„Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn, 2007

Mittwoch, 21. Februar 2018

Warum läßt sich die FPÖ von Gutmenschen ins Bockshorn jagen?

von LePenseur


Na schön: da haben sich bis dato eine Anzahl von Menschen (derzeit etwa soviel, wie bspw. Graz Einwohner hat) für ein illiberales Rauchverbot in Gastronomiebetrieben ausgesprochen. Und schon beginnt die FPÖ einzuknicken, obwohl Strache noch versucht, Kurs zu halten. Aber die kleineren Größen m achen schon ins Hemd. Sorry, so wird das nichts mit einer Reformkoalition!

Warum schaltet die FPÖ nicht in Angriffsmodus? Startet halt ihrerseits ein Volksbegehren, bspw. unter dem Titel

»Stop der illegalen Zuwanderung in unser Sozialsystem!«

mit einem
kurzen, aber griffigen Forderungskatalog, was und wie das zu unterbinden wäre? Wird doch nicht so schwer sein! Ach, das geht nicht, weil sonst der Koalitionsvertrag ... bla ... bla ... bla ...

Na, dann soll das eine »unabhängige Plattform« in Gang bringen! Wenn die Rotgrünpinken ihre nützlichen Stohmänner und -frauen haben, von der »Zivilgesellschaft« bis hin zur Ärztekammer (die bekanntlich einen rotlastigen Präsidenten hat), dann werden das die Blauen doch auch noch schaffen!

Und können dann in der Diskussion überaus griffig rüberbringen: die linken Bevormundungsapostel kümmern sich darum, ob im Beisl am Eck im Raucherbereich geraucht wird — wir kümmern uns darum, daß nicht irgendwelche dahergelaufene Orientalen und Südländer samt nachkommenden Familienclans unser Sozialsystem abzocken! Wollt ihr wirklich lieber Scheindebatten, ob es im Café künftig noch ein Raucherzimmer geben darf oder nicht, statt darüber abzustimmen, ob Taliban & Co. samt afghanischer Großfamilie ohne Beitragszahlungen unser Sozialsystem ruinieren, sodaß ihr euch im Alter eure Pensionen in die Haare schmieren könnt?

Und gleich noch eine Diskussion über Privatautonomie in Gang setzen, und weitere Beispiele von freiheitsfeindlicher Bevormundungsgesetzgebung — von Zwangsgebühren für den total unfähigen, und rotgrün verhaberten ORF bis zu hunderten »Schutzbestimmungen«, die in Wahrheit nur eine wuchernde Bürokratie zu deren Überwachung »schützen«!

Liebe FPÖler: ihr wurdet nicht gewählt, damit ihr brav den Kurz-Basti als Merkel-Imitat (d.h. Regieren durch Stillstand, unter dem Motto: »Solange ich am Trog sitze, soll mir doch alles recht sein!«) unterstützt, sondern damit ihr was ändert!

Wenn ihr das nicht kapiert, dann findet ihr euch schneller in der Opposition wieder, als ihr bis drei zählen könnt: und dann vermutlich für immer — oder, vielmehr: bis zu eurem Verbot wegen ... ach was, wegen irgendwas, was der links gefärbten »Justiz« halt einfällt.

Aufwachen! Eure Chance habt ihr exakt jetzt! Und »jetzt« ist demnächst vorbei. 

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