen“, aber woher wussten die bereits ein Dreivierteljahr vor Kurz‘ bevorstehender Obmannschaft und Forderung von Neuwahlen, dass dieses geschehen würde?


Linke Logik:

Heute im „Standard“ gefunden:
Nicht alle Beschlüsse sind allerdings relevant für den Staatshaushalt. Die Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge wird über den Insolvenzentgeltfonds finanziert. Die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten wird zwar zu Mehrkosten bei den Betrieben, aber nicht beim Finanzminister sorgen.“
Das ist linke Logik. Alles nicht so schlimm, dieser Umverteilungsorgasmus vor der Wahl, es trifft eh nur die „Unternehmen“, die in den IGV einzahlen und zu höheren Lohnkosten verknackt werden.
Dass die Kunden der Unternehmen deshalb sicher keine höheren Produktpreise zahlen und deshalb die Lohnkosten über Mitarbeiterfreisetzungen zurückangepasst werden und somit die Arbeitslosen wieder beim Finanzminister, dem AMS und bewerbungstrainierend beim BFI landen – egal.
Übrigens sollten sich Unternehmer merken, wer sowas beschließt: SPÖ, FPÖ, Grüne.


Deja vu:

Als der Kern sich heute hingestellt hat und allen Ernstes zu einer Diskussionskultur und besserer Zusammenarbeit aufgerufen hat, habe ich mir gedacht: Der Bundeswauwau hat mit dieser Heuchelei vom „Brücken bauen“ wenigstens bis einen Tag nach der Wahl gewartet.
Aber den hat der Kern wahrscheinlich nicht mehr.


Ein Gerücht:

Es ist Ornithologentagung in Wien. Die Spatzen pfeifen es aus den Händen und die Tauben gurren es vom Dach: Die Kernbeißer fliegen tief!


Ein Widerspruch

Wenn die „Notstandshilfe neu“ besonders die vielzitierten Ärmsten der Armen vor noch mehr ärmster Armut schützen soll, warum nutzt sie dann nur denen, die einen wohlverdienenden Partner haben? Die anderen haben das Geld bisher sowieso schon bekommen.


Vereinigung

Pest und Cholera haben sich zu einer neuen Seuche vereinigt. In Kairo haben Hamas und Fatah einen Vertrag unterschrieben, der besiegelt, dass endlich zusammenwächst, was zusammengehört: terroristische Islamisten und islamistische Terroristen.
Ägyptischen Geheimdienstberichten zufolge sollen die beiden Verhandlungsführer die ganze Nacht durchgefeiert haben und in Shisha-Vernebelung im Schatten der Pyramiden Arm in Arm gegrölt haben:
„Endlich, endlich ist es wahr,
Ich bin dein Allahu, du mein akbar!“

Video zum Freitag den 13.

So geht postfaktische Berichtbestattung:

Es gibt Tage…

Reinhard Mey sang einst „Es gibt Tage, da wünscht‘ ich, ich wär‘ mein Hund.“
Es gibt Tage, da wünscht‘ ich, ich wär‘ so wortgewaltig wie Max Erdinger.
Zum Beispiel hier.

Das Schlimmste für Linke ist, wenn man ihnen signalisiert, daß einem ihre Unkultur des Verdachts am Allerwertesten vorbeigeht. Meinereiner ist über das Stadium hinaus, in dem er noch glaubte, sich vor Linken rechtfertigen zu müssen. Und immer mehr Leuten geht es wie mir. Je mehr Leute die Absichten hinter politisch-korrekten, also linken Sprachregelungen erkennen, desto lächerlicher wirkt diese gesinnungsterroristische Pestilenz, die es in den vergangenen Jahrzehnten geschafft hat, sich trotz ihres evidenten Wahnsinns zur allgemein anerkannten moralischen Instanz aufzublasen.
(...)
Die Linke hat selbst jahrzehntelang jede argumentative Auseinandersetzung gescheut und sich im Wahn ihrer eigenen Unfehlbarkeit damit begnügt, Andersdenkende – zumeist Klügere – zu etikettieren. Meldungen wie in der Welt sind nur noch dazu da, eine Relevanz dieser „Gegner“ zu suggerieren, die es nicht mehr gibt. Der Islam ist dermaßen -phob gegen alles außer sich selbst, daß „Islamophobie“ jeden Europäer zum aufgeweckten Kerlchen adelt. Wer etwas auf sich hält, ist „islamophob“. Sogar, daß er dabei einen Begriff akzeptiert, der ihm statt eines gesunden Menschenverstandes eine Krankheit unterstellt, die Phobie nämlich, interessiert nicht mehr. Er erwartet von Linken gar nichts anderes. Er weiß, daß die Linke vor lauter Selbstgerechtigkeit stinkt wie ein gewaltiger Misthaufen.
(...)
Vor allem muß man damit anfangen, ihre Sprachregelungen konsequent dort anzuwenden, wo sie es selbst nicht tun. Der Linke spricht von Mitbürgerinnen und Mitbürgern (wenn er nicht gleich alle unterschiedlos als „die Menschen“ tituliert), von Wählerinnen und Wählern, inzwischen sogar von Christinnen und Christen. Folglich sprechen wir laut und deutlich von Verkehrssünderinnen und Verkehrssündern, von Vergewaltigern und Vergewaltigerinnen, Straftäterinnen und Straftätern. Da reicht dem Linken nämlich die männliche Form. Er redet von Menschen mit Migrationshintergrund, wo unsereiner von Einwanderern oder Invasoren spricht. Reden wir doch von Menschen mit Migrationshintergrund im Vordergrund! Nennen wir einen Kongolesen in Köln einfach einen „Menschen mit Domhintergrund im afrikanischen Vordergrund“. Sagen wir niemals „Martin Schulz“, ohne ein „umstritten“ voranzustellen: Der umstrittene Martin Schulz. Nennen wir keinen linken Politiker einfach einen Politiker, keinen linken Schreiberling einfach einen Journalisten, sondern sagen wir stattdessen „Mensch mit Geschwätzhintergrund“ und „Mensch mit Desinformationshintergrund“. Nennen wir einen Reichen nicht einfach einen Reichen, sondern einen „Menschen mit gelungener Wohlstandsintegration“. Warum sollte Anders Breivik rein sprachlich auf alle Zeiten ein „rechtsextremistischer Terrorist“ bleiben“? Er könnte doch auch zum „Menschen mit defizitärer Sozialisationsteilhabe“ werden?“

Da verzichte ich glatt mal auf das Verreißen der hundertsten halbtoten Sau, die unter lautem Gequieke durch den medialen, von „Menschen mit Geschwätzhintergrund“ bevölkerten, Kral geschleift wird, und schließe mich einfach diesen Worten an.
Besser bekomme ich es eh nicht hin.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Goldene Worte: Wer hat's gesagt?

von LePenseur



Politische Debatten müssten von Achtung gegenüber dem anderen geprägt sein. Man brauche eine Kultur, die von Argumenten und inhaltlicher Substanz geprägt sei und die das Land verbinde, statt es zu spalten.


Na, wer? Natürlich jener Bundeskanzler Kern, der nicht spaltet, sondern verbindet! Der vor lauter Achtung gegenüber dem anderen Hetzseiten betreiben läßt, ohne es zu wissen. Es fällt schwer, hier FPÖ-Obmann Strache nicht beizupflichten, der ihm darauf antwortete:

Das war fast Kabarett, das war skurril, das war eigentlich der Witz des Tages.


Auch wenn's einem schon zum Hals raushängt ...

von LePenseur



... der Skandal um SPÖ-Silberstein hat noch jede Menge unschöner wie ungelöster Facetten:
Hätte Kanzler Kern einen russischen Wahlkampfberater engagiert, wäre sofort vermutet worden, der Geheimdienst würde sich einmischen wollen. Bei einem Israeli werden aber selbst dahingehende Berichte ignoriert,sodass man rätselt, welche Motive das eindeutige Verhalten von Tal Silberstein wohl haben könnte. Er wurde von Ex-Kanzler Gusenbauer empfohlen und hat die SPÖ-Kampagne an die Wand gefahren, doch beide müssen nicht mit Konsequenzen rechnen. Trotz Warnungen hat die SPÖ den Vertrag mit Silberstein erst gelöst, als er in Israel verhaftet und dann unter Hausarrest gestellt wurde, was ihn offenbar nicht daran hinderte, über Mittelsmänner und -frauen weiter mitzumischen. Die SPÖ gibt nur das zu, was längst öffentlich bekannt ist und musste so schließlich einräumen, dass Silberstein eine zentrale Rolle spielte und es keinen richtigen Beratervertrag gibt. Im Folgenden stelle ich einige nach wie vor offene Fragen ...
Recht interessant auch die Überlegungen eines Kommentarposters zu diesem Artikel:
doch nun zu einem weiteren interessanten mosaikstein:
http://derstandard.at/2000065680319/Haselsteiner-Lauda-Co-pumpen-eine-Milliarde-in-Benkos-Signa-Prime
lauda und benko investieren jetzt auch gemeinsam…
jetzt stell ich mir die frage warum lauda für kurz werbung macht…
folgender gedanke: soros mag orban nicht und in österreich ist anti-islam gerade in aller munde…
also ist ein anpatzen der eher orban kurs-verfechter kurz und strache ein soros-anliegen…
anfänglich ziehen soros und silberstein an einem strang, ja über gusi wird sogar ein nettozahler in form der spö an land gezogen…
die antisemitismus-anpatz-versuche sollen hauptsächlich auch den schlümpfen schaden, da war wahrscheinlich noch mehr geplant…
die pilz-spaltung, die haselsteiner-ederer neugründungen und die rosenkranz-schnell abspaltungen passen auch nahtlos zu der gleichen partie dazu…
doch dann kommt silberstein soros in internationalen geschäften ins gehege…
soros betreibt silbersteins verhaftung in israel…
als revanchefoul lässt dieser in österreich die aktion spö-pushen in die luft fliegen…
trotzdem nützen auch diese skandale eher pink-rot-schwarz-türkis-grün…
weil die migration kein thema mehr ist…
nur keine nachrichten sind schlechter als schlechte nachrichten…
Aber sicher alles nur Verschwörungstheorie, wissen wir doch! Die SPÖ hat immer alles offengelegt und will nur unser bestes, der Strache ist eh nur ein N*zi, und der Kurz hat die SPÖ unterwandert. 

Oder so. Na, warten wir ab, ob die Österreich so doof sind, wie die SPÖ glaubt ...

Kahlschlag

Der kommende Sonntag wird, über den ganzen Trubel um den rotbraunen Sumpf, in dem sich die SPÖ gerade ersäuft, fast unbemerkt noch eine andere kleine Sensation mit sich bringen. Abtauchen mit Anlauf, oder Kahlschlag durch Baumumarmen, sozusagen: die Grünen, jene durch die kompetenzminimierte Frontgeschlechtsperson Lunacek hochverdient vertretene Truppe verbiesterter Reglementierungsfetischisten, wird es locker zerdritteln. Nachdem die verschnupfte Matrone aus den Karawanken erst die Jugend aus der Partei geworfen hat und dann aus Altersgründen oder so von dannen zog, wurde die Partei ja erneuert durch den Einsatz einer altgedienten selbstherrlichen Berufspolitfigur mit lebenslangem EU-Hintergrund, was sich ja in Deutschland bei den Roten auch als äußerst erfolgreiches Konzept herausgestellt hat.

Dieses Pulverisieren hat bereits für eine recht erholsame Ruhe aus den Reihen der sonst sich gern zu jedem Mist mit irgendeinem altklugen wie sinnleeren Kalenderspruch zu Wort meldenden Melonen geführt. Man ist in sich gegangen und hat wohl festgestellt, dass da nicht mehr viel ist. Ob dies zu bleibenden Einsichten führt, darf mehr als bezweifelt werden; selbst wenn die nur noch eine Handvoll Hanseln am Katzentisch der Nationalratskantine darstellen, werden sie sicher bald wieder irgendwas zum lautstark Fordern finden. Und wenn es nur das Einhalten des Ramadan und der Halal-Regeln durch die Kantinenküche ist.

Noch härter käme es ja, wenn (Wer hätte so etwas für möglich gehalten?) sie nicht einmal die läppische 4%-Hürde stemmen würden und ganz rausfliegen. Muss man sich mal vorstellen: 5 Jahre lang „hohes Haus“ ohne Empörung, Ruf nach Reglementierung und Warnung vor den Nazis! Danke, Peter Pilz!

Aber das Allerschlimmste für die Melonen ist ja ganz was Anderes, wie die „Presse“ gestern vermeldete: Millionenverluste bei der gewohnten Selbstbedienung aus dem Steuertopf! Dabei muss man sich mal die Beträge genauer ansehen, um zu erkennen, wo in der teuersten Demokratiesimulation der Welt die Gelder für die Silbersteins dieser Welt herkommen.

Jedenfalls ist das, was da am meisten bejammert wird, der Verlust von Staatsknete.
Allerdings habe ich jetzt nicht wirklich überbordende Angst davor, dass die aus der Auslese entfernten Gestalten plötzlich irgend einer Beschäftigung in der sozial kalten Privatwirtschaft, also der echten und nicht der simulierten der „Politikberater“ und „Experten“ im Dunstkreis der Bundes- und Landespolitik, nachgehen müssen um sich ein karges Brot zu verdienen. Abgesehen von Postenabsicherung über mehrere Ebenen (EU-Bund-Land-Gemeinde) winken auch vielen weiterhin die üppigen Beamtenposten, von denen sie sich nur zeitweise freistellen haben lassen und auf die sie jetzt eben wieder vollen Anspruch haben, oder Irgendwas-mit-Medien-Jobs, Beraterposten, Gleichstellungsbeauftragte, Landestierschutzbeauftragte oder Irgendwas-an-der-Uni. Meist nicht an der Technischen.

Aber wo die Kohle jetzt ganz sicher fehlen wird ist bei der Propaganda. Gut, im ORF und einigen Blättern am linken äußersten Rand der Medienrepublik wird man sich über internes Personal noch Gehör verschaffen können, aber ansonsten werden die allein plakativ bald dort zu finden sein, wo sich die Neos jetzt befinden. Und hoffentlich auch bleiben. Das wird erholsam.

Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen, die durchaus von scharf aufmunitionierter und gern zum Schießbefehl bereiter Schadenfreude bewacht werden. Und was das Schönste an diesem Kahlschlag ist: die Grünen haben den ganz allein hinbekommen. Ganz ohne Axt.

Und nein, auch wenn die Jaulautomaten schon aufgestellt sind und ihre immer gleiche kratzige alte Platte aufgelegt haben: Es ist kein „Rechtsruck“, der durch Österreich geht, sondern eher eine „Linksflucht“, denn die meisten eurer Ex-Wähler wollen nur weg von euch. Und denen müsst ihr nun einmal alles nachsehen, denn es sind ja „Geflüchtete“.
Vor euch.

Finanzgranaten

Jetzt wirft man den Roten ja gemeinhin vor, wirtschaftlich komplett inkompetente Blutzer zu sein. Könnte man als böse Unterstellung hinstellen, vor Allem, seitdem der Möchtegernmanagerdarsteller mit den Slimfithemden der SPÖ so etwas wie Seriosität verpassen wollte. Mit bekanntem Erfolg. Sie sind ja nicht nur Wirtschaftlich totale Blutzer sondern auch in anderen Gebieten.
Aber zurück. Ich hatte hier ja gerade letztens erst das Thema der Finanzgebarung der SPÖ. Da blieben neben verschwundenen Verträgen und beleglos überwiesenen Zigtausenden an Leute, die ja angeblich gar nicht für die SPÖ gearbeitet haben, auch ein paar kleine steuerrechtliche Fragen offen. Deren Antworten kriechen jetzt aus ihren Verstecken.
Im „Standard“, also selbst der Hauspostille der Roten, wurde gestern Folgendes vermeldet:

„Die SPÖ hat in den vergangenen Monaten neben Tal Silberstein eine Reihe weiterer internationaler Beratungsunternehmen engagiert und Teile ihrer Kampagne ausgelagert. Neben Silbersteins GCS International Limited (Israel) lieferten auch das Polit-Beratungs- und Umfrageunternehmen Arthur J. Finkelstein (USA), Nation Builder (USA) sowie die Tectonica Studios (Argentinien) Dienstleistungen an die SPÖ zu.“

Naja, auf‘s Pfund kommt‘s jetzt auch nimma mehr an. Bei „NationBuilder“ fiel mir aber wieder was ein, da gab es ja schonmal Hinweise und eine Diskussion, dass die nicht ganz sauber arbeiten (meine Güte, jetzt hätte ich fast „koscher“ geschrieben, da wären wieder alle Antisemitismuswarnleuchten bei den entsprechenden Warnleuchtern angegangen) und Teile der Software innerhalb der EU sogar nicht verwendet werden dürfen.
Zur Fragwürdigkeit des Einsatzes solcher Programme, die eben nicht dazu da sind, interessierte potenzielle Wähler zu informieren, wie es oft dargestellt wird, sondern über Registrierung deren Mail-Adresse zu bekommen und über diese Profile aus Google oder LinkedIn abzusaugen, also Informationen zu sammeln, wer gezielt mit welchen Kampagnen bedient werden kann, findet man hier mal einen interessanten Beitrag.
Dass die Roten Big-Data-Kraken als Kampfmittel einsetzen wundert mich nicht wirklich. Die würden auch Atombomben auf Pinguine werfen, wenn es was bringt. Dass es da noch irgendwo eine Schamgrenze gibt, wage ich zu bezweifeln.
Aber das nur am Rande, interessanter wird es hier:

Dies geht aus der APA vorliegenden E-Mails und Unterlagen hervor. Eine zentrale Rolle bei der Vertrags- und Geschäftsabwicklung mit Silberstein und den anderen Unternehmen dürfte ein mittlerweile suspendierter Mitarbeiter der SPÖ-Zentrale gespielt haben. Er war in der SPÖ-Kampagne an der Seite des inzwischen zurückgetretenen Bundesgeschäftsführers Georg Niedermühlbichler als Verbindungsmann zu Silberstein tätig und seit Herbst vergangenen Jahres in alle Koordinierungsaktivitäten des Bundeskanzleramts rund um Silberstein eingebunden, wo er immer wieder auf dem Verteiler von Mails auftaucht, die zwischen Kanzleramt und Silberstein hin und her gingen.“

Also dafür, dass der Herr Bundeskanzler weder genau wusste, wer denn dieser Herr Silberstein wäre, noch, welche unwichtigen kleinen Informationsdienstleistungen der so anbietet, finde ich es schon interessant, dass da Mails zwischen Silberstein und dem Kanzleramt hin- und hergingen. Entweder lügt Kern wie gedruckt oder der hat wirklich keine blasse Ahnung, was in seinem eigenen Büro passiert. Ist ersteres der Fall, ist jede weitere Minute im Amt eine Beleidigung der Österreicher und eine Beschädigung des Amtes und des Ansehens des Staates in der Welt. Ist zweiteres der Fall, äh, eigentlich auch.
Der beste Satz von Strache, ich glaube es war Montag abend im ORF, war: „Sie sind als Bundeskanzler und als Parteichef bereits Geschichte, Sie wissen es scheinbar nur noch nicht.“
Das trifft es. Da hilft es auch nicht mehr, sich permanent in guter Bahnmanagermanier bei Verfehlungen an „Suspendierten“ abzuputzen. Der Mann ist Geschichte. Leider eine sehr unselige, die uns noch länger beschäftigen wird.

Übrigens fällt mir gerade wieder ein: Es ist erstaunlich, welche Abwärtsspirale die SPÖ-Kanzler hinlegen. Gusenbauer – Faymann – Kern. Und jeder hat es fertiggebracht, mich nach dem Gedanken „Schlimmer kann es nicht mehr kommen!“ eines Besseren zu belehren. Wird wohl wirklich Zeit, da mal einen Schlussstrich zu ziehen.

Doch zurück zu der Geschichte mit den Rechnungen. Denn jetzt kommt es wirklich knüppeldick! Da muss man sich festhalten und ganz tief in sich gehend darüber nachdenken, über wen wir hier gerade reden. Es ist nicht der Eisstockschießverband „Schnelle Kelle“ Untertupfingen sondern die Bundesorganisation einer staatstragenden (oder zumindest staatsplündernden) Partei, die nebenher den Kanzler und die halbe Regierung stellt. Das macht das Plündern einfacher.
Also:

Im Februar dieses Jahres musste er sich etwa der Umsatz- und Einkommensteuer-Frage bei Verträgen mit Drittstaatenpartnern widmen. Von der Finanzabteilung der Bundes-SPÖ wurde er gebeten, entsprechende Erklärungen und neu ausgestellte Rechnungen für bereits bezahlte Honorare an Silbersteins GCS und Finkelstein zu übermitteln. Die Geschäftspartner hatten offenbar Nettorechnungen gelegt. "Ich ersuche dringend, das rasch zu erledigen – weil wir ja schon in der Haftung sind, da wir die Rechnungen schon bezahlt haben und wir natürlich kein Finanzverfahren haben wollen", schrieb die Leiterin der SPÖ-Finanzabteilung damals an den Mitarbeiter. Auch die Vorgangsweise bei "künftigen Vertragsabschlüssen" wurde thematisiert.“

Da bekommen die Nettorechnungen ausländischer Dienstleister, wenn‘s geht auf Banken in Drittstaaten, hingepappt, mal eben um ein paar Zehntausend Euro für „Sonstiges“, und überweisen die auch noch! Da schaut keiner drauf, da gibt es keinerlei Rechnungskontrolle vor der Überweisung, das wird offensichtlich einfach in einen Korb geschmissen und alles was drinliegt am Freitag vom Praktikanten zur Bank getragen und dort überwiesen. Nach Wochen kommt – mutmaßlich durch Zufall – wenigstens irgend eine Sachbearbeiterin der Finanzabteilung darauf, dass es ja sowas wie ein, äh, wie hieß das nochmal, äh, ja, Umsatzsteuergesetz gibt, das ganz klar regelt, wann Nettorechnungen ausgestellt werden dürfen und wann nicht. Man ist nämlich nicht automatisch von jeglicher Umsatzsteuer befreit, wenn man „SPÖ“ heißt und die Partei der Wirtschaftsdolme ist.

Interessant finde ich ja, dass da steht, man solle einfach neue Rechnungen ausstellen. Für bereits überwiesenes Geld? Das geht?
Also bei mir ist jede vom Kunden gewünschte Rechnungskorrektur, die übrigens immer vor dem Geldfluss zu erfolgen hat, ein ziemliches Procedere. Die Dinger sind nämlich laufend durchnummeriert und werden dann an einen konkreten Geldfluss gekoppelt. Hat der Geldfluss bereits stattgefunden und ist in der Software bestätigt, ist eine Änderung der Rechnung nicht mehr möglich! Geht nicht. Darf auch nicht gehen. Sonst kann ich ja machen was ich will. Liebe SPÖ-Finanzgranaten, das was ihr da aufführt, hat einen Spitznamen: Frisieren!
Erinnert ein bisschen an Geldwäsche und Mafia. Es gilt aber die Unschuldsvermutung. Oder doch die Unmutsverschuldung? Egal.

Spätestens jetzt, und mit jetzt meine ich wirklich jetzt, müsste die Finanzpolizei wegen Hinweisen auf falsch deklarierte und gegen Steuerrecht verstoßende Geldflüsse und Verdachts auf Verdunkelung und „Radierungen in den Geschäftsbüchern“ und wegen Gefahr der schnellen Datenvernichtung sofort mit allen verfügbaren Kräften in den Büros der SPÖ einrücken und die komplett auf den Kopf stellen. Alles beschlagnahmen. Rückstandsfrei. Eine komplette Offenlegung der gesamten Finanzgebarung der letzten sieben Jahre, also das, was jeder kleine Unternehmer mehrmals im Leben durchmachen darf und sich Betriebsprüfung nennt.
Keine Sorge, wird nicht passieren. Die Beamten sind gerade alle im Dauereinsatz bei der BMW-Prüfung: Bäcker, Metzger, Wirte. Da könnte man einen nicht deklarierten Hunderter in der Trinkgeldkassa finden. Man muss ja der Kleinkriminalität Herr werden, da hat man für die richtig große keine Zeit.

Besonders pikant finde ich auch, dass es ausgerechnet die Roten sind, die zwar anderen immer und immer wieder, zur Not auch mit Lügen und Anwürfen und über illegal veröffentlichte Daten aus den Steuerakten von Privatpersonen (Das muss man sich mal geben: unter dem Schutz der parlamentarischen Immunität verstößt ein SPÖ-Abgeordneter gegen geltendes Recht und veröffentlicht illegal erhaltenes Datenmaterial über Unternehmer. Und die wollen sich über andere beschweren? Was für ein mafiöser Dreckshaufen!) irgendwelche Steuertricks unterstellen, und dann sind die nicht einmal in der Lage, die steuerrechtswidrigen Trickrechnungen mit allen Wassern gewaschener Schlitzohren vom Format eines Silberstein zu korrigieren, und das vor der Überweisung seiner unverschämten Forderungen. Die krakeelen gegen Steuervermeider und schmeißen denen selbst das Geld hinterher, und das auch noch aus purer Doofheit!

Da kann man sich vorstellen, was die letzten Jahre so gelaufen ist. Wie dort mit Geld umgegangen wird. Welche Inkompetenz und blanke Dummheit hinter der ganzen aufgesetzten Maske aus Überheblichkeit und Präpotenz regiert. Das ist doch offensichtlich keine Partei, das ist ein Sauhaufen unfähiger und latent krimineller Idioten. Die können nichts mehr bieten außer Tarnen und Täuschen.
Kein Wunder, dass die Dreckschmeißer brauchen, die alle anderen besudeln, denn selbst kommt von denen nichts, gar nichts, überhaupt nichts.
Wer wählt sowas?

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Kerns Abbruch

von LePenseur


Die »Krone« berichtet:
"Bundeskanzleramt, am 5. September 2017, 12.54 Uhr: Mag. Christian Kern, geboren am 4. Jänner 1966, bricht den Test ab", protokolliert Notar Mag. Georg Schreiber nüchtern. Er begleitet die Tests aller sechs Spitzenkandidaten, um die objektive Abwicklung der Persönlichkeits-Checks zu garantieren. 39 Minuten lang absolviert der zu Beginn bestens gelaunte Kanzler auf seinem Computer den Online-Test, bricht dann aber ab.
Gerade bei Kern hatten die Experten von HILL International nicht damit gerechnet. Er war Manager, kennt derartige Verfahren, mit denen in der Privatwirtschaft die Stärken von Top-Managern ausgelotet werden. "Ich bin mit solchen Verfahren in den Verbund gekommen und kenne sie auch von meiner Zeit als Generaldirektor bei den ÖBB", sagt der Kanzler. Um dann den Test mit folgenden Begründungen abzubrechen:

  1. "Ich kann den Test nicht fertig machen. Weil ich nicht weiß, ob ich ihn als Kanzler oder als Christian Kern machen soll."
  2. "Ich halte von solchen Verfahren nichts - das alles ist nur ein lächerlicher Gag."
  3. "Wenn Franz Vranitzky sehen würde, wie ich hier sitze und so einen Test machen muss - fürchterlich."
Hat die »Prinzessin wider Willen« — (c) H.C. Strache — ihr Glaskinn zu schmerzen begonnen ...?